Topic-icon Frage Neuer User, neuer Eigenbau

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2 Wochen 5 Tage her #1 von NiMa230E
Neuer User, neuer Eigenbau wurde erstellt von NiMa230E
Hallo Forum,

nachdem ich bei euch schon einiges gelesen habe möchte ich nun auch mal uns und unser kleines Projekt vorstellen. Erstmal zum Setup:

Wir - das sind meine Tochter (4 Monate, WIndelbefüllerin) meine Frau (Koordinatorin in Elternzeit, älter als 4 Monate) und ich (Ingenieur, ca. 33 Jahre) aus dem westlichen Ruhrgebiet - haben uns in den Kopf gesetzt, ein paar Monate durch (Süd-)Südamerika zu tingeln und dabei ein Schneckenhaus mitzunehmen. Die Gründe, warum wir das wollen sind vielfältig, unter anderem durch einen Teil der Familie in Brasilien (ausgewandert) und die dadurch schon vorhandene Nähe zu dem Gebiet. Da bei mir ab März ein Sabbat-Halbjahr beginnt, haben wir uns gedacht, dass so eine Reise ein schönes Abenteuer werden könnte. Camping-affin waren wir dazu schon immer (Glamping mit Zelten stand eigentlich jedes Jahr auf dem Plan). Die Erfahrungen in Campern sind allerdings noch etwas dürftig, da haben wir alle mal drin geschlafen, aber nie wirklich einen Ausflug gemacht. Was der ganzen Sache Wohnkabine wohl schon etwas näher kommt, sind aber unsere Segelausflüge. Für alle die das nicht kennen: so ein Boot ist eigentlich auch nur ein Camper auf flüssigem Boden. Der langen Rede kurzer Sinn: da wir einen Kleinstmenschen mitführen wird uns ein Zelt in Feuerland im März bzw. in den Hochanden zu kalt. Einen riesigen Bus wollten wir nicht fahren, da der uns für den deutschen Alltag nicht zusagt. Daher wird es dann jetzt die modulare Variante werden, die aus einem PickUp mit Wohn- / Absetzkabine besteht.

Warum wollen wir bei so einem Projekt und wenig Camper Erfahrung auch noch mit einem Eigenbau beginnen, könnte sich der ein oder andere Fragen, oder warum kaufen wir den nicht einfach in Chile, wo es dafür einen großen Markt gibt? Ein Treiber dafür ist unter anderem die Nutzbarkeit eines größeren Fahrzeugs schon in Deutschland. Unser bisheriges Gefährt ist ein Seat Ibiza, der wie erwartet mit Kind doch recht klein ist. Ein weiterer Treiber ist natürlich auch der ausgerufene Preis einiger Kabinenhersteller, deren Preisvorstellungen leider von unseren abweichen. Außerdem passt nichts so richtig auf unsere Idealvorstellung. Und in Chile möchten wir den nicht kaufen, weil uns dabei dann "Urlaubszeit" verloren geht, oder Geld (gezwungen schneller Kauf / Verkauf oder Provision). Letzteres schätzen wir auf die Höhe der Überführungskosten (Hinweg ca. 4000€). Und ein ganz wichtiger Treiber: ich hab die Zeit (u.a. noch 1 Monat Elternzeit vorher) und auch mal irgendwann gelernt wie man sowas konstruieren sollte.

Nun aber erstmal die Eckdaten des Projekts:

Basisfahrzeug:
- "nackiger" DC Amarok von 2011
- keine Klima
- keine Sitzheizung
- keine Probleme
- natürlich mit Heavy Duty Fahrwerk, bisher geplant ohne Auflastung / Zusatzluftfedern o.ä.

Der Wagen ist gekauft und wird in den nächsten Tagen zugelassen und abgeholt, sofern wir die Zulassungsstelle irgendwie dazu bringen können uns einen Termin zu geben.

Die Kabine:
- wird wie gesagt ein Eigenbau
- Ziel-Länge sind 4 Meter (davon 1,6m über der Kabine)
- Ziel Gewicht (leer sind 500Kg)
- Rahmen: Bosch-Profil im 30er Raster, Standard 30 x 30, Teilversteifungen (z. B. Alkoven) mit 90 x 30
- Außenhaut: Alu-Verbund (z.B. Dibond 3mm) mit Kantenschutz-Leisten/Winkeln und viel Sikaflex zur Fugenabdichtung
- Dämmung: PIR Platten 30mm
- Wandverkleidung: Sperrholz Pappel + Tapete
- Boden: Siebdruck 18 mm + PVC
- Möbel: folierte OSB Platten 12-15 mm
- Kinder- / Fahrsicherung: PushLocks
- Materialkosten ca. 8 k€ (hoffen wir es…)

Grundgedanken der Auslegung und Konstruktion:
- maximale Größe (Schlafplätze für 2,5 Personen, Bewegungsdrang eines dann 1 jährigen Mädchens eingerechnet)
- minimales Gewicht (ja ich sehe den Widerspruch, in der Fahrzeugauslegung gibt es da aber auch ganze Dissertationen zu...)
- Schwerpunkt möglichst weit vorne, u.a. wegen dem Eigenlenkverhalten
- Schwerpunkt nicht zu weit nach vorne wegen Dachlast bzw. Alkoven knickt ab
- Ausstattung: 2 Zimmer, Küche, Bad, Heizung das übliche halt... siehe Grundriss
- Die Heizung braucht ein Höhenkitt (Anden)
- Notfall-Warmwasser zum Kind reinigen sollte es geben, also einen Boiler
- Wasservorrat 100 l Frischwasser, ca. 40 l Grauwasser
- Trocken- / Trenntoilette
- Batterie (kostengünstiges Blei) mit ca. 120 Ah und 200W Solar auf dem Dach
- Kühlschrank mit ca. 90 l Inhalt

Damit es jetzt für den ersten Beitrag nicht zu lang wird, hänge ich noch ein frühes Grundriss-Bild und ein Bild einer halbwegs aktuellen CAD Zeichnung an. Wenn jemand nützliche Hinweise, Tipps, Anregungen oder sogar Fragen hat, hoffe ich, dass ich einigermaßen Regelmäßig dazu, oder zu dem jeweils aktuellen Stand hier was neues schreibe.

Auf diesem Weg auch danke an alle, die in anderen Beiträgen die Fragen immer so hilfreich beantworten, dass ich bisher noch gar nichts selber fragen musste!

LG
Niko



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2 Wochen 5 Tage her #2 von Udo62
Udo62 antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
Hallo Niko,
dann sage ich mal herzlich willkommen und viel Spaß beim planen, basteln und fertigstellen. Bei mir war der Weg das Ziel, beduetet ein grober Plan im Kopf der dann (mit kleinen Änderungen) am Objekt reifte.
Trenntoilette habe ich auch drin.
500 Kg sind machbar aber schwierig (bei mir sind es letzendlich 600 Kg geworden, allerdings Reisefertig, Fahrzeug vollgetankt und mit Insassen.
Wie immer hier, bei Fragen fragen
Gruß Udo

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2 Wochen 5 Tage her #3 von holger4x4
holger4x4 antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
Hi und willkommen im Forum :welcome:

Hoffentlich ist die Pandemie im Griff und ihr seid geimpft, wenn ihr nach Südamerika wollt. Sonst würde ich ehr versuchen das zu verschieben.
Davon mal abgesehen, 2,4m Bodelänge beim Doka ist aber schon ziemlich viel. Kannst du nicht was kürzer bauen mit Tür im Heck, das spart Platz. Und die 30mm Bosch Profile sind auch nicht gerade leicht, da gibts auch andere Konzepte. Guck mal bei den anderen Selbstbaukabinen hier im Forum.

Gruß, Holger
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2 Wochen 5 Tage her #4 von NiMa230E
NiMa230E antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
Danke für eure Willkommensgrüße!

@Udo: das mit dem "dynamischen Bauplan" würde ich auch gerne so handhaben. Wenn ich alleine wäre, würde das wahrscheinlich zu einem gewissen Teil so laufen. Kriege ich aber wohl bei meiner Frau nicht durch. Die 500 Kg sind aktuell auch "nur" eine Zielmarke, keine Bedingung. Der nackte Amarok sollte noch genug Spielraum auf der Hinterachse haben um auch 700 Kg zu verkraften, das wird sich dann auf der ersten Waage zeigen. Im Notfall würde ich auflasten lassen.

@holger Reisethema: Corona ist gerade in Südamerika noch ein paar Nummern härter als hier, das wissen wir. Wenn man daran irgendetwas positives sehen kann, dann vielleicht, dass dort früher eine Herdenimmunität erreicht werden könnte. Gerade im Hinblick auf die Bevölkerung, die sich selbst eine Impfung nicht leisten könnte eine wünschenswerte Vorstellung. Tatsächlich wäre natürlich für uns aber eine Reise in / durch Europa die Alternative. Gereist wird also auf jeden Fall.

@holger Wohnkabinenthema: dass kürzer bauen Platz spart ist mir durchaus bewusst :soops: aber so war es ja sicher nicht gemeint. Aber im ernst: uns geht es tatsächlich darum, die Grundfläche zu haben. Dass das bzgl. Schwerpunktlage eine Herausforderung ist, ist mir bekannt, halte ich aber mit den Profilen für ein lösbares Problem (Rahmengewicht gerechnet aktuell 98 Kg + Verbinder). Gibt es ggf. weitere Punkte (außer Rampenwinkeln) die ich dabei nicht bedacht habe, bzw erfahrene Wohnkabinisten als kritisch ansehen?

LG
Niko

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2 Wochen 5 Tage her #5 von holger4x4
holger4x4 antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
Türe im Heck spart Platz, das habe ich gemeint ;-)
Kürzer spart natürlich auch Platz :lol: Ich würde vielleicht was von den Stauschränken weglassen.

Gruß, Holger
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2 Wochen 5 Tage her - 2 Wochen 5 Tage her #6 von NiMa230E
NiMa230E antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
Danke für den Hinweis, das hatte ich mir schon gedacht :wink: . Wenn ich Stauschränke ausbaue, verhaut mich meine Frau wahrscheinlich :help: .... Aber davon abgesehen fände ich die Begründung ganz hilfreich, warum da hinten Länge eingespart werden sollte. Folgende Rechenbeispiele hatte ich zu Auslegungszwecken (Ziel: maximale Größe, weil 4-8 Monate als einzige Wohnung geplant) angestellt:

Bemerkt sei hierbei, dass sich alles auf z.T. begründete Schätzungen und grobe Messungen stützt. Im Detail werde ich natürlich vor Baubeginn nachmessen (müssen).

Böschungswinkel:
Laut der Werbung hat der Amarok ca 18° Böschungswinkel hinten. Ich behaupte mal, dass sich das aus dem Winkel zwischen gedachter Aufstandsfläche und der Verbindungslinie von Mittelpunkt der Aufstandspunkte der Hinterräder bis Mitte-Unterkante Aufhängung der AHK ergibt. Dann sollten ab Ende der Ladefläche noch rechnerisch etwa 1,07 m "überhängbar" sein, damit der Böschungswinkel nicht kleiner wird. Dass hier noch der "Ladungsindizierte Nick- und Wankwinkel" also "hinten hängt's dann tiefer und schief" dazu kommt ist mir klar, daher auch ein geplanter Überhang von ganz grob 0,85 m was also ca 20% Überhangpuffer bedeutet.


das ist nur schnell gezeichnet und daher nur ganz ganz grob Maßstabsähnlich


Hinterachslast
Ich nehme an, dass die "Hinterkante" der Ladefläche einen Überhang von ca 1 m bzgl. der Hinterachse hat. Damit verursacht das gleiche Gewicht, was 0,85 m weiter über hängt ein Drehmoment, was um den Faktor 1,85 größer ist als das welches man bei gleichem Gewicht an der Hinterkante erzeugen würde. Bei meiner Planung heißt das also, dass die 80 Kg, die der gesamte Überhang wiegen kann (konservativ geschätzt, mit Toilette voll) selbst wenn der Schwerpunkt dieses Teilkörpers vollständig in der Rückwand liegen würde dafür sorgen, dass die Hinterachse um rechnerische ca. 70 Kg "durch ungeschickte Gewichtsverteilung" zusätzlich belastet wird. Unter anderem daher habe ich mir das doch recht knackige Ziel gesetzt bei 500 Kg auszukommen, selbst wenn die Kiste über eine theoretische Tonne zuladen darf.

Für alle die sich jetzt fragen sollten, woher die extra Kilos kommen: die "entlasten" die Vorderachse durch eine Hebelwirkung. Klingt zwar im ersten Moment gut bzgl. Gesamtgewicht, ist aber fahrdynamisch unschön. Dazu auch (zumindest bei Festaufbauten) nach Aufbaurichtlinie ab einer gewissen Größe (ich meine so ca VA-Last unter 38%) aus gutem Grund nicht mehr ganz legal. Unter anderem lässt sich ja mit Rädern nur dann bremsen, wenn die auch Kontakt zum Boden haben... (und ich muss sagen, dass ich in diesem Zusammenhang und schon früher beim Lesen einiger Achslastdiskussionen einen "Wheelie" Smiley vermisse...)

Das sind aber lediglich meine Vorüberlegungen, bei denen mir jede kleine Nachfrage hilft sie notfalls nochmal selbst kritisch zu prüfen (Danke schonmal dafür). Da ich bei Wohnkabinen wenig Erfahrung habe, bin ich auch für jeden Praxisblickwinkel dankbar! Ich bin zwar Ingenieur, aber das heißt nur, dass ich vieles über solche Dinge theoretisch wissen sollte. Also nochmal zurück zu meiner Frage: Aus welchem weiteren Grund (den ich als Theoretiker gerade nicht erkenne) sollte die Kabine kürzer werden?

LG
Niko

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Letzte Änderung: 2 Wochen 5 Tage her von NiMa230E.

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2 Wochen 5 Tage her #7 von holger4x4
holger4x4 antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
Ja, theoretisch und statisch mag das alles passen. Aber dynamisch ist Gewicht so weit hinten Mist und die Karre fährt sich Schei...e.
Das wird ein ziemliches geeiere was man nur mit anderen Stossdämpfern und Zusatzfedern halbwegs in den Griff bekommt.
Was die Gewichtsverteilung angeht hast du ja schon so ziemlich alles richtig gemacht, das Schwere schön nach vorne, ähnlich wie ich das auch gemacht habe (guck mal in den Link in meiner Signatur).
Meine Meinung: 60cm Überhang ist das Maximum. (Meine Kabine hat 35cm) und da merkt man beim fahren schon, wenn das Klo voll ist. Und du wirst ja nicht nur deutsche Autobahnen geradeaus fahren. Bei so einer ausgefahrenen Piste in den Anden wirst du um jedes Kilo weniger, und weniger Hebel, froh sein!
Und das was in den Aufbaurichtlinien vom Amarok steht, würde ich schon so anwenden, auch wenn das kein Festaufbau wird.

Gruß, Holger
Nissan Navara SE
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2 Wochen 5 Tage her #8 von Pick-up Camper unterwegs
Pick-up Camper unterwegs antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
Hallo und :welcome: im Forum,

gewogene Gewichte einer deutlich kleineren Kabine auf unserem Amarok. Wir sind mit der Vorderachse gerade so über der "Empfehlung" von VW.


:cab: VW Amarok - Nordstar Eco180


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2 Wochen 5 Tage her #9 von Pema
Pema antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
Niko,da hast du dir sehr viel vorgenommen.Deine Beschreibung ist schon sehr interresant und auch mit verstand aufgebaut.
Das mit dem Böschungswinkel würde ich so lösen,welchen du vorne hast,ergibt den von hinten und mehr.Damit
hast du die Frage,welche Länge hinten möglich ist,den beim ersten aufsetzen spürst du es.
Auch die beschriebene Schwänzeln kanst du mit einer luftfederung hinten gleichs beheben,bei schnellem Fahren.
Der zweite Vorteil ist,das Fahrzeug kann man austarieren und den Böschungswinkel/ Bodenfreiheit noch mal hinten
vergrößern.Zusatzoption,das Zulässige Gesamtgewicht wird höher.
Leider kann ich dir das nicht sagen,ob dieses möglich ist,schau selber.
Bei der Aufteilung gibt es keine technischen bedenken,da da alles gesagt ist und gut Positioniert wird.Heck fast nichts und alles ander vor die Hinterachse,sehr gut geplant.
Aber die luftfederung hinten habe ich in meine Planung zwingend übernommen und da ich nicht über 3,5t gehen möchte.Die Luftfederung dient dan nur zur Entlastung des Fahrwerks hinten,ansonsten wie beschrieben die anderen Vorteile.
Auch ist es wichtig,wieviel man in sein Haus investiert und ob diese der Summe gerecht wird,ist die Frage,auch bei nur 1 Jahr
Reisen in Südamerika und danach Entsorgung oder verkaufen?
Den der Gedanke sollte doch weiter geführt werden,was man macht,wenn man doch auf den Geschmack kommt und diese Art von reisen weiter zu betreiben.(Nur als gedankenstütze,was richtiges zu ermöglichen,den ein Haus kostet fast immer das gleiche um 20-30tds Euro oder bis voll Autak ab 50tds je nach Autakheit und geländegängiger).
Wie gesagt,das Problem mit demÜberhang würde ich so lösen und habe dann die Länge so optimier und mit der luftfederung
mehr Sicherheit für unvorhergesehenes oder Überladen vor gebeugt.
Ich hoffe das dieser letzte Satz dir weiter hilft um dein Weg so zu gehen und wie gesagt und du denkst,lieber mehr Meinungen
noch mehr Lösungen,aber welche für dich passen,entscheidest du selber und hängt auch von deinen Möglichkeiten ab.
Das einsteigst kann ich sagen,spare nie am falschen,das merkt man immer hinter her.

Gruss und viel Freude beim bauen

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2 Wochen 5 Tage her #10 von Pema
Pema antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
Habe gerade diese Gewichte gesehen und das ist dan mit 780kg an der Hinterachse zu überlegen,das angemerkte.
Hier kann man im Shop für Fahrzeuge solche Sachen sehen,ob es dieses gibt um die Zuladung und das Gesamtgewicht zu
Erhöhen.
Auch danke für die Bereitstellung der zahle,weil mich dieses auch interresiert wie was zusammen hängt und meine Entscheidungsfindung bestätigt.

Gruss an alle

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2 Wochen 5 Tage her #11 von NiMa230E
NiMa230E antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
Ok, die Fahrdynamik ist natürlich ein Thema. Das ist allerdings dann wirklich in den Griff zu bekommen wenn es soweit ist. Letztlich ist das (Eigen)-Lenkverhalten ja vorrangig von der Schwerpunktslage abhängig. Diese wird dann natürlich beim einräumen berücksichtigt, aber auch aktiv optimiert, durch Zusatzgewichte im vorderen Fahrzeugbereich (nicht dicke Menschen, sondern Wasservorräte, möglicherweise Batterie und sowas) soweit möglich. Sollte das nicht reichen bin ich auch eher ein Freund davon, die fahrdynamischen Grundkomponenten im Rahmen der Herstellerfreigaben zu optimieren (Schräglaufsteifigkeit der Reifen, Stabilisatorsteifigkeit, Federung vorne) etc. bevor ich über Zusatzfedern nachdenke. Vielleicht liegt das aber auch an meiner Ausbildung...

@holger: deine Ausbauten habe ich gesehen und es wird dich sicher nicht verwundern, dass ich diese auch schon vor meinen Innenraumplanungen gesehen habe :wink: . Was ich daran versuche für meine eigene "eigentlich zu lange" Kabine zu optimieren ist, dass Beladung bis in den vorderen Teil des Alkoven kommt (Bettbreite 1,4m ist absolut ausreichend für uns). Ziel ist den Schwerpunkt der Kabine leicht vor den Aufstandspunkten der Hinterachse hinzubekommen (wahrscheinlich grenzt das an "nach den Sternen greifen" aber einen Versuch ist es wert). So wird die Vorderachse nicht entlastet. Aus dem Grund auch die "schweren" 30er Profile. So behält die Kabine ihre Steifigkeit, die dazu notwendig ist. Dynamisch soll sie sich übrigens möglichst am Dach abstützen ohne eine statische Last auszuüben.

@Pick-up Camper: erstmal danke für den WIllkommensgruß und die Daten. Gibt es zufällig Innenraumbilder von der Kabine? Kann der Alkoven im fahrbereiten Zustand "beladen" werden / ist er das? Wo sitzen die Wassertanks? Gerne auch als PM, falls gewünscht

Als technische Fachkraft finde ich es übrigens gut, dass hier direkt auf die Empfehlungen und Vorgaben von Herstellern eingegangen wird, denn die gibt es ja nicht ohne Grund! Leider kann man es trotzdem nicht verhindern, dass viele ihr Fahrzeug gefährlich beladen. Ich möchte aber keine anderen gefährden. Daher hier nochmal klar gestellt: Ich möchte mich innerhalb der Vorgaben und erweiterten Vorschläge des Herstellers bewegen. Alles andere halte ich für dumm und gefährlich! Sollte meine Kabine nicht diesen Vorgaben entsprechen werde ich sie nicht aufsatteln!

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2 Wochen 5 Tage her #12 von Pick-up Camper unterwegs
Pick-up Camper unterwegs antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
Der Wassertank (60 Liter) und die Batterie (ab Werk 18kg Blei 80Ah, jetzt 14kg LiFePo4 80Ah) sitzen direkt vorn an der Stirnwand ganz unten.
An der Stirnwand ist der Tisch befestigt, rechts und links die Sitzbank, rechts ist etwas schmaler als links. Dann kommt der Kühlschrank, darunter das Gasfach, dahinter der Kleiderschrank in dem steht unten unsere Toilette. Auf der Fahrerseite: Sitzbank, dahinter Küche.
Oben jeweils Staufächer.
Mit zusätzlichen Sachen beladen wir den Alkoven nicht. Da liegen nur die Schlafsachen drin, mehr Gewicht kommt bei uns da nicht rein. Außer evtl. mal ein Kuscheltier das während der Fahrt da noch schlafen soll.

Wir haben eigentlich immer eine Hälfte der Rückbank mit einer Reisetasche belegt. Da sind dann zusätzliche Sachen. Hinter dem Fahrersitz war erst der Kinderwagen (Thule Chariot), der passte da perfekt, jetzt das Laufrad und ein 20 Liter Wassersack. Dann noch so Sachen die man tagsüber immer braucht, Rucksack, Fotoapparat, Stativ, Jacken und anderer Kleinkram. Aber wie wir mehr Gewicht auf die Vorderachse bringen sollte, da hätte ich inzwischen keine Idee mehr, mehr Platz gibt es nicht.
Tisch und Stühle sind bei uns auf der Ladefläche neben der Kabine und mit einem Gurt gegen herabfallen und "Entnahme durch Dritte" gesichert - an den Gurt komme ich nur von innen durch die Klappe mit ich auch an den Spanngurt komme.


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2 Wochen 5 Tage her #13 von Pema
Pema antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
Das ist aber sehr kurz gedacht und wie der letzte Absatz von dir zu zitieren gefährlich.
Den Die Steuerung der Luftfederung wurde für diese Gegebenheiten entwickelt um solche Fahr/belaungstechnischen gegebenen
Unzulänglichkeiten zu kontrollieren,egal wie man das Fahrzeug beladet.Den deshalb sind diese Systeme von den Herstellern
im Rahmen und durch TÜV geprüft.Wenn man aber mit alten Mitteln versucht dieses zu verbessern ohne Lastreserven zu haben,
geht das Schief.Die Seitenempfindlichkeit noch nicht ein mal berücksichtig.
Kurze Nachfrage,welche Fachrichtungrichtung haben Sie Studiert?

Wie gesagt,es ist ihre Entscheidung und ist nur eine günstige Möglichkeit,hier vielevProbleme bei annähernden Auslastung
der Hinterachse,von rund 800kg komplett beladen, zu reduzieren oder erhöhen,wie man das Sieht.
Einfach nur nachdenken und Rechnen,dann kommt man auf gut 900-1000kg Nutzlast bei der Größe.
Den Zahlen und die dazugehörige Physik kann man nicht überlisten,sonder hat das ergebniss zu verantworten.

Gruss und viel Freude beim Weiter planen,auch wenn Sie diese Ausführung nicht berücksichtigen und viel Erfolg,
denn die Welt zu sehen ist das schönste was es gibt.Egal mit was man Sie erkundet.

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2 Wochen 5 Tage her - 2 Wochen 5 Tage her #14 von NiMa230E
NiMa230E antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
@Pick-up Camper: danke für die schnelle und ausführliche Tour durch die Kabine. Genau das hatte ich mir bei der Gewichtsverteilung schon ähnlich vorgestellt. Der Aufbau hat natürlich den Vorteil eines normalen Zusatz-Bettes, aber viel Gewicht ist halt dann auch hinten...

@Pema: leider verstehe ich nicht alle Ausführungen, möchte aber sicherlich auch in deinem Sinne klarstellen, dass Zusatz-Luftfedern kein Allheilmittel sind und auch sicherlich nicht dazu entwickelt wurden unzulängliche Ladungssicherung und Beladungszustände auszugleichen, denn sie können die Physik nicht austricksen. Diese Geräte haben sicher eine Daseinsberechtigung, aber die ist doch deutlich spezifischerer Natur. Falls die Frage an mich ging, was ich studiert habe: zuerst Maschinenbau, dann in die Mechatronik vertieft und anschließend in der Fahrzeugtechnik mit Promotion abgeschlossen. Aktuell leite ich eine Forschungsgruppe die sich Fahrzeugtechnik nennt an einem Lehrstuhl der sich Mechatronik nennt. Zumindest in der Theorie bin ich also nicht ganz fremd.

Diskussionen über Zusatz Luftfeder oder nicht können (noch) wahrscheinlich auch besser in einem anderen Thread geführt werden glaube ich (falls gewünscht beteilige ich mich da gerne). Mir geht es hier aktuell erstmal um Grundriss, Aufbau und Konstruktion. Da habe ich heute schon sehr interessante Beispiele und Anregungen bekommen, die in die nächste Planungsphase einfließen werden. Was dabei rauskommt können dann sicher alle bald hier nachlesen. Möglicherweise wird es hinten noch leichter, vielleicht steifer, vielleicht auch noch ein paar cm kürzer... vielleicht sagt auch die Detail-Rechnung alles ist gut.. ich melde mich und bin weiter dankbar für Meinungen und Erfahrungen!

LG
Niko
Letzte Änderung: 2 Wochen 5 Tage her von NiMa230E.

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2 Wochen 5 Tage her #15 von Melwood
Melwood antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
Hi Niko,
salü hier im Forum!
Ich freu mich auf Deinen zukünftigen Baubericht.
Und alle hier schön auf dem Laufenden halten, dann gibts automatisch ein schönes Bautagebuch und die Eigenmotivation steigt nebenbei auch noch.
Deine Planskizzen gefallen mir gut, das gibt ja ne riesengrosse Kiste. Bekommst Du das Ding noch in einen Container oder gibt das eine roro Verschiffung nach Südamerika?
Ich wünsch Dir viel Spass bei Planung und Bau und denk auch dran, dass für so ein Projekt die Garage oder Scheune nie zu gross sein kann!
Grüsse!
Martin

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2 Wochen 5 Tage her - 2 Wochen 5 Tage her #16 von Wishbone
Wishbone antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
@Nico:
Da kann ich Melwood nur zustimmen: Wir lesen alle gerne Selbstbauthreads, Melwood macht das vorbildlich mit Bildern, bei ihm und vielen anderen können alle was von lernen.

Wenn Du Deinen Amarok doch auflasten willst (empfehlenswert, kann ich nach nur ca. 1.500km schon empfehlen), dann kannst Du ja mal in meinen Thread in der VW-Unterabteilung schauen, hab ich grad hinter mir, war ein langer Weg, aber letztlich doch ganz einfach und gar nicht mal so teuer :-)

C.

Amarok SC mit Tischer 290S (mittlerweile ohne lustige Tier-Aufkleber)
Mein - noch ziemlich wohnkabinenfreies - Blog zu Reisen in u.a. Namibia, Kirgistan, Patagonien, Karelien, Norwegen, Rumänien, Pakistan, USA, TransSib, Äthiopien etc.:
www.aconcagua.de
Letzte Änderung: 2 Wochen 5 Tage her von Wishbone.

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2 Wochen 5 Tage her #17 von Heute-hier-morgen-dort
Heute-hier-morgen-dort antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
Bei so einer großen Kabine das zgG ein zu halten, ohne Aufzulasten, erscheint mir sehr motiviert.
Warum willst du für den Möbelbau OSB-Platten verwenden? Meiner Meinung nach viel zu schwer und auch nicht wirklich gut zu bearbeiten.

Gruß Edgar

Isuzu D-Max 2,5
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2 Wochen 5 Tage her #18 von Pema
Pema antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau

NiMa230E schrieb: @Pick-up Camper: danke für die schnelle und ausführliche Tour durch die Kabine. Genau das hatte ich mir bei der Gewichtsverteilung schon ähnlich vorgestellt. Der Aufbau hat natürlich den Vorteil eines normalen Zusatz-Bettes, aber viel Gewicht ist halt dann auch hinten...

@Pema: leider verstehe ich nicht alle Ausführungen, möchte aber sicherlich auch in deinem Sinne klarstellen, dass Zusatz-Luftfedern kein Allheilmittel sind und auch sicherlich nicht dazu entwickelt wurden unzulängliche Ladungssicherung und Beladungszustände auszugleichen, denn sie können die Physik nicht austricksen. Diese Geräte haben sicher eine Daseinsberechtigung, aber die ist doch deutlich spezifischerer Natur. Falls die Frage an mich ging, was ich studiert habe: zuerst Maschinenbau, dann in die Mechatronik vertieft und anschließend in der Fahrzeugtechnik mit Promotion abgeschlossen. Aktuell leite ich eine Forschungsgruppe die sich Fahrzeugtechnik nennt an einem Lehrstuhl der sich Mechatronik nennt. Zumindest in der Theorie bin ich also nicht ganz fremd.

Diskussionen über Zusatz Luftfeder oder nicht können (noch) wahrscheinlich auch besser in einem anderen Thread geführt werden glaube ich (falls gewünscht beteilige ich mich da gerne). Mir geht es hier aktuell erstmal um Grundriss, Aufbau und Konstruktion. Da habe ich heute schon sehr interessante Beispiele und Anregungen bekommen, die in die nächste Planungsphase einfließen werden. Was dabei rauskommt können dann sicher alle bald hier nachlesen. Möglicherweise wird es hinten noch leichter, vielleicht steifer, vielleicht auch noch ein paar cm kürzer... vielleicht sagt auch die Detail-Rechnung alles ist gut.. ich melde mich und bin weiter dankbar für Meinungen und Erfahrungen!

LG
Niko



Erst mal danke für die klare und sehr nette Erklärung.Mir geht es nicht um Recht oder das wissen zu haben,sonder zu helfen,nach zu denken und wie ich sehe,überarbeiten Sie ihre Pläne,wenn es für dich plausibel sind.Dafür ist Das Forum da.
Die Luftfeder ist nicht dazu dan um fehlplanung in Gewicht und Ausmaß zu korrigieren,sonder ein hilfsmittel(So wie ABS/ESP)
dem Fahrer und Fahrzeug bestes an zu tun ohne in Kritische Situationen zu kommen.Die Auflastung ist nicht für diese vorab beschriebene Punkte da,sonder das Materiel bei angegebener Last des Ursprungsgewichtes von 3050 kg( Dauerlast)weniger Kräfte von der Fahrbahn in den Rahmen zu Leiten,den das G ( Permanennte Schwingungen unter Vollast)ist hier das größte Problem mit der voll ausgeschöpften Nutzlast im Serienfahrzeugen.Sie können auch nicht immer unter vollast Rennen,sondern der Durchschnitt ist
das Laufen,oder 6000 u/min Max Umdrehungen dauerhaft dem Motor zu zu Muten,bei der durchschnittlichen Drehzahl von 3000u/min.
Egal welches Physikalisches Verhältnis angewendet wird,vollast ist zerstörend.
Deshalb würde ich raten,das ganze Material zu erfassen und dan mit dem Gewicht zu multiplizieren,dann weist du genau,was der Koffer wiegt mit allem eingerichtet.Dann sieht man wo man hinkommt,was der Vorredner sehr freundlich ausgedrücht hat,
mit dem Gewicht.Materialkunde ist immer wichtig und das a und o einer Konstruktion.
Die Krönung ist beim Planen so wenig Material zu verwenden und viel Stauraum zu schaffen ohne Kompromisse an Haltbarkeit oder Funktion zu verlieren.

Gruss und viel Freude noch beim Planen und umsetzen der Träume in die Realität,den dafür leben wir,zu erleben das Leben.
Den irgend wann ist es zu spät......

Gruss

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2 Wochen 5 Tage her #19 von NiMa230E
NiMa230E antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
Guten Morgen,

Ich denke Mal die Fragen nach Größe und Gewicht lassen sich recht einfach beantworten:

Warum soll es so leicht werden? Weil ich glaube, dass es geht, und sinnvoll ist. Wenn nicht, wird aufgelastet, nicht vorher. So ist es geplant und ich lese hier nichts was dem entgegenspricht.

Warum so groß? Weil wir es wollen und es gehen könnte. Motiviert bin ich ausreichend und ich habe einen Zettel auf dem steht ich sollte das hinkriegen.

Warum möchte ich nicht ohne Not auflasten? Kurz: Vertikaldynamik und Querdynamik. Es hat einen Grund warum die Aufhängungen vom Hersteller genau so gebaut wurden und bis zum zulgG auch genau so ausgelegt sind. Wichtig sollte sein: ich möchte es nicht und werde es nur machen wenn technisch notwendig. Ob es technisch notwendig ist, wenn das zulgG nicht überschritten wird, berate ich mit meinem Fachwissen, mit den Spezialisten aus der Fahrdynamik und nicht zuletzt auch mit der Waage ;)

Ist das wirklich so ambitioniert? Wie gesagt habe ich den nackigen alten kleinen Amarok mit DoKa. Zumindest laut Fahrzeugschein hat der satt über 1to Zuladung. Mit seinen Alu Schuhen (Vorbesitzer hat sie ihm angezogen) und durch die nicht vorhandene Ausstattung klingt das sogar halbwegs realistisch (wird dann beim abholen noch mit der Waage nachverhandelt).

@Melwood: schön dass ich dich hierher locken konnte. Dein Thread ist einer der Gründe warum ich mich entschlossen habe, doch einen eigenen Thread aufzumachen und am Ende nicht nur in Blog Form zu berichten. So wie du es machst (Thread Aufbau, Bilder Frequenz...) hat es für mich gerade echten Vorbildcharakter! Kabine oder Fahrzeug würden ggf in einen Container passen, zusammen eher nicht. Der aktuelle Plan sieht eine roro Lösung vor, wie du richtig vermutest.

@Pema: zu dem Thema Auflastung ist jetzt sicher alles gesagt, bis die Waage über mich richtet. Weitere Diskussionen dazu sind an dieser Stelle erstmal nicht zielführend denke ich. Danke für die Anregungen.

@heute-hier-...: Ich glaube das größere Problem als zulgG ist die HA Last bzw. Lastverteilung. ansonsten danke und siehe oben. Das OSB Thema ist tatsächlich wenig begründet, danke für Hinweis und Denkanstoß.

Welches Holz in welcher Stärke empfehlen denn hier die Holz Meister für den Möbel-leicht-bau? Ich hatte tatsächlich OSB geplant, weil ich es immer nehme und es recht günstig ist. Der Grund erscheint mir aber nicht besonders belastbar... Außer den Türen soll in meiner Konstruktion jedes Möbelstück mit Aluprofil Rahmen gebaut werden (u.a. auch als zusätzliche Versteifung für die "kopflastige" Planung).

LG
Niko

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2 Wochen 5 Tage her #20 von holger4x4
holger4x4 antwortete auf Neuer User, neuer Eigenbau
1to Zuladung ist nicht gleich 1to Wohnkabine. Die Hersteller geben immer einen relativ niedrigen Schwerpunkt für die Last an (1to Sand auf der Ladefläche...), das Fahrverhalten mit einer gleich schweren Woka ist deutlich anders. Probieren kannst du das ja schlecht, außer du leihst dir mal irgendwoeine große Woka.

Zum Thema Möbelbau: OSB ist nix, das sieht 1. nicht so toll aus, ist viel zu schwer und unter Vibration können kurze Spax ausreißen.
Reimo bietet HPL beschichtete 15mm Pappelsperrholzplatten, sieht schick aus und ist auch schon was leichter.
Reines Pappelsperrholz wiegt wenig, ist aber druckempfindlicher. Da kann man aber 6mm Platten die mit Streifen aufgedoppelt werden im Inneren verwenden. Schön leicht ist auch Bannova oder Paulownia Holz, das gibts inzwischen sogar im Baumarkt.
Man kann auch anders bauen, Alu Regalsystem und Kunststoffboxen, oder mit Flightcase Profilen und Alu-Dibond als Füllung.
Je nach dem was gefällt und genug WAF-Punkte erreicht ;-)

Gruß, Holger
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Bilder meiner alten Kabine: Bilder hier , und die Ausbaudokumentation der aktuellen Kabine hier

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