Topic-icon Frage Erfahrungsbericht Nissan Navara DC D23 (Schraubenfedern) + Wohnkabine "Wohnklo"

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6 Monate 3 Tage her #1 von Atlantik
Auf Grund der technischen (Rück)-Entwicklung im VW-Busbereich vom T4 auf den T5 als Multifunktionsfahrzeug hatten wir uns entschieden eine neue Basis für die Mobilität im Tagesgeschäft / Urlaub / persönlicher Familiensituation zu suchen und letztendlich zu finden.

Verschiedene Konzepte im www und Live gesehen, abgewogen, auf die persönliche aktuelle Situation geprüft - bei PU+Kabine gelandet.
Mehrere PUs waren in der Auswahl, zwei Typen probegefahren (HiLux + Navara).

Gewählt: Nissan Navara DC D23 BiTurbo / 140 kW / Tekna (- Schiebedach / - Lederausstattung), Schaltgetriebe, Bj, 2016, Ladeflächenabdeckung Backflip, Ladekantenschutz.

Nach 12.000 km Laufleistung / 8 Monaten letztendlich Fahrzeugtauschangebot durch den Händler.
Grund: Rodeoruckeln beim Auskuppeln jeden Ganges, diverse Maßnahmen bis zum erfolglosen Tausch von Kupplung und Schwungscheibe. Parallel entwickelte die Elektronik noch ein interessantes Eigenleben -> Montagsfahrzeug.
Aktuell: Das gleiche Fahrzeug, allerdings mit 7-Gang-Automatik. Laufleistung 15.000 km.
Somit liegen echte Erfahrungswerte für das Fahrzeug mit und ohne Kabine für Schalter und Automatik vor. :wink:

Gerade für den kombinierten Einsatz mit und ohne Wohnkabine wichtig: Die Hinterachse, besser die Schraubenfederung der Hinterachse.
In beiden Lastsituationen sollte das Fahrzeug letztendlich ohne Fahrwerksmodifikationen gut fahrbar sein.
Auch für Fahranfänger.:shock:

Nach langem und auch mit einigem Lehrgeld (in Form von Arbeitsstunden) belastetem Suchen haben wir die gewünschte Kombination gefunden.

Anmerkung: Die Kombination war sogar noch mit dem Kupplungsproblem des Schaltgetriebes - aus der Sicht der Gewichtsverteilung - gut fahrbar. Jetzt mit der Automatik - easy.

In der Umorientierungsphase habe ich mich eingelesen, in diversen Foren, ohne Anmeldung. Auch in diesem Forum hier.
Wild gestreut waren doch einige interessante Tipps und Erfahrungswerte vorhanden, mit hohem Wiederholungsfaktor.
Wie üblich in der Internetwelt.
Letztendlich sind es aber nur einige Punkte, denen man sich in der persönlichen Überlegung / Entscheidung stellen muss.

Soweit zeitlich möglich werde ich nun dem Forum unsere Erfahrungswerte zur Verfügung stellen.
So wie es bei meiner Anmeldung hier nachhaltig deutlich "gewünscht" wurde.

Viele Grüße
Karlheinz

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6 Monate 3 Tage her - 6 Monate 3 Tage her #2 von Atlantik
Zum Navara:
Laut technischen Daten verbraucht das Schaltgetriebe weniger Diesel als die Automatik, deshalb geringere CO2-Emission.
Grundsätzlich jein.
Die Verbrauchswerte des Schalters (bei meinem Fahrprofil / über 8 Monate / auch Winterbetrieb) liegen bei 9,85 l / 100 km.
Die Automatik liegt bei 10,3 l / 100 km.
Mein Fahrprofil dominiert ein hoher Kurzstreckenanteil über das gesamte Jahr, unterbrochen von zwei längeren Urlaubsfahrten.
Fazit: Die Automatik benötigt in der Kurzstrecke mehr Diesel, allerdings bei den Urlaubsfahrten weniger Diesel als der Schalter.
Weil: 7 Gang-Automatik gegen 6 Gang-Schalter => auf der Langstrecke (Autobahn) niedrigere Drehzahl, weniger Verbrauch.

Bei einem ausgewogenerem Fahrprofil würden sich beiden Getriebearten kaum unterscheiden.

Unterschied Dieselverbrauch mit/ohne Kabine:
Die Kabine ist während unserer möglichen Urlaubszeit von Pfingsten bis Ende September auf dem Navara aufgesetzt.
Schaltgetriebe sowie Automatik verbuchen den Sommerbetrieb mit Kabine ähnlich dem Winterbetrieb ohne Kabine.
D.h. der Verbrauch bleibt im Schnitt gleich, die niedrigsten Verbrauchswerte hat die Automatik mit Kabine auf der Urlaubsfahrt: 9,6 l / 100 km.

Anmerkung: Seriennavara, keinerlei Veränderungen gegenüber dem "Katalogprodukt" von Nissan.

Viele Grüße
Karlheinz

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6 Monate 3 Tage her #3 von Atlantik
Zum Navara II:

Subjektiver Unterschied zum HiLux:
(+) Agiler, (laut Liste) weniger Verbrauch, (damals) modernere Motorentechnik, weniger SCR-DPF-Pflegeaufwand (Kurzstreckenbetrieb)
(-) Allradantrieb, Automatikleistungswahl (Sport / Eco)

Wir sind mit dem Navara (mittlerweile) zufrieden, nur das Allradsystem verspannt sich im Straßenbetrieb deutlich mehr als beim HiLux.
Wird zwar kaum benutzt (zwischendurch im Winter), allerdings wenn man Besseres kennt ....

Die AllWetterReifen sind im echten Winterbetrieb (Süddeutschland) grottenschlecht.
Die negative Beschleunigung kann schon mal geringer ausfallen als gewünscht. :shock:

Viele Grüße
Karlheinz

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6 Monate 3 Tage her #4 von Atlantik
Zum Navara III:

Der Ladekantenschutz - ein wirklich wichtiges Feature. Unbedingt empfehlenswert.

Die Backflip-Abdeckung: Ein geniales Konzept, aber auch nicht unbedingt komplett wasserdicht.
In der Nutzung ist die Dichtlippe hinten (Klappe) empfindlich. Immer zuerst die Heckklappe schließen, dann den Deckel ähnlich wie Motorhaube "runterfallen" lassen.
Bei umgekehrter Reihenfolge wird die Dichtlippe nach oben gebogen, kann dann leicht undicht werden.
Ein richtig großes Warnschild ist an der Unterseite des letzten Elementes im aufgeklappten Zustand gut sichtbar angebracht, trotzdem ist die Dichtlippe nach dem ersten Werkstattbesuch nach oben gebogen. Da darf man sich dann nicht wirklich aufregen .....

Mein Backflip war wohl der Prototyp, beide Schienen + die Auflagefläche des letzten Elementes mussten mechanisch bearbeitet und angepasst werden. Einige Stunden Fehlersuche + Nacharbeit waren nötig. Die Unterstützung des Anbieters - hier im Forum wohlbekannt - war freundlich, aber im Ergebnis eher sehr, sehr übersichtlich. Selbst ist der Mann ....
Die First-Amerikaner hatten den Unterschied zwischen dem D40 und dem D23 noch nicht so richtig erfasst.
Entsprechend den aktuellen Berichten im www scheint das Backflip aber jetzt zu passen.

Viele Grüße
Karlheinz

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6 Monate 3 Tage her - 6 Monate 3 Tage her #5 von Atlantik
Zum Navara IV:

Wie bei jedem PU - hohe, tiefe Ladefläche. Nicht wirklich gut zu bedienen, ohne Stapler.
Für den Privatbetrieb am Supermarkt wäre jetzt die Beladung mit den Einkäufen per Stapler leicht überdimensioniert, eine andere Lösung muss her.
Das Problem ist kein Problem, einfach einen Ladeflächenauszug auf die Ladefläche aufsetzen.
Nach den ersten 3 Heckauszügen im VW-Busbereich stellt der Ladeflächenauszug des PU keine wirkliche Herausforderung dar.
Interessanter ist schon die Kombination Ladeflächenauszug - Kabinenbasisträger in einem System auszuführen.
Der Grundträger soll beiden Funktionalitäten dienen, stabil und leicht sein. Der Wechsel von Kabine auf Ladeflächenauszug + Backflip + Heckklappenmontage gut machbar sein.

Der Ladeflächenauszug ist als Prototyp vorhanden, wird im Herbst auf den Grundträger aufgebaut und erfahrungsgemäß im Winter noch einmal optimiert. :wink:

Viele Grüße
Karlheinz

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6 Monate 3 Tage her #6 von Atlantik
Zum Navara V:

Sowohl beim Kabinenbetrieb als auch beim Ladeauszugbetrieb ist eine 12V-Versorgung der Ladefläche (in unserm Fall nötig).
Im einfachsten Fall eine neue Leitung (2,5mm2, besser 4mm2) in einem Leerrohr geschützt von der Batterie im Motorraum zur Ladefläche über den Unterboden in den Bereichen der regulären Fahrzeugverkabelung verlegen, eine 12V Steckdose mit Verriegelung im Schienensystem der Bordwand Fahrerseite montieren.
Absichern, nahe der Batterie, und mit einem Schalter, besser Relais, zuschaltbaren Dauerstrom auf der Ladefläche bereitstellen.

Ein Batteriewächter, zum Schutz der Starterbatterie vor Tiefentladung wäre hier noch empfehlenswert.
Für die gelegentliche Kurzzeitnutzung im Tagesbetrieb reicht dieser Aufbau völlig aus, bei höheren Anforderungen (lange Laufzeiten, hoher Stromverbrauch) wäre eine zusätzliche Versorgungsbatterie mit Trennrelais nötig.
Aber in unserem Fall reicht die Fahrzeugbatterie völlig aus .....

Viele Grüße
Karlheinz

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6 Monate 3 Tage her #7 von Atlantik
Zum Navara VI (wenn die Kabine montiert ist):

Im Kabinenmodus ist die Heckklappe demontiert, d.h. die Heckkamerafunktion fehlt.
In diesem Fall kann man aus dem Nachrüstmarkt eine preiswerte Kamera im Kabinenheckbereich anbringen und mit einem zusätzlichen Monitor unter der Climatronic den Blick nach hinter wieder "herstellen".
Aber:
Kabel oder Funkkamera ?
Woher die Stromversorgung ?
Dauerbild während der Fahrt oder nur bei Rückwärtsfahrt (Einparksituation) ?

Wir wollten ein stabiles Dauerbild während der Fahrt.
Also kein Funk, sondern die Kabelverbindung. Dauerstrom bei laufendem Motor bzw. Zündung ON.
Die Steckdose AHK ist belegt durch die zusätzliche Fahrzeugbeleuchtung hinten, bedingt durch den Überhang (40cm) der Kabine.
Unsere Lösung:
Die Kabelverbindung wird von hinten (Kamera) - auf dem Ladelächenboden nach vorne - über die Querbordwand - durch die Lamellen in der Fahrzeugkabinenrückwand in die Fahrerkabine - unter der Sitzfläche der Rücksitzbank - zwischen Getriebetunnel und Beifahrsitz nach vorn zum Armaturenbrettbereich verlegt. Keine Bohrung am Fahrzeug nötig !
Der Strom wird von der 12V-Steckdose im Staufach zwischen den beiden Vordersitzen entnommen.
Der Monitor befindet sich gut einsehbar praktisch auf dem Getriebetunnel vorn in einem "Ablagefach".
Keine störender Einbau im oberen Bereich der Armaturen, auf dem Armaturenbrett.
Funktioniert bestens.

Viele Grüße
Karlheinz

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6 Monate 3 Tage her #8 von Jupp Mac Antoni
Danke für den tollen Bericht wobei kaum einer so eine leichte Wohnkabine fährt wie du !:top: :top: :top:

Gruß Günther & Rosi
Isuzu D-Max Space Cab
mit Tischer Trail 260

guenther-becker.jimdo.com/
güros on tour

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6 Monate 3 Tage her #9 von Atlantik

juppmacantoni schrieb: Danke für den tollen Bericht wobei kaum einer so eine leichte Wohnkabine fährt wie du !:top: :top: :top:


Vermutlich.
Sie war auch nicht einfach zu finden. :)

Viele Grüße
Karlheinz

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6 Monate 3 Tage her #10 von Stefan
Danke für den Bericht.

Welche leichte Kabine ist montiert, welcher der vielen Hilux diente als Referenz?

Gruß Stefan

Toyota Hilux. Damit 41 Länder, 3 Kontinente.

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6 Monate 3 Tage her #11 von Atlantik
[quote="Stefan" post=254068

..... welcher der vielen Hilux diente als Referenz?

Gruß Stefan[/quote]

Mitte 2016 - der aktuelle HiLux, wohl gerade neu im Vorführraum.
Vergleichbar mit dem Tekna, wird wohl der Executive DC gewesen sein.
Mit dem 2,4l / 110kW Motor. Damals war noch ein 2,8l (?) TDI im Gespräch, kam aber dann doch nicht.
Bei der Fahrt waren die Blattfedern gegenüber den Schraubenfedern schon bemerkbar, das "Popometer" meiner Frauen ist da sehr sensibel.
Problematisch war (und ist ?) aus meiner Sicht der Regenerationsprozess des DPF, nicht unbedingt kurzstreckentauglich.

Viele Grüße
Karlheinz

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6 Monate 3 Tage her #12 von Atlantik
Bei der Auswahl des Trägerfahrzeug stellt sich die Frage: Wo kommt man her - wo will man hin ?
Vom VW-Bus kommend sollte es ein PKW-ähnlicher Fahrkomfort sein, praktisch ein SUV mit Ladefläche.
Einsatzgebiet: Keine Wüste, kein Gebirge, mehr Supermarkt, Gartenschnitt, kleinere Transportaufgaben, Kabinenträger.

Bei der Auswahl der Kabine stellt sich ebenfalls die Frage: Wo kommt man her - wo will man hin ?
Vom VW-Bus kommend sollte es eine einfache, multifunktionale, leichte Kabine sein, entsprechend den örtlichen Gegebenheiten "lagerbar", gut montierbar / demontierbar sein.
Das Fahrverhalten der Kombination muss "normal" bleiben, die Kabine darf keine grenzwertige Situationen erzeugen.
Der Treibstoffverbrauch muss sich in einem für uns vertretbaren Rahmen bewegen, die Reisegeschwindigkeit liegt - soweit möglich - bei 120 km / h.
Das Platzangebot im VW-Bus ist übersichtlich, vom T4 auf den T5 = T6 noch übersichtlicher.
Letztendlich war die Kombination Multivan T4 + Hartschalendachzelt (für uns) besser nutzbar als der T5 Beach mit Aufstelldach.
Die "Mängel" im Tx-Bereich sollten ausglichen werden, ein tauschbares Trägerfahrzeug (man weiß ja nie, wie sich die Abgasproblematik entwickelt) verwendet werden, immer noch das "Multi"funktionsfahrzeug verfügbar sein.

Die Suche nach einer Kabine begann mit den üblichen Verdächtigen: Tischer und Co. .....

Viele Grüße
Karlheinz

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6 Monate 3 Tage her #13 von Atlantik
Nachts - Würzburg - Stellplatz am Mainufer - Spaziergang -> wir sehen einen Nissan Navara D40 mit Tischerkabine( 240), Fahrzeugheck seltsam weit unten, Tür offen.
Kurzes Gespräch mit den Bewohnern, ein Blick nach innen, sieht gut aus.
Luftfeder mit wenig Druck, Heck unten, kann man besser aussteigen. Keine schlechte Idee.

Ja, das wäre es.

Einige Wochen später wieder ab nach Würzburg, zur Firma Tischer.

Tageslicht - Austellungsraum - mehrere Kabinen - 10 Minuten warten (kein Problem), dann ausführliche Beratung. Alles bestens, aber:
Plötzlich ist die 240er ein Riesenteil, innen aber doch kaum Platz. Bei der Beratung im Innenraum meine Frau + MA der Firma Tischer, ich stand praktisch im Eingang. Und das Teil wackelt auf den Stützen doch etwas ....
Auch die 200er - immer noch hoch und breit, gefühlt noch weniger Platz.
Auf dem Firmenparkplatz eine 240er auf einem Amarok - oh, "kleine" Amarok unter der 240er.
Na, der Navara macht ja auch eher einen schlanken Fuß.

Nochmal zurück in den Ausstellungsraum - hinten in der Werkstatt geht das Rolltor nach oben.
Ein amerikanischer Pick-Up Marke Panzerfahrzeug mit Kabine fährt in die Werkstatt. Ja, hier stimmen die Proportionen. Die Kabine passt auf das Trägerfahrzeug, irgendwie scheint mir der Navara zu "klein" und zu schmächtig.
Der Eindruck wurde ja auch vom Verkäufer bestätigt: Luftfederung, Rahmenverstärkung, Auflastung, neue Felgen, neue Reifen (Traglast), ...
Eigentlich war technisch ein völlig neues Fahrzeug gefordert.

Dann die Vorschläge meiner Frau, was aus der Kabine fiktiv auszubauen wäre.
Mehr Platz, weniger (aus unserer Sicht) unnützer Einbau / nicht nötige Technik.

Tja, und ein paar Euro kostet die Kabine + Navara-Nacharbeit ja auch ....

Auf der Heimfahrt stellt sich dann die Frage, wohin mit dem Teil im Lagermodus ?

Zu viele Probleme, zu viel Aufwand, für uns zu wenig Ertrag.
Die Gewichtsproblematik war bekannt, erlesen. Allerdings der reale Eindruck ist noch einmal eine andere Nummer.
Nachts in Würzburg, am Mainufer sah die Kombi Navara-Tischer irgendwie "stimmiger" aus.
Vielleicht hat aber auch das Glas Wein vorher den Eindruck optimiert ... :wink:

Viele Grüße
Karlheinz

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6 Monate 3 Tage her #14 von Atlantik
An dieser Stelle war kurz innehalten zum Nachdenken angebracht:
Luftfederung - wegen der Schraubenfederung. Nein - auch bei der Blattfederung wäre die Luftfederung nötig.
Rahmenverstärkung - hat der D23 schon. Könnte etwas mehr sein.
Reifen / Felgen .....
Auflastung - das Spiel kennt man aus dem VW-Busbereich auch. Auch hier darf es gern etwas mehr sein, ausnützen würde ich die dann mögliche Zuladung eher nicht.
Trotzdem noch Nickbewegungen, Aufschaukeln, ..... klar, hoher Schwerpunkt. Ungünstige Lastverteilung auf beide Achsen. Fahrdynamik schlecht.
Wassertank, nur halb voll machen. Für das fehlende Wasser kann man dann doch die Campingstühle mitnehmen. Super.
Abwassertank - wer entleert ? Ich nicht, ich auch nicht und ich schon gar nicht. Na danke - ich dann auch nicht.
Dusche - nee, mach ich nicht sauber.
Spülen in der Kabine - besser draußen.
Kochen in der Kabine - das machen wir auch draußen.
Wozu dann die Wasser / Kocheinbauten in der Kabine ? Ja, wozu ? Haben wir im VW-Bus auch nicht benötigt, bzw. genutzt.
.....

Irgendwie war dann der Kabinentyp "Tischer und Co." auf dem Navara sehr in Frage gestellt.
Und dann sehr schnell aus dem Rennen.

Es sollte nun ein Wohnklo ohne Klo werden.

Viele Grüße
Karlheinz

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6 Monate 2 Tage her - 6 Monate 2 Tage her #15 von Atlantik
Ein leichte, niedrige Wohnkabine, auch gern mit Aufstelldach, sollte es werden.

Holzständerbauweise, Aluminiumständerbauweise, diverse Beplankungsvarianten, oder gleich Aluriffelblech ?
Vielleicht eine Monocoque ?
Geocamper / Geocar - die russische oder österreichische ?
Gazell - ein interessantes Teil.
Diamir
RR Concept
ExKab
Sandkorn Leichtbau
Fernwehmobil
......

Viel gelesen, einige Hersteller kontaktiert, Informationen (auch Angebote) eingeholt -> Qual der Wahl.

Isolation, Ausstattung, Innenausbaufähigkeit, ......

Noch mehr gelesen, eigentlich nicht wirklich erschöpfend - die Kabine gibt es nicht.

Zuerst die ExKab, dann war sie uns zu schwer, auch zuviel Alublechoptik.
Die Gazell war in der engeren Auswahl, aber zu kurz und schon mit Herd und Kühlschrank (zumindest) Vorbereitung.
Die Fernweh - zuviel Einbau, Dachstoff irgendwie zu "dünn". Erfahrungswerte auch dem VW-Busbereich - das ist ein sensibles Thema.
Dann die RRCAB - machte einen guten Eindruck. Bis wird in der Kabine waren. Da kriegst Du die Tür nicht zu, zumindest meine Frau nicht. Auch zu schwer. Die Bodenschräge "Böschungswinkel" nimmt innen zuviel Nutzraum weg.

Da wir mit unserem Hartschalendachzelt von James Baroud lange Jahre gute Erfahrungen gemacht hatten, im Gegensatz zum Aufstelldach des T5, haben wir uns letztendlich auf den französischen Markt konzentriert.
Schon mit der Erkenntnis, der Qualitätsaufbau Marke Deutsche Wertarbeit / Tischer und Co. wird es nicht werden.

Die Basis sollte stimmen:
Eine Leerkabine, leicht, niedrig, einfach ausbaufähig mit einem einfachen Ausbau, leicht transportierbar, ausreichend für unsere Urlaubsbedürfnisse.

Dann sind wir bei der AB Concept in der Nähe von Lyon gelandet. Um die Ecke wird auch die RRCab hergestellt.

Echte 220 kg Leergewicht bei 200 cm Bodenlänge, innen knappe Sitzhöhe bei geschlossenem Dach, hochklappbare Bettebene mit Lattenrost, Längsschläfer. Einfacher Aufbau - KISS-Prinzip.

Viele Grüße
Karlheinz

Letzte Änderung: 6 Monate 2 Tage her von Atlantik.

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6 Monate 2 Tage her - 6 Monate 2 Tage her #16 von Atlantik
Letztendlich sind wir nach Lyon gefahren, haben uns zwei Kabinen live angesehen. AB Concept und RRCab.
Die RRCab wird von einer Off-Road-Firma gebaut, eher die schwerere, stabilere Kabine.
In der Halle waren neben den Kabinen diverse Landcruiser und ähnliche Hardcore-Allradler in der Umbauphase, hier wird schon mal schnell die Vorderachse gewechselt. Angenehmer Kontakt, alles gut erklärt.
Subjektiver Eindruck: Aber eine gewisse Leichtigkeit, das fehlt der Kabine.

AB Concept - in den Weinbergen, kaum zu finden. Eher eine One-or-Two-Mann-Bastlerbude.
Interessantes Konzept, eine Kabine steht fertig auf dem Hof.
Ein Leerkabine ohne Dach, wird gerade ausgebaut, steht in der Werkstatt.
Die nehmen wir gleich mit seinem selbstgebauten Hubwagenteil hoch, schieben sie an meinen Navara und schieben sie kurbelnd einfach auf die Ladefläche.
Der erste Eindruck - schaut gut aus, die Proportionen stimmen - könnte passen.
Das Auf- und Abladen kommt unserem heimischen Gelände entgegen - Hanglage. Stützen sind hier nicht so toll.
Nur bei der Fernweh hatte ich bisher einen ähnlichen Transportwagen gesehen. Der französische Transporter ist viel einfacher aufgebaut und funktioniert.

Die Kabinenform ist elegant, außer der Bodenplatte gibt es fast keine gerade Kante. Geschwungene Linienführung. Außen.
Innen aber auch - das hatte ich beim Ausbaustart später völlig übersehen. :shock:

Es gibt 3 Längen, wir haben uns für die mittlere Variante (200 cm) entschieden.
Kostenpunkt: 13.000.- €, Abholung in Lyon.
Mit Montage auf den Navara.

Achtung: Die Montagesituation sollte man vorbereiten, sonst werden einfach 4 Bohrungen am Fahrzeugboden vorgenommen. Keine Spanngurte o. ä.. Die Franzosen sind da entspannter unterwegs. Das ist nicht so meine Vorgehensweise, deshalb das Rahmensystem auf der Ladefläche - die Höhe wurde beim Testkabinenaufladen ermittelt. 5cm müssen beim Navara untergelegt werden, wegen der Dachreling.

Eigentlich hat alles gut funktioniert: Bestellung / Bezahlung / Abholung.

Aber einen wesentlichen Fehler hatte ich gemacht und erst zu Hause bemerkt ......

Viele Grüße
Karlheinz

Letzte Änderung: 6 Monate 2 Tage her von Atlantik.

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6 Monate 2 Tage her #17 von Maddoc
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Gruß Marc


2016er Isuzu D-Max SpaceCab mit Automatik
diverse kleinere Umbauten
Fernwehmobil, reisefertig mit Frau und Hund deutlich unter 3000 Kilo.

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6 Monate 2 Tage her #18 von Atlantik
Auf dem Weg nach Hause - Zwischenstation auf dem CP in Kaysersberg / Alsace.
Mit einer Minimalcampingausrüstung, die während der Anreise zur Abholung der Kabine auf der Rücksitzbank des Navara Platz gefunden hatte.

Erster wirklicher Eindruck - viel Platz, klar die Kabine war ja innen - bis auf das Längsschläferbett - praktisch leer.
Aber irgendwie schließt wohl die Türe etwas eng, geht zumindest schwer zu verriegeln. Na ja, wird sich schon noch einspielen.
Jedenfalls ist das Aufstelldach schon mal deutlich robuster als beim VW. Das ist gut. :wink:

Flammkuchen mit Pinot Gris im Palm d' Or - das traditionelle Abschlußessen einer Frankreichreise.
Dann noch ein Absacker in der neuen Kabine, ab ins Bett. Aber alle Fenster auf, das Teil "riecht" innen schon noch deutlich nach Kunststoffkleber.

Man schläft wirklich gut auf der Matraze mit dem Lattenrost. Ganz wichtig !
Die 4 Fixierungen der Kabine auf dem Rahmen sind fest, also ab nach Hause.
Irgendwie ist die Leiter nicht der Weisheit letzter Schluß, leicht schief - na, ein Langloch wird es dann schon richten.

Ab jetzt erst mal nach Hause, die Arbeit ruft am nächsten Tag.

Anhang wurde nicht gefunden.


Viele Grüße
Karlheinz

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6 Monate 2 Tage her #19 von holger4x4
Das sieht doch gut aus :top:

Wenn du die Reling entfernst, kann die Kabine dann nicht etwas tiefer?

Gruß, Holger
Nissan Navara SE
Bilder meiner alten Kabine: Bilder hier , und die Ausbaudokumentation der aktuellen Kabine hier

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6 Monate 1 Tag her #20 von Fangorn

holger4x4 schrieb: Wenn du die Reling entfernst, kann die Kabine dann nicht etwas tiefer?


Bloß nicht.
Nissan geht da merkwürdige Wege um die Rehling zu befestigen.
Ich kann dir da leider ein Lied von Singen weil bei mir ja das schwere Geweih runter muss.
War schon mehrere male undicht.
Bohrungen verschließen und das Dach lackieren kommt so um die 1000 Eu. Ich habs jetzt mal mit Autofolie versucht.

Wenn auch nicht mein Wohnkabinen Konzept, sehr schöner informativer Bericht. :top:

Gruß Ulf


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