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Info Ormocar GFK-Kabine lackieren
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11 Jahre 4 Monate her #41
von Riesenhase64
Guten Morgen Claudia und Chris,
bei uns geht es sehr schleppend voran (haben viel Arbeit in der Schreinerei und kommen leider kaum zum Bauen).
Auch wenn wir nicht so viel wie Ihr lackieren müssen, kleine Lackierarbeiten an Eckleisten, Fenster, Türe (ist wenigstens aktueller Stand)
sind dann doch zu machen.
Aber wir lackieren ja gerne
!!!!!
Wir wünschen Euch einen guten Wochenanfang und freuen uns wenn wir Euer Gefährt eventuell in Lengerich bewundern dürfen.
Viele Grüsse
Andrea und Christian
Riesenhase64 antwortete auf Ormocar GFK-Kabine lackieren
enpee schrieb: Servus Andrea & Christian,
vielen Dank für die Blumen.
Wie sieht´s denn bei Euch aus?
Ihr braucht ja evtl gar nicht zu lackieren, wenn ihr fertig seid!.
Guten Morgen Claudia und Chris,
bei uns geht es sehr schleppend voran (haben viel Arbeit in der Schreinerei und kommen leider kaum zum Bauen).
Auch wenn wir nicht so viel wie Ihr lackieren müssen, kleine Lackierarbeiten an Eckleisten, Fenster, Türe (ist wenigstens aktueller Stand)
sind dann doch zu machen.
Aber wir lackieren ja gerne

Wir wünschen Euch einen guten Wochenanfang und freuen uns wenn wir Euer Gefährt eventuell in Lengerich bewundern dürfen.
Viele Grüsse
Andrea und Christian
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- enpee
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11 Jahre 4 Monate her #42
von enpee
Grüße von Claudia und Chris
Nissan NP300 Single Cab BJ 2009 + Ormocar Leerkabine auf Zwischenrahmen mit Selbstausbau
enpee antwortete auf Ormocar GFK-Kabine lackieren
@ Martin und Gerd:
der Farbton ist eine Eigenkreation. Wir haben fertige RAL-Farben (günstiger) bestellt und diese dann selbst gemischt. Wir wollten nicht so ein schönes beige, sondern ein bisschen einen "schmuddelig-kaputten", erdigen Farbton.
Wir finden die Farbe von Sabine & Roberts (Exkab auf G) Kabine ziemlich gut, wollten aber ein bisschen mehr grün ´rein haben, ähnlich wie Hartmut "Michels auf Reisen" (deren Kabine sieht, je nach Licht, mal beige und mal oliv aus).
Unseren Wunsch-Farbton haben wir nach einigem experimentieren bei ein paar Gläschen Wein dann auch gefunden:
Mischen von RAL 1000 (Grünbeige), RAL 1011 (Braunbeige), RAL 7032 (Kieselgrau) zu gleichen Teilen und 30% RAL 9010 (Reinweiß)zum Aufhellen. Alles in seidenmatt (30%). Fürs Dach haben wir 50 % weiß beigemischt, damit es etwas heller wird (Temperatur in der Sonne). Den fertigen Lack haben wir dann portionsweise mit Härter versetzt und innerhalb von 2 h verarbeitet.
@ Oliver & Volker:
Eine Sehnenscheidenentzündung haben wir zum Glück nicht bekommen. Wir hatten jedoch einen ordentlichen Schädel, nachdem wir den ganzen Tag Lack "geschnüffelt" hatten :mrgreen:
der Farbton ist eine Eigenkreation. Wir haben fertige RAL-Farben (günstiger) bestellt und diese dann selbst gemischt. Wir wollten nicht so ein schönes beige, sondern ein bisschen einen "schmuddelig-kaputten", erdigen Farbton.
Wir finden die Farbe von Sabine & Roberts (Exkab auf G) Kabine ziemlich gut, wollten aber ein bisschen mehr grün ´rein haben, ähnlich wie Hartmut "Michels auf Reisen" (deren Kabine sieht, je nach Licht, mal beige und mal oliv aus).
Unseren Wunsch-Farbton haben wir nach einigem experimentieren bei ein paar Gläschen Wein dann auch gefunden:
Mischen von RAL 1000 (Grünbeige), RAL 1011 (Braunbeige), RAL 7032 (Kieselgrau) zu gleichen Teilen und 30% RAL 9010 (Reinweiß)zum Aufhellen. Alles in seidenmatt (30%). Fürs Dach haben wir 50 % weiß beigemischt, damit es etwas heller wird (Temperatur in der Sonne). Den fertigen Lack haben wir dann portionsweise mit Härter versetzt und innerhalb von 2 h verarbeitet.
@ Oliver & Volker:
Eine Sehnenscheidenentzündung haben wir zum Glück nicht bekommen. Wir hatten jedoch einen ordentlichen Schädel, nachdem wir den ganzen Tag Lack "geschnüffelt" hatten :mrgreen:
Grüße von Claudia und Chris
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10 Jahre 1 Monat her #43
von Dodge_Ram_Cummins_Woka
Dodge_Ram_Cummins_Woka antwortete auf Ormocar GFK-Kabine lackieren
@ Claudia und Chris,
Glückwunsch, die Farbe der Kabine ist perfekt. Genau solch eine beige Sandfarbe hätte ich meiner gern verpasst. Bloß bin ich noch am Grübeln, ob Plasti-Dip oder dieser Lack.
Könnt ihr mir die genaue Bezeichnung bzw. Hersteller des Produktes nennen? Wie viel Kilo an Deckfarbe hattet ihr dafür benötigt?
Vielen Dank im Voraus für die Hilfe.
LG Michael
Glückwunsch, die Farbe der Kabine ist perfekt. Genau solch eine beige Sandfarbe hätte ich meiner gern verpasst. Bloß bin ich noch am Grübeln, ob Plasti-Dip oder dieser Lack.
Könnt ihr mir die genaue Bezeichnung bzw. Hersteller des Produktes nennen? Wie viel Kilo an Deckfarbe hattet ihr dafür benötigt?
Vielen Dank im Voraus für die Hilfe.
LG Michael
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- enpee
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10 Jahre 1 Monat her #44
von enpee
Grüße von Claudia und Chris
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enpee antwortete auf Ormocar GFK-Kabine lackieren
Hallo Michael,
wir haben den Lack damals bei "LackundFarbe24.de" bestellt.
Als Grundierung hatten wir Mipa WEP 1000-20 WBS Grundierfiller (Elfenbein) mit passendem Härter.
Für den Decklack hatten wir, wie oben beschrieben, aus RAL - Standardfarben den Farbton selbst gemischt. Es handelte sich um "Mipa PUR PU 250-30" in RAL 1000/1011/7032/9010. Beim Bestellen kann man den Grad der Mattierung angeben (bei uns Seidenmatt - 30%). Als Härter hatten wir Mipa PUR Plus Härter A 60 "lang" verwendet.
Wir haben in einem Plastikeimer (Polystyrol, damit er sich nicht auflöst) die Lacke der entsprechenden RAL-Farbtöne gemischt. Nach kräftigem Rühren haben wir den Lack in die verschließbaren Original-Blechdosen zurückgegeben. Dann haben wir immer nur so viel Lack, wie wir innerhalb von 1-2 h verarbeiten können, mit Härter angerührt. Größere Flächen haben wir versucht, in einem Zug "nass in nass"zu bearbeiten, um sichtbare Übergänge zu vermeiden.
Nach Trocknen des Lacks über 12-24h (er soll staubtrocken sein, aber nicht komplett durchtrocknen) kann die zweite Lackschicht ohne erneutes Anschleifen aufgetragen werden.
Die Oberfläche unserer Kabine beträgt ca. 27 m². Wir haben von jeder Sorte Lack nicht ganz 3 kg verbraucht, also insgesamt 10-12 kg Decklack. An Zubehör müsst Ihr eine Suppenkelle und einen Messbecher opfern, Ihr braucht ein paar Pinsel und extrem kurzflorige Lack-Walzen (kein Schaumgummi). Den ganzen Kram bekommt man (mit Grundierung) für 250 bis 300 €.
Die resultierende Lackschicht war bei uns (wir haben fast keinen Verdünner zugegeben) ordentlich dick, und der Lack hält einiges aus. Er hat auch nach dem Abtrocknen noch zäh-elastische Eigenschaften. Die Oberfläche ist nicht glatt wie bei einem Autolack, sondern leicht "Orangenhaut-artig". Interessanterweise neigt der neue Lack weniger stark zu Verschmutzung (incl. Abrinnspuren in Form "grauer Streifen") wie bei unseren vorherigen Campern mit glatter Oberfläche. Vielleicht ist das so eine art Lotus-Effekt. Vielleicht sieht man´s aber auch nur nicht so, weil wir die richtige Farbe gewählt haben: Dreck.
Fazit: robuster Lack, gut selbst zu verarbeiten. Kostet wahrscheinlich nur ein Zehntel von Plasti-Dip.
wir haben den Lack damals bei "LackundFarbe24.de" bestellt.
Als Grundierung hatten wir Mipa WEP 1000-20 WBS Grundierfiller (Elfenbein) mit passendem Härter.
Für den Decklack hatten wir, wie oben beschrieben, aus RAL - Standardfarben den Farbton selbst gemischt. Es handelte sich um "Mipa PUR PU 250-30" in RAL 1000/1011/7032/9010. Beim Bestellen kann man den Grad der Mattierung angeben (bei uns Seidenmatt - 30%). Als Härter hatten wir Mipa PUR Plus Härter A 60 "lang" verwendet.
Wir haben in einem Plastikeimer (Polystyrol, damit er sich nicht auflöst) die Lacke der entsprechenden RAL-Farbtöne gemischt. Nach kräftigem Rühren haben wir den Lack in die verschließbaren Original-Blechdosen zurückgegeben. Dann haben wir immer nur so viel Lack, wie wir innerhalb von 1-2 h verarbeiten können, mit Härter angerührt. Größere Flächen haben wir versucht, in einem Zug "nass in nass"zu bearbeiten, um sichtbare Übergänge zu vermeiden.
Nach Trocknen des Lacks über 12-24h (er soll staubtrocken sein, aber nicht komplett durchtrocknen) kann die zweite Lackschicht ohne erneutes Anschleifen aufgetragen werden.
Die Oberfläche unserer Kabine beträgt ca. 27 m². Wir haben von jeder Sorte Lack nicht ganz 3 kg verbraucht, also insgesamt 10-12 kg Decklack. An Zubehör müsst Ihr eine Suppenkelle und einen Messbecher opfern, Ihr braucht ein paar Pinsel und extrem kurzflorige Lack-Walzen (kein Schaumgummi). Den ganzen Kram bekommt man (mit Grundierung) für 250 bis 300 €.
Die resultierende Lackschicht war bei uns (wir haben fast keinen Verdünner zugegeben) ordentlich dick, und der Lack hält einiges aus. Er hat auch nach dem Abtrocknen noch zäh-elastische Eigenschaften. Die Oberfläche ist nicht glatt wie bei einem Autolack, sondern leicht "Orangenhaut-artig". Interessanterweise neigt der neue Lack weniger stark zu Verschmutzung (incl. Abrinnspuren in Form "grauer Streifen") wie bei unseren vorherigen Campern mit glatter Oberfläche. Vielleicht ist das so eine art Lotus-Effekt. Vielleicht sieht man´s aber auch nur nicht so, weil wir die richtige Farbe gewählt haben: Dreck.

Fazit: robuster Lack, gut selbst zu verarbeiten. Kostet wahrscheinlich nur ein Zehntel von Plasti-Dip.
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10 Jahre 1 Monat her #45
von holger4x4
Gruß, Holger
Iveco Daily / Jeep Renegade 4xe
Meine Wohnkabinen sind verkauft, der Pickup auch. Das aktuelle Mobil kann hier besichtigt werden.
holger4x4 antwortete auf Ormocar GFK-Kabine lackieren
Wegen den Streifen....
Ich habe auch beobachtet, dass es auf "rauem" Lack weniger Streifen gibt als auf glatt polierten! Auf den superglatten Flächen schafft es die Oberflächenspannung des Wassers dieses zu bündeln und dann setzt sich der Dreck streifenweise ab. Bei matteren Flächen läuft der Film gleichmäßiger runter und es bleiben keine Ränder.
Seit dem poliere ich die Kabine nicht mehr :screwy:
Ich habe auch beobachtet, dass es auf "rauem" Lack weniger Streifen gibt als auf glatt polierten! Auf den superglatten Flächen schafft es die Oberflächenspannung des Wassers dieses zu bündeln und dann setzt sich der Dreck streifenweise ab. Bei matteren Flächen läuft der Film gleichmäßiger runter und es bleiben keine Ränder.
Seit dem poliere ich die Kabine nicht mehr :screwy:
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- Dodge_Ram_Cummins_Woka
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10 Jahre 1 Monat her #46
von Dodge_Ram_Cummins_Woka
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Hallo Claudia & Chris,
vielen lieben Dank für die äußerst detaillierte Beschreibung! Ist auf jeden Fall eine Alternative. Besonders mit Rolle aufgetragen, ist die Schicht gleich eine ganze Spur dicker. Die Raue Struktur macht mir nichts, es passt gut zum Seidenmatt. Die Sandfarben kann ich mir am ehesten vorstellen zu dem Silber meines Fahrzeuges. Es ist noch einigermaßen Hell, um nicht zu viel der Sonneneinstrahlung zu absorbieren und fügt sich noch sehr gut in die Landschaft ein. Die weiße, unlackierte Kabine sticht optisch schon sehr heraus und ist empfindlich gegen Schmutz.
LG Michael
vielen lieben Dank für die äußerst detaillierte Beschreibung! Ist auf jeden Fall eine Alternative. Besonders mit Rolle aufgetragen, ist die Schicht gleich eine ganze Spur dicker. Die Raue Struktur macht mir nichts, es passt gut zum Seidenmatt. Die Sandfarben kann ich mir am ehesten vorstellen zu dem Silber meines Fahrzeuges. Es ist noch einigermaßen Hell, um nicht zu viel der Sonneneinstrahlung zu absorbieren und fügt sich noch sehr gut in die Landschaft ein. Die weiße, unlackierte Kabine sticht optisch schon sehr heraus und ist empfindlich gegen Schmutz.
LG Michael
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- enpee
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10 Jahre 1 Monat her #47
von enpee
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enpee antwortete auf Ormocar GFK-Kabine lackieren
Hallo Michael,
ich (Chris) bin zwar jetzt kein ausgesprochener Fan von Ami Pick-ups, aber eure Kombi ist schon etwas ganz besonderes!
Die Kombination aus einem Single Cab mit einer GFK Kabine, direkt auf dem Rahmen ist selten, aber in unseren Augen für zwei Personen die beste Lösung, maximal viel Raum zu schaffen mit wenig Überhang.
Deshalb wünschen wir euch viel Erfolg bei der Renovierung und vor allem der Instandsetzung eures Kabinenbodens!
ich (Chris) bin zwar jetzt kein ausgesprochener Fan von Ami Pick-ups, aber eure Kombi ist schon etwas ganz besonderes!
Die Kombination aus einem Single Cab mit einer GFK Kabine, direkt auf dem Rahmen ist selten, aber in unseren Augen für zwei Personen die beste Lösung, maximal viel Raum zu schaffen mit wenig Überhang.
Deshalb wünschen wir euch viel Erfolg bei der Renovierung und vor allem der Instandsetzung eures Kabinenbodens!
Grüße von Claudia und Chris
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