Frage Batterie-Kapazität
- flottie
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wir haben eine neue Kabine von Tischer Ende 2019 geliefert bekommen mit dieser Ausrüsting:
2x 100 Watt Solar
100 AH Lithion Ionen Batterie, RELION RB 100
Votronic VPS-Triple-Lader
Votronic Batterie Computer / Standard
Votronic LCD-Charge Control S
und zusätzlich:
Votronic MobilPOWER Inverter SMI 300 Sinus-NVS
Nun ist der erste Urlaub damit gelaufen. Weil wir die Autarkie testen wollten, kein Landstromansschluss genommen! Wir hatten EBikes dabei und haben wir über den Inverter geladen. Ich habe mich nach dem Kapazitätsanzeige des Batterie-Computers orientiert, die ja lauf Beschreibung wie eine "Tankanzeige" der Leistung der batterie interpretiert werden kann. Dank Sonnenscheins wurde die Batterie auch laufend geladen und die Kapazität schwankte von 90 bis 100%
Damit war für mich klar, die wir keinLandstrom brauchen, und Fernseher, Kühlschrank ud alle zwei Tage mal die EBikes laden prima funktioniert.
Dann eines Abends hat sich der Inverter einfach ausgeschaltet und unser Mediaplayer samt Bildschirm waren tod. Keine 220 V mehr. Alles andere funktionierte weiterhin.
Nach ein wenig Recherche habe ich dann gesehen, das trotz offensichtlich perfekter Kapazitätsanzeige von 98% die Spannung der Batterie auf 11 komma irgendwas gesunken ist und der Inverter damit die Unterspanungsgrenze erreichte und abgeschaltet hat.
Tja, wie kann es sein das die Kapazität als "voll" dargestellt wird, aber die Spannung im Keller ist?
Damit ist die Anzeige ja wertlos. Ich werde zukünftig nur noch auf die Spannungsanzeige achten.
WT Ranger ExtraCab 3,2 EZ 10/2018, grau
3,5T, VB-Luft, Profender, General Grabber AT3 265/70/17 115T auf HOAW001 17x9 ET30, Lazer Triple R750
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- flottie
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Ich habe nun die Verkabelung geprüft und muss feststellen, das der Inverter direkt an der Batterie angeschlossen ist.
Der Shunt wird somit umgangen und der Batteriecomputer kann den Strom durch den Inverter überhaupt nicht auswerten.
Damit ist der Batteriecomputer in der Tat wertlos.
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Unsere Verbraucher ziehen aber max 150 Watt Dauerleistung.
Ich vermute das der Shunt dann noch reicht?
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Edit: auch die anderen Leitungen da am Minuspol müssen da weg und an den Shunt.
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flottie schrieb: Ich werde zukünftig nur noch auf die Spannungsanzeige achten.
Nur zum Teil richtig .
Ab zu Tischer , die sollen das so verdrahten wie es sich gehört .
Die E Bike Akkus am besten während des Tages laden wenn Solar genug Strom liefert .
Da will man allerdings mit den Bikes fahren , kann auf Dauer knapp werden .
Gruß Rudi
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holger4x4 schrieb: Ja klar, das reicht. 100Ax12V = 1200W Davon bist du ja weit entfernt. Dann bau mal um...
Edit: auch die anderen Leitungen da am Minuspol müssen da weg und an den Shunt.
Also der Inverter wurde bei meinem Tischer-Händler eingebaut. Also nicht direkt Tischer im Werk, sondern mein Händler.
Ich sehe insgesamt 4 Leitungen am Minuspol. Die dicke mit den gelben Pfeilen, die vom Shunt kommt und dann weitere dünne Leitungen, wobei eine davon vom Inverter kommt. Alle -außer die Shunt-Leitungen- müssen also an die markierte Seite (roter Pfeil) vom Shunt? Wäre das so richtig?
Ich weiss nicht wer welche Leitungen eingebaut hat, also was Tischer direkt gemacht hat und was der Händler. Aber eigentlich müssten doch beide genau wissen, wie verdrahtet wird.
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Das steht aber auch in der Einbauanleitung des Batteriecomputers!
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Das habe ich mal kurz geprüft und Du hast vollkommen recht.holger4x4 schrieb: Ja genau, so soll das sein.
Das steht aber auch in der Einbauanleitung des Batteriecomputers!
Wie kann das nur sein das hier völlig falsch verkabelt wird? Man verläßt sich als Laie auf Tischer und die Händler... Jetzt bin ich am zweifeln, ob auch die Grundkonfiguration des Batteriekomputers korrekt eingestellt wurde oder das Triple-Ladegerät. Da gibt es ja jede Menge Konfigurationsmöglichkeiten in Anhängigkeit der Batterieart, Solar ja/nein etc.pp. Auch die Netzvorrangschaltung des Inverters sollte korrekt sein.
Bin gespannt was mein Händler dazu sagt. Ich hatte ihn heute auch per Email den Link zu diesem Thread genannt und werde ihn morgen kontaktieren.
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Fahr zum Händler der dir die Kabine verkauft hat und lass es richten.

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Die Messleitung des VBCS würde ich nicht über den Shunt führen. Denn die führt nur minimalste Ströme und dient der bestmöglichen Erfassung der Batteriespannung.
Der Shunt ermittelt anhand der abfallenden Spannung und seines bekannten Widerstandes den Strom. Es ist also eine indirekte Messung. Durch diese Messmethode können zwischen Shunt Eingang und Ausgang bei grösseren Strömen unterschiedliche Spannungen entstehen. Dies wiederum kann dann die Spannungsmessung des VBCS verfälschen. Es sollten daher 2 Leitungen zum Minus-pol der Batterie gehen.
Das dicke Band vom Shunt und die "B-" Messleitung vom VBCS.
Generell sollten Messleitungen immer direkt (natürlich mit Sicherung) an der Batterie angeschlossen werden und nicht an Verteilern/Sammlern. Denn bei diesen werden durch die grösseren Ströme und die daraus resultierenden Spannungsabfälle die Messungen verfälscht. Doch genau dazu sind diese Messungen, um diese Verluste beim Laden zu kompensieren.
Auch führen all diese Messleitungen nur minimalste Ströme, denn diese würden die Messung wieder verfälschen.
P.s. Besonders bei LiPo-Batterien ist die Spannung sehr lange hoch und fällt erst kurz vor dem Ende ab. Daher ist es ein schlechter Indikator. Bei Bleibatterien mag das noch halbwegs funktionieren, aber nicht mehr bei LiPo.
Gruess Leon
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manfred65 schrieb: . . . . um den 100A? Shunt nicht zu Überlasten oder um den teureren großen Shunt einzusparen.
Victron z.B. liefert mit seinem Battery Computer einen 500 A Shunt mit.
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Das stimmt nicht.
Das dünne schwarze Kabel am Minuspol und das dünne gelbe Kabel am Pluspol sind vermutlich die Sense Leitungen vom Ladegerät.
Das schwarze Kabel mit der dickeren Hülse ist der Temperaturfühler vom Ladegerät.
Die alle sollten da bleiben wo sie sind.
Gruß Oliver
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Am Massepol hingen ja 4 Kabel. 1x Shunt, 1x Inverter, 2x dünne Kabel.
Der Mechaniker meinte, es ist wohl der Temperatursensor, die Rest kannte er nciht. Wein weitres wird die Spammungsmessung für das Triple sein.
Nun gut. habe nun alle Verbraucher wie Licht, Kühlschrank, Waserpumpe und Verbraucher am Inverter einzeln getestet und der Bat-Computer zeigt jetzt auch überall Negativströme an. Bis auf den Inverter war das vorher ja auch korrekt.
Eine Frage konnte jedoch nicht beantwortet werden:
Was ist das im Bild gekennzeichnte Gerät? Sieht aus wie eine Sicherung oder ein Hauptschalter. Es pasiert jedoch nichts, wenn man auf den roten Knopf drückt. Es springt dann ein kleiner roter Riegel raus, aber Strom ist noch überall vorhanden.
Ich würde nur gerne wissen, was das ist. Das mir das ein Tischerhändler nicht erklären kann, wundert mich.
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Als Zubehör hatten wir auch einen "Batterie Trennschalter" gebucht (84,- Eur). Ich würde nun vermuten, das dies dieser Trennschalter ist, aber wie der nun funktioniert ist unklar.
WT Ranger ExtraCab 3,2 EZ 10/2018, grau
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so was www.fraron.de/wechselrichterzubehoer/100...uversion/a-33630979/
drück auf den kleinen roten Knopf dann ist die gesamte Anlage stromlos ,
außer das rote Kabel mit der Sicherung und den gelben Hülsen gleich oberhalb des Sicherungsautomaten .
[strike]Keine Ahnung was da angeschlossen ist[/strike]
Edit : :roll: da hängt ja der Inverter drauf :roll:
Gruß Rudi
ISUZU DMax 2,5 l , 163 PS mit BiMobil 220 Selbstausbau
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Generell finde ich das Sicherungskonzept sehr "Bunt" für diese Preisklasse.
Ist die Messleitung überhaupt abgesichert? Vermutlich ists die fliegende Sicherung mit den gelben Kabeln, aber das würde ich überprüfen. Jedes Kabel welches vom Pluspol der Batterie weg geht muss ne Sicherung haben.
Gruess Leon
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