Topic-icon Gelöst Ausziehbetten-Konstruktion: wie geht’s?

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9 Monate 2 Wochen her #21 von BaG
Hallo,
hier mal die (einfachste)Lösung aus meiner Kabine.
www.wohnkabinenforum.de/media/kunena/att...ts/3645/S4032080.JPG
Schienen sind nur rechts und links worauf das Brett mit Matratze zu liegen kommt.
Das Brett der vorderen Matratze wird einfach auf die hintere Matratze geschoben.
Zum anheben des vorderen Brettes ist hinten(also in der Mitte des Bettes) eine Schlaufe angebracht. Damit wird das Brett(in meinem Fall ist es eine Sandwichplatte---also nicht so schwer) angehoben und einfach über die andere Matratze geschoben.

Gruss BaG
504 Pickup Bj. 1989 LPG
504 Dangel Pickup Bj. 1986 Diesel
504 Dangel Pickup Bj. 1980 Diesel ......und ein paar andere Fahrzeuge
Die Geschichte zum Pickup:
www.wohnkabinen-forum.de/index.php/forum...inem-pickup-kam-1998

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9 Monate 2 Wochen her #22 von PSKAU
Johannes, in der Tat sieht die Lsg. aus dem Explorer so wie Jupps Zeichnung aus, einfach Schiene runterziehen und fertig. Der Matratzenbelag scheint aber auch dünn und somit vermutlich leicht zu sein.
Was mit der Besucherritze ist, kann ich auch nicht erkennen.
BaG: Brett und in unserem Fall Matratzenpuzzle zum Auflegen hatten wir in unserer four wheel, wollen wir zukünftig definitiv nicht mehr.
Das ist für Kurzurlaube völlig ok, jedoch nicht für Langzeitfahrten.

Jupp: Mangels Oberfräse: Können wir bei Dir 2 Seitenteile in Auftrag geben? :engel:

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9 Monate 2 Wochen her #23 von hakl
Sieh Dir doch mal die Konstruktion bei der Tischer N120 an.
Uralte Kabine- super einfache und geniale Konstruktion.
Dürfte auch recht einfach sein, das Nachzubauen.

so long hannes

ich fahre einen Ranger XLT mit Tischer Trail 260s <--

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1 Monat 2 Wochen her #24 von PSKAU
Nach längerer Zeit unsere Lösung in Kurzfassung:

Unser Bett besteht aus 2 Lattenrosten 70 x 200 incl. entsprechender Matratzen.
Verbaut wurden sie auf unserer „Garage“, deren Grundfläche knapp 90cm tief ist.
Während der Fahrt und Tagesbenutzung der Kabine sind die Betten übereinander geschoben. Zum Schlafen wird das untere Bett nach vorne gezogen und das obere Bett nach unten geklappt, sodass beide Betten eine ebene Fläche bilden.

Uns so haben wir es gemacht:
Das Lattenrost des vorderen und unten gelagerten Bettes haben wir verstärkt, die Breite vergrößert und 4 Lastauszüge montiert. Die Gegenstücke sind auf der Garagenabdeckung verschraubt. Ausgezogen befindet sich der hintere Teil des Bettes noch auf der Garagenabdeckung und die beiden äußeren, vorne liegenden Punkte jeweils rechts und links stabil auf den Lehnen der Sitzbank. Die Lastauszüge stabilisieren noch die Mitte des Bettes, wobei das wohl eher meiner Angst vor einem Absturz als der Notwendigkeit nach weiterer Stabilität geschuldet ist. In jedem Fall lässt sich das Bett sehr elegant reinschieben und rausziehen.
Das hintere (obere) Bett ist mit Hilfe von 2 paarweise angeordneten Gasfedern leicht nach oben zu ziehen in die Tagposition und auch leicht nach unten zu drücken zum Schlafen. Hier musste das Lattenrost entsprechend der Höhe der Auszüge unterfüttert werden, damit wir beim Schafen auf einer Ebene zu liegen kommen ohne „Stufe“.

Das 3. Bett wird aus der Sitzbank und deren Polstern sowie der absenkbaren Tischplatte gebildet.

Eigentlich ganz einfach, doch mit viel nötigem Gehirnschmalz und Gefummel bei der Umsetzung dann doch recht zeitaufwendig.
Die Konstruktion haben wir bei mehreren Kurztrips getestet und für praktisch, stabil und bequem befunden.

Bilder gibt es auch

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1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her #25 von PSKAU
Leere Kabine mit sichtbaren Garagenklappe


Beginn der Garagen- und Sitzbankkonstruktion


Montage des hinteren Lattenrostes mit Gasfedern, Gegenstück der Lastenauszüge auf der Geragenabdeckung


Ausziehbares Lattenrost verstärkt und mit Lastauszügen versehen


Zwischenstand: Schon mal so weit alles an seinem Platz


Bettchen bereit: Gute Nacht

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Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von PSKAU.
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1 Monat 1 Woche her #26 von PSKAU
Nachtrag:
Bei unserem Ausbau haben wir ganz viel Paulownia Holz (Regalstollen und Leimholzplatten 18mm) eingesetzt.
Hierbei handelt es sich um ein sehr helles Holz, welches in etwa nur die Hälfte von Eichenholz und ~ 2/3 von Fichte wiegt, trotzdem aber eine große Stabilität aufweist. Gekauft haben wir es ganz einfach im Baumarkt (der mit dem roten Firmenlabel).
Angeblich soll das Holz, da es wenig Feuchtigkeit aufnimmt, nur sehr geringfügig „arbeiten“. Verzogen hat sich bei uns bislang nichts, da wir aber keinen Vergleich anstellen können, mag ich diese Aussage weder bestätigen noch dementieren.
Die Verarbeitung war einfach und gut und da das Holz in der Tat sehr leicht ist, konnte selbst ich ohne große Anstrengungen die riesigen Platten und zusammengeschraubte Möbelteile leicht tragen und montieren.
Wir haben die sichtbaren Oberflächen weiß lasiert, damit die Holzmaserung noch erkennbar ist, teilweise haben wir noch eine Schicht Klarlack aufgetragen.

Zu beachten ist, dass die Oberfläche relativ weich und somit kratzer- und riefenanfällig ist. Hier muss entsprechend nachbehandelt werden, bzw. wir haben für stark beanspruchte Flächen ein anderes Holz benutzt. So ergab sich auch ein schöner Kontrast.


Oberschrank aus Paulownia mit zurechtgeschnittenen Türen ebenfalls aus dem Baumarkt.

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