Topic-icon Frage Unterfahrschutz sinnvoll?

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2 Tage 23 Stunden her #1 von Hawe
Unterfahrschutz sinnvoll? wurde erstellt von Hawe
Hallo Zusammen,

da man ja nicht fahren kann, bin ich halt am basteln...

Jetzt ist die Frage aufgetaucht, ob ich unter meinen Hilux einen Unterfahrschutz montieren soll. Ich bin jahrelang schlimmstes Gelände im Bergbau gefahren, und die Fahrzeuge hatten nie einen Unterfahrschutz, aber- das waren immer Dienstwagen und die wurden nach 4 Jahren sowieso ausgewechselt, da war mir ziemlich egal, ob da ein Schutz drunter war oder nicht. Trotz vieler Aufsetzer ist eigentlich nie was passiert, außer dass sie unten vor allem wegen Steinschlag ziemlich mitgenommen ausgesehen haben.

Jetzt, wo ich das Auto selbst bezahlt habe mach ich mir schon Gedanken, wie ich es bestmöglich erhalte. Komplette Unterbodenschutzbleche (in mehreren Einzelteilen) gibt es günstig aus 3mm Stahl (etwa 650 Euro) oder teuer 6mm Alu (1500 Euro). 

Ich habe vor, viel Schotter zu fahren (von Island bis Marokko) aber schweres Gelände mit häufigen Aufsetzern möchte ich mit der Kabine drauf eigentlich nicht fahren. 

Der Schutz vor Steinschlag und eventuellen (versehentlichen) Aufsetzern und vielleicht auch Salznebel wäre wahrscheinlich besser, aber sauber abduschen nach Matschdurchfahrten wird schwieriger und letztendlich wiegen die Bleche auch was. Auch sieht man bei Kontrollen eventuelle Probleme (z.B. Undichtigkeiten) nicht mehr gut und kommt ohne Abschrauben der Bleche auch nicht mehr so gut an alles dran.

Eventuell könnte man auch nur bestimmte Teilbleche einbauen, z.B. vorne.

Wie sind Eure Erfahrungen zu dem Thema?

Viele Grüße
Hermann

 



 

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2 Tage 21 Stunden her #2 von BiMobil
BiMobil antwortete auf Unterfahrschutz sinnvoll?
Hallo Hermann

Das muß jeder für sich beantworten .

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  Ich hab ein Reisefahrzeug das mit Kabine gewichtsmäßig an die Grenzen kommt .
Mit Kabine geht eh nicht so viel .
Ich will mit dem Teil auch wieder nach Hause kommen .

Im Buschtaxi Forum war mal eine Diskussion was PU Reisefahrzeuge nach der Aufrüstung für Gewichte haben .
Da wurden nach Eiinbau von Unterfahrschutz , Winde , größere Felgen und Reifen , LongRanger Tank , andere Stoßstange usw. 
Gewichte von über 2,6 t aufgerufen .

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   ein klares NEIN 

Teilbleche wie unter der Ölwanne ,evtl. JA 

Gruß Rudi
ISUZU DMax 2,5 l , 163 PS mit BiMobil 220 Selbstausbau
seit 1988 Pick up / seit 1989 mit Kabine

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2 Tage 21 Stunden her #3 von bb
bb antwortete auf Unterfahrschutz sinnvoll?
2014, nach dem Kauf des Navara kam zügig ein Unterfahrschutz drunter, denn für einige Strecken erschien uns das sehr sinnvoll. Damals war Rival sehr günstig zu haben. Bei Schotter, Sand, Kuppen auf Feld/Wald/Gebirgswegen und gelegentlichen Aufsetzern beruhigt es schon, wenn man davon ausgehen kann, dass wesentliche Teile unterm Fahrzeug geschützt sind, gerade wenn man etwas weiter von der nächsten Werkstatt weg ist. Allerdings ist der Navara kein hardcore Offroader. Der Hilux ist bereits im Serienzustand nach meiner Meinung deutlich robuster konstruiert.
Ich würde nachsehen, wie gut die Komponenten unterm Fahrzeug geschützt sind und überlegen, ob zusätzliche Bleche wirklich notwendig sind bei dem eigenen Anwendungsprofil. 
Auch bei den anderen, von BiMobil angesprochenen Punkten würde ich genau nachdenken. Statt Winde hilft ein manueller 1,6t Greifzug, der funktioniert auch rückwärts und ohne 2. Batterie und den packt man auch nur ein, wenn man mit dessen Einsatz rechnet, Eine Bullbar ist mittlerweile verpönt und in Europa auch nicht wirklich notwendig. Aber die ist praktisch zum Hunde dranbinden und Handtücher trocknen, Einen Longrange Tank braucht man auch nur, wenn Tankstellen öfters mehr als 600 bis 800km auseinander liegen, bei Felgen und Reifen würde ich schauen, was für die geplanten Strecken notwendig und sinnvoll ist als Alternatie zur Serienbereifung. Snorkel habe ich drauf verzichtet, aber ich plante auch keine Flussquerungen von mehr als 60cm Tiefe mehr. Das war beim HZJ noch anders, mit dem bin ich auch über 1m getaucht.
Bei Firmen wie Nestle und Co kannst du noch viele tausend Euro in das Fahrzeug stecken, bis hin zum permanent 4x4
Ach ja, wenn du Bleche untenrum verbauen willst, würde ich Alu nehmen. Das ist leichter und rostet wenigstens nicht.

Ein Gewichtsproblem hatte ich nicht, denn unsere Four Wheel Popup Kabine ist relativ leicht und offroad tauglich, auf 3,5t komme ich nur, wenn ich palettenweise Pflastersteine oder ähnlich transportiere. 



 

2001 bis 2011: Toyota HZJ79 mit Innovation Campers Kabine - Eigenausbau
Wohnkabine seit 2011: Four Wheel Ranger Popup - Eigenausbau
2011 bis 2014: Ford Ranger 2AW 1,5 Cab;
Seit 2014: Nissan Navara SE KC als Kabinentransporter und Lastesel
2017: Umzug aus dem Ruhrgebiet in das kleinste Dorf von Nordhessen mit 200 EW

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2 Tage 20 Stunden her #4 von Pick-up Camper unterwegs
Pick-up Camper unterwegs antwortete auf Unterfahrschutz sinnvoll?
Wir haben einen "Unterflurschutz" (Erklärung siehe unten) montiert. Sowohl einen Motor- als auch Getriebeschutz. Beides ist von https://www.stahl-unterfahrschutz.eu/. 3mm Stahl beim Motorschutz und 2,5mm beim Getriebschutz. Dazu ziemlich ziemlich viel Gewicht. Der Motorschutz hat etwas 25kg, der Getriebeschutz etwa 20kg. Aber da sehe ich auch einen Vorteil. Das Gewicht ist ganz unten und sehr weit vorn. Der Motorschutz bringt die 25kg nahezu voll auf die Vorderachse, der Getriebeschutz noch zu einem großen Teil. Wer also nicht nur seine Bauteile schützen will, sondern auch noch vor eine etwas ausgewogenere Gewichtsverteilung sorgen will, dann kann ich die preiswerten Teile aus Rumänien absolut empfehlen.

Und wieso nun Unterflurschutz? Dazu habe ich mal eine Aufklärung von einem Prüfingenieur der Dekra erhalten:

Ein Unterfahrschutz im Sinne der StVZO § 32b ist eine Einrichtung, die hinten am Fahrzeug angebracht wird und verhindern soll, dass von hinten auf- oder dagegenfahrende Fahrzeuge oder deren Besatzungen nicht unter das Fahrzeug geraten können. Dazu gibt es mehr oder weniger stabile Konstruktionen in der Art eines waagerechten Balkens oder Rohres, die bestimmte Bestimmungen an Abstände und Festigkeit erfüllen müssen, um dieses den Anforderungen gemäß, wirksam zu unterbinden. Solche Einrichtungen gibt es auch für vorn.
www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/__32b.html
Für diese Einrichtungen gibt es konkrete Anforderungen über die Bauvorschriften der entsprechenden EG-Richtlinien oder ECE-Regelungen.
Der Schutz von Motor, Getriebe sowie anderen Aggregaten und Teilen des Unterbodens wird zwar landläufig ebenfalls gerne als Unterfahrschutz bezeichnet, doch schützt er weder vorm Unterfahren noch unter gefahren zu werden. Es ist vielmehr ein Unterflur- oder Motor-/Getriebeschutz.

 

:cab: VW Amarok - Nordstar Eco180


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2 Tage 19 Stunden her #5 von Stefan
Stefan antwortete auf Unterfahrschutz sinnvoll?
Moin.

Der Hilux Revo ist serienmäßig schon mit reichlich Schutzblechen unter dem Fahrzeug versehen. 80% aller Nutzern reicht das auch, da sie die Straße nie verlassen oder höchstens mal ein Feldweg befahren.
Wer mit seinem Fahrzeug generell die Straßen verläßt und durch Wald und Flur fährt, sollte beim Revo zumindest die Sensoren der Abgasanlage besser schützen und dort ein Blech verbauen. Ein Ast schlägt schnell mal hoch, da tut zusätzlicher Schutz ganz gut.
Von den Stahlblechen bin ich abgekommen, der Rost war schon nach einem Jahr da und es einfach nur unschön aus. Auch wenn es nur unter dem Fahrzeug ist...
Ich habe Aluschutze verbaut mit 8mm Blechdicke. Die tragen bei Aufsetzern zur Not auch mal den ganzen Vorderwagen ohne sich zu verformen.
Allerdings nur für Motor, Getriebe und den Auspuffsensoren. Der zusätzliche Verteilergetriebeschutz wird unter dem serienmäßigem montiert und schränkt den Rampenwinkel zu stark ein!

Gruß Stefan

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2 Tage 18 Stunden her #6 von Holzweg
Holzweg antwortete auf Unterfahrschutz sinnvoll?
Hallo,
im Thread: Umkippen habe ich Anfang der Woche Bilder zu diesem Thema eingestellt.
Bin ca. 150 m auf dem "Bauch" durch einen Graben gefahren, nachdem ich vom Weg abgerutscht bin. 
Montiert ist das komplette Paket von rival in , Schlamm, Steine und Äste locker nach unten Weg gedrückt. 
War gestern auf der Bühne: Alles ok. 
Hat sich aus meiner Sicht schon bewährt und rentiert.
Viele Grüße 
Christian 

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2 Tage 5 Stunden her #7 von Maddoc
Maddoc antwortete auf Unterfahrschutz sinnvoll?
Hatte ich am Jeep....Trotzdem alles abgerissen.
Der Max ist Reiseauto, da ist nichts montiert.

Gruß
Marc
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