Topic-icon Frage Verriss!

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7 Monate 2 Wochen her - 7 Monate 2 Wochen her #1 von enpee
Verriss! wurde erstellt von enpee
Hier mal ein Test vom Explorer-Magazin, bei dem eine Kabine so gar nicht gut wegkommt.

Zum Trost für die Leute, die sich über kleine Mängel aufregen... :grin:

Explorertest

Grüße von Claudia und Chris

Nissan NP300 Single Cab BJ 2009 + Ormocar Leerkabine auf Zwischenrahmen mit Selbstausbau
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7 Monate 2 Wochen her #2 von Discher81
Discher81 antwortete auf Verriss!
Kann ich nachvollziehen. :genau:

Wir hatten einen Mietcamper von Cruise America. Dass die Schranktüren schon auf normalen Straßen aufflogen, muss man als voll normal ansehen. Also zu Anfang mit Stöcken und Schnüren sichern.
Auf der Baja California haben wir längere Schotterstrecken befahren. Verboten und nicht versichert. Da hat es die Spaxschrauben der Stirnwand rausgezogen. Werkzeug bekommst Du vom Vermieter ja nicht. Zum Glück hatte ich das Schweizer Taschenmesser dabei und konnte die Schrauben wieder rein drehen. :haumichweg:

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7 Monate 2 Wochen her #3 von Bearded-Colliefan
Bearded-Colliefan antwortete auf Verriss!
Sind doch überwiegend Kleinigkeiten die da nicht in Ordnung sind ! Finde deshalb das Video daneben. Als erstes bei solch einen Beitrag sollte man mal sagen was die Kabine gekostet hat. Und dann relativiert sich auch mach lose Schraube ! Das gleiche von Ormocar etc. wird sicher um ein vielfaches teurer sein ....
Aber das Video hat ja schon für Explorer Magazin Verhältnisse auch viele Daumen nach unten bekommen !

2009-2017 Navara (V6) Doublecab und Tischer Box 240
2018 Dodge Ram 1500 CrewCab mit Prins Gasanlage u. umgebauter Tischer Box 240
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7 Monate 2 Wochen her #4 von Jupp Mac Antoni
Jupp Mac Antoni antwortete auf Verriss!
Ich finde den Test ja sehr aufschlussreich ! Was ich nicht nachvollziehen kann, es handelt sich um ein Fahrzeug aus Südafrika was es bei uns nicht zu kaufen gibt, was soll der Test in einer deutschen Zeitung oder Magazin ! Soll er uns zeigen die können so was nicht nur wir beherrschen dieses Thema oder war einfach noch Platz für eine Reportage !

Gruß Günther & Rosi
Isuzu D-Max Space Cab
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7 Monate 2 Wochen her - 7 Monate 2 Wochen her #5 von bb
bb antwortete auf Verriss!
In manchen Details ist die Kritik einfach nur lächerlich, in anderen mehr oder weniger berechtigt.

Dieser Verriss kostet das Explorer Magazin jedenfalls keine Werbeeinnahmen! Der Kabinenhersteller wird mit dieser Kiste nie auf den europäischen Markt wollen. Da kann ein "freier, kritischer Journalist" seine persönliche Empörung über den vermeintlichen "Schrott" endlich mal gefahrlos raus lassen.

Toll wäre, wenn die Explorer Schreiber gegenüber europäischen Anbietern genau so mutig und kritisch wären. Aber da deren Blättchen von Werbeeinnahmen aus dem Print- und Online Geschäft lebt, werden sie die Erzeugnisse ihrer Werbekunden weiterhin nur mit positiven Worten und schönen Bildern zeigen.

Die Frage nach dem Preis war ja schon von anderen gestellt.
Aber auch in wichtigen Details ist manche Kritik nicht angebracht:

An den zu kurzen Beinen des Schreiberlings kann der Hersteller nichts ändern. Soll der Mann sich doch was unter die Füße stellen. Wenn das Polster, dass ja auch als Matratze genutzt wird, dünner wäre, würde er auch meckern.

Bei einem Offroader für Südafrika, Namibia oder Australien, der auch Flüsse von 60cm bis 1m Tiefe durchqueren kann, muss auch der Gaskasten von unten dicht sein, denn sonst ist da ein offenes Flutventil. Die Entlüftungsöffnung ist eine EU Vorschrift, gilt die auch in ZA?
Dass auch die Tür auch undicht ist: Schlamperei, in dem Punkt hat er recht.
Passiert aber auch bei EU Mobilen, wie aufmerksame Leser dieses Forums wissen.

Eine nicht festgebundene Gasflasche ist ärgerlich und peinlich, aber liesse sich leicht befestigen. Vielleicht hat ein Vormieter den Halter abgerissen? Wenn der Nutzer während der Fahrt das Flaschenventil auf läßt, ist das jedenfalls sein persönlicher Bedienungsfehler. Ich kenne Bedienungsanleitungen von 4x4 Mietmobilen, die sogar das Lösen der Schläuche verlangen.

In den Bodenablauf der Dusche gehört ein Gummistopfen. Das ist Sache des Vermieters. Vermutlich hat ein Vormieter den verloren.
Wenn ich meinen PU mit Wohnkabine irgendwo zum Übernachten hinstelle, dann stelle ich den möglichst waagerecht. Dann würde auch das Duschwasser abfließen, aber ich habe ja "nur" eine Außendusche. So ein Bohei um eine Dusche mit nur einem Abfluss ist doch einfach nur lächerlich. Soll er sich doch freuen, dass überhaupt eine Dusche drin ist. Aber komisch, dass er nicht über den fehlenden Abwassertank gemeckert hat.

Oder die künstliche Aufregung über den Kleiderschrank. Soll er doch froh sein, dass an Stauraum für Campingmöbel gedacht wurde.

Sobald man eine Kurve fährt, drehen die Vorderräder über die Radabdeckung hinaus und auf Pisten werfen sie dann mit Schlamm und Steinen, Die Kabine ist breiter als der Pickup. Dass der Hersteller ein robustes Alu- Riffelblech im Bereich der von den Reifen weggeschleuderten Steine verbaut hat, ist doch positiv. Innovation Campers hatte das bei meinem HZJ79 Aufbau nicht beachtet.

Wenn der Explorer-Besserwisser das Fahrzeug bis zum Rahmen im Schlamm versenkt, kommt er mit und ohne Kabine nicht mehr ohne fremde Hilfe raus. Die Staukästen außen machen es dann auch nicht schlimmer. Also ein blödes Argument.

Egal, ich habe meine Meinung über dieses Magazin und das Video hat meinen Eindruck nicht zum Positiven verändert, sondern nur noch bestätigt.

Bernhard

2001 bis 2011: Toyota HZJ79 mit Innovation Campers Kabine - Eigenausbau
Wohnkabine ab 2011: Four Wheel Ranger Popup - Eigenausbau
2011 bis 2014: Ford Ranger XL 2AW 1,5 Cab;
ab 2014: Nissan Navara SE KC
Alltagsauto seit 2009: VW Caddy mit 1,4l 16V BUD Ottomotor und Vialle LPG Anlage
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7 Monate 2 Wochen her #6 von Maddoc
Maddoc antwortete auf Verriss!
Anmerkung:

Der Hersteller der Kabine wollte auf den europäischen Markt und dazu vom Explorer einen optimalen und unkritischen Artikel. Die Probleme der Kabine wurden mit dem Hersteller besprochen, dieser wollte trotzdem -gegen eine entsprechende zusätzliche Zuwendung- einen Lobhuddelartikel. Das wurde vom Explorer abgelehnt, der Artikel ist, da vom Hersteller untersagt, nicht erschienen.

Das Video zeigt warum...... ich finde zurecht

Gruß Marc


2016er Isuzu D-Max SpaceCab mit Automatik und 3-Rad-Antrieb.
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7 Monate 2 Wochen her #7 von Jupp Mac Antoni
Jupp Mac Antoni antwortete auf Verriss!
Marc du hast ja wieder Insiderwissen ! Was heißt nicht erschienen , wir haben ihn doch gesehen !

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7 Monate 2 Wochen her #8 von bb
bb antwortete auf Verriss!

Maddoc schrieb: Anmerkung:

Der Hersteller der Kabine wollte auf den europäischen Markt und dazu vom Explorer einen optimalen und unkritischen Artikel. ....


Sagt wer? Gibt es dazu nachvollziehbare Belege?
Wie kann der Hersteller die Veröffentlichung eines Artikels verbieten, lässt aber die Veröffentlichung dieses Videos zu?

Wenn ich mir andere Offroad Produkte aus Südafrika anschaue, scheint ein erheblicher Teil des Endverbraucherpreises in der EU für die Kosten von Transport, Zoll, Gewinn des Importeurs und Steuern bezahlt zu werden. Ich kann mir ernsthaft nicht vorstellen, dass ein südafrikanischer Hersteller von Wohnkabinen im Niedrigpreissegment so naiv ist und ernsthaft unter Vernachlässigung oder ohne Kenntnis von EU Vorschriften versucht, in den EU Markt zu kommen.
Da wäre die Vermutung naheliegend, dass ein Lockvogel ihm etwas versprochen hat.
Vielleicht wird anders rum ein Schuh draus: Der Explorer Mitarbeiter könnte dem südafrikanischen Hersteller ernsthaftes Interesse vorgetäuscht und daraufhin den Camper zu Testzwecken erhalten haben.
Ich spekuliere nur, aber mir erscheint das Ganze äußerst fragwürdig, insbesondere auch der letzte Beitrag von Maddoc. Da würde ich wirklich gerne erfahren, wie die Aussage begründet wird.

Bernhard

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7 Monate 2 Wochen her #9 von Jens Heidrich
Jens Heidrich antwortete auf Verriss!
Das mit dem "Auf den EU Markt kommen" geht ja nicht immer vom Hersteller auf.

Plötzlich 2008 stand ein Bengel aus Deutschland bei Four Wheel Campers auf dem Hof und hat Kabinen bestellt. Die Jungs von FWC haben mir das gebaut was Charly glaubte was richtig war. Genauso bei Six-Pac und später bei Travel-Lite. Die drüben lesen sich doch nicht in deutsche Gas Vorschriften ein, oder studieren die VDE. :lol:

Mit zunehmender Erfahrung was Kabinen und Gesetze anbetrifft, haben wir die technischen Gegebenheiten dann soweit verändert bis wir mit dem Gassystem, den Verschraubungen, Absperrhähnen, Gasgeräten und Kabeln sowie Ladegeräten legal waren. Das war ein langer Prozess, bei dem wir uns von diversen Herstellern wegen fortgesetzter Unfähigkeit auch wieder getrennt haben.

Jedes Land hat auch ganz andere Qualitätsansprüche. Ich war mal bei Phoenix Campers in Denver. Die waren so stolz. Extra für uns zum zeigen hatten die beste Kabine gebaut, die je auf deren Hof war. War für uns nicht sehr berauschend. Die kriegte dann statt 50 von 100 mal 75 von 100 Punkte. Für die war die Kabine 50% besser als je zuvor, für uns noch immer 25% unter dem gewünschten Qualitätsniveau.

Ich habe in Südafrika auf einer riesigen Farm in einem großen Farmhaus gesessen. Es war Juni und unser Abendessen haben wir alle mit einer dicken Jacke an am Tisch eingenommen. Es waren eine große Feuerstelle da, es lag draußen massenhaft trockenes Holz rum und einer der zwanzig Farmarbeiter hätte das sicherlich auch ins Haus getragen. Mein deutscher Anspruch wäre ein Kaminfeuer, eine warme Stube und ein Pullover beim Essen. Berry´s und Paula´s Anspruch war eben nur die Jacke. :wink:

Interessant fand ich bei einigen Herstellern in den USA, dass da scheinbar keiner wirklich Camping macht. Camp-Lite zum Beispiel, da haben die einfach keine Besteckschublade verbaut. Das viel uns bei den ersten Reisevorbereitungen gleich auf. In den USA wurde die noch 1,5 Jahre so weiter gebaut. :screwy:

Für den Bericht hätte ich aus Sicht des Explorer auch keinen hiesigen Hersteller gewählt. Sonst sind in der Szene danach alle Türen zu, wenn die mal ne Reportage machen wollen.

Den Test der Nordstar Camp 6 S und Camp 8,5 S durfte ich damals nicht mal vorab lesen, obwohl ich nur gegebenenfalls technische Daten korrigieren wollte. Martin Kreplin ist da schon sehr fair und hat seine Prinzipien.

Lieben Gruß,

Jens

"An dem Tag, an dem Du denkst Du kannst nicht mehr besser werden, fängst Du an immer den gleichen Song zu spielen." David Bowie (1947-2016)


Jens Heidrich ist Generalimporteur für Wohnkabinen der Marke Four Wheel Campers und Markeninhaber von Nordstar und Camp-Crown Wohnkabinen.
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7 Monate 2 Wochen her #10 von Maddoc
Maddoc antwortete auf Verriss!
Danke an Jens für seinen sehr angenehmen Kommentar und die Worte zu Martin-Sebastian Kreplin.

Und nein, ich besitze hier mal kein besonderes Insiderwissen, ich gehöre nur zu den regelmäßigen Lesern des Explorer. Vor einigen Ausgaben wurde diese Problematik schon thematisiert, der Hersteller um den es geht aber auch nie genannt, nur über europäische Qualitätsstandarts nachgedacht.

Ich habe mir das Video nochmals angesehen, finde die Kritikpunkte durchaus angebracht, würde ich mich doch drüber ärgern, wenn es meine Kabine wäre, aber ich bin auch kein Südafrikaner, ich nehme auch das Kaminfeuer.

Ein paar der kritisierten Dinge sind sicher auf heimischen Campingplätzen nicht so wichtig, abseits befestigter Wege aber um so ärgerlicher....da hilft auch kein noch so schöner Preis.

Ich schätze Herrn Kreplin für seine Arbeit, sicher ist nicht immer alles perfekt, aber er ist bemüht was Sachlichkeit und Fairness betrifft.


Und jetzt werde ich weiter im neuesten Heft lesen......

Gruß Marc


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3 Monate 4 Wochen her #11 von Explorermag.
Explorermag. antwortete auf Verriss!
Moin.
entschuldigt, das ich mich erst jetzt zum Thema melde, nach ein paar Wochen auf Reisen und dem anschließenden Umzug der Redaktion blieb keine Zeit, um in den Foren zu lesen.

Hier sind ein paar Sachen durcheinandergeraten und vielleicht auch falsch interpretiert worden, die ich gerne richtig hinrücken möchte.
Wichtig ist mir, festzustellen, dass der verlinkte Videobeitrag kein Verriss oder Test ist, sondern einfach vergleichend aufzeigen sollte, dass wir es mit in Europa zugelassenen Fahrzeugen mit Produkten zu tun haben, die überwiegend sehr ausgereift und technisch wertig gebaut wurden. Hin und wieder wird ja in den Raum gestellt, wir würden nicht genau genug hinschauen und nur erweiterte PR machen. Diesen Gedanken greife ich zwar im O-Ton des Beitrages auf, hätten wir aber noch deutlicher machen können. Aus diesem Grund wird der Hersteller auch nicht explizit genannt. Der Hersteller weiß um all' diese Aspekte die angesprochen werden und will kommende Kabinen entsprechend verändern, wir sind in Kontakt. Es gibt eine Einladung nach Deutschland, ob die angenommen wird, werden wir im Laufe des Sommers erleben. Ob die gezeigten Mängel nun vermeidbar wären, schlimm sind, oder einer Erwähnung nicht wert, darüber kann und darf man gerne diskutieren. Fatal war vor allem die Summe aller Auffälligkeiten.

Ganz klar muss ich aber folgende Dinge feststellen:

- es gibt keine vermutete Verknüpfung aus Honorierungen in irgendeiner Form und unserer Berichterstattung bis auf die Tatsache, dass uns der Hersteller auf unsere Anfrage hin den Wagen für die Produktion einer Reise-Geschichte zur Verfügung stellte. (Ausgabe 2019-02).

- Grundsätzlich sind bei uns das Anzeigengeschäft von der Arbeit der Redaktion strikt getrennt, inhaltlich wie räumlich wie betrieblich. Wir testen was wir für relevant halten und schreiben, was wir dabei herausfinden, anhand einer sehr strikten Arbeitsliste. Bewertungen finden immer vergleichend statt, der Hersteller hat keinen Einfluss auf die Berichterstattung, weiß allerdings im Vorfeld der Veröffentlichung über mögliche Mängel und Auffälligkeiten Bescheid, um sich dazu äußern zu können. Jens vom Wohnkabinencenter – als Mitleser in diesem Forum, – kann da ggf seine Sichtweise zu beisteuern, von ihm kommt beispielsweise im Frühjahr eine Kabine in den Test, ohne dass er Anzeigenkunde ist. Was für zahlreiche Firmen gilt. Denn:

- unser Heft hat die große Ehre – und Verantwortung – schon nach fünf Jahren den größten Abo-Stamm aller Offroad-Magazine hinter sich zu wissen. Diese Menschen, unsere Leser nämlich, bezahlen zu fast 75 Prozent unsere Arbeit. Das beantwortet die Frage, an wem wir unsere Inhalte orientieren müssen. Das wir es nicht schaffen, jeden zu überzeugen liegt in der Natur der Sache, aber heißt nicht, dass wir es nicht versuchen wollen. (Bernhard, ich würde mich über feedback freuen, wo wir dich verloren haben oder nie gewinnen konnten. Gerne auch per PN)

- die Verknüpfung und Schlussfolgerung, die Maddoc an dieser Stelle aus einem älteren Editorial zog, ist nicht richtig, hier handelt es sich um unterschiedliche Unternehmen, auch der Kontext stimmt nicht ganz. In dem vermutlichen Beitrag thematisierte ich das Verhalten mancher Unternehmen, die Einfluss auf unsere Berichterstattung nehmen wollen, mit mal mehr, mal weniger offensivem Druck. Dies war hier nicht der Fall.

P.S. Mit 178 cm Körpergröße sind meine Beine durchschnittlich lang. Für Sitzhöhen gibt es aber Standardmaße, die bei Herstellern weltweit Konsens sind, egal ob sie Stühle oder Boote oder Wohnmobile herstellen. Sich an diesen zu orientieren, wenn es keinen konkreten Nutzen gibt, es anders zu lösen, ist beispielsweise einfach umsetzbar und gratis und damit einer Kritik wert.

P.S. 2: "Für den Bericht hätte ich aus Sicht des Explorer auch keinen hiesigen Hersteller gewählt. Sonst sind in der Szene danach alle Türen zu, wenn die mal ne Reportage machen wollen." Jens, wenn das eine in Deutschland erhätliche Kabine gewesen wäre, hätte der Beitrag nicht anders ausgesehen. Und Firmen, die um die Qualität ihrer Produkte wissen, müssen ja keine Sorge haben, wenn wir klingeln.

-


Der Hersteller der Kabine wollte auf den europäischen Markt und dazu vom Explorer einen optimalen und unkritischen Artikel. Die Probleme der Kabine wurden mit dem Hersteller besprochen, dieser wollte trotzdem -gegen eine entsprechende zusätzliche Zuwendung- einen Lobhuddelartikel. Das wurde vom Explorer abgelehnt, der Artikel ist, da vom Hersteller untersagt, nicht erschienen.

Nein, das stimmt so gar nicht. "Zusätzliche Zuwendungen" waren nie Teil einer Debatte, auch sind dies unterschiedliche Hersteller.

Bei einem Offroader für Südafrika, Namibia oder Australien, der auch Flüsse von 60cm bis 1m Tiefe durchqueren kann, muss auch der Gaskasten von unten dicht sein, denn sonst ist da ein offenes Flutventil. Die Entlüftungsöffnung ist eine EU Vorschrift, gilt die auch in ZA?

Auch auf der Südhalbkugel ist Gas schwerer als Luft und das Vorhandensein einer Bodenentlüftung absolut sinnvoll, ob Vorschrift oder nicht. Erst recht und vor allem wenn Vibrationen alle Schraubverbindungen lösen könnten.

Oder die künstliche Aufregung über den Kleiderschrank. Soll er doch froh sein, dass an Stauraum für Campingmöbel gedacht wurde.

Zum Abschluss. Es geht nicht um künstliche Aufregung, nicht einmal darum, endlich mal meine Meinung sagen zu können. Wenn ich ne Meinung habe, steht "Kommentar drüber". Alles andere muss ich sachlich begründen und erklären können, andernfalls habe ich den Job verfehlt. Was Zweck der Aussage mit dem Kleiderschrank und den Stühlen und dem Ablauf der Dusche gemeint war? Dass zu einem guten Auto mehr gehört als sauberes Handwerk, sondern ein Konzept das aufgeht. Und sobald wir in Deutschland einen Testwagen unter die Finger bekommen, wo das Konzept nicht stimmt, wirst du dies auch bei uns zu lesen bekommen. Oder zu sehen. Transporter mit zu geringer Zuladung. Lkw mit zu kleinen Betten. Pickupkabinen, die die Beleuchtung verdecken. Laster, wo die Räder im Radhaus schleifen. Alles schon gehabt. und alles veröffentlicht.

Viele Grüße vom Explorer-Besserwisser

Martin
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3 Monate 4 Wochen her #12 von caddytischer
caddytischer antwortete auf Verriss!
Hallo Explorermag.
Testen und objektive Kritik ist immer gut, wie gschrieben wenn sie denn Objektiv und fachlich richtig ist.
Ich hätte da schon ein paar Vorschläge für Themen Testungen in deinem (?) Magazin.
Im Forum hier gibt es genügend Wohnkabinenkombis mit Überhang, Bericht über die Grundlegenden Gedanken, Achslasten etc wäre doch mal etwas Fachliches. Nach dem Motto ist die Luftfederung der Heilbringer für die Erhöhunhg der Achslast.
Ich hatte mal hier im Forum etwas über Ladungssicherung geschrieben. Wäre auch ein gutes Thema, gerade in Zusammenhang mit Angaben Gewichtschwerpunkt der Kabine vom Hersteller, Angaben über die Festigkeit der Ladungssicherungspunkte an den Kabinen.
Hier würdest du/ihr sicherlich ins "rangeln" mit den hisigen Herstellern kommen.
In diesem Sinne, immer ein Handvoll Berichte im Köcher.
Caddytischer

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3 Monate 4 Wochen her #13 von Explorermag.
Explorermag. antwortete auf Verriss!
Hi Caddytischer,

Danke für deine Nachricht. Das Thema Überhang und Rahmenbruch hatten wir im Frühjahr 2017 schon einmal thematisiert, Achslasten ermitteln wir seit geraumer Zeit mit eigener Waage bei allen Testmobilen bis fünf Tonnen eigenhändig, die Daten dazu stehen immer im Datenblatt des Tests. Beladen Überladen und Ladungssicherung sind Themen an denen wir schon dran sind, das ist ja auch nicht pickupspezifisch, jeder hat zu viel Krams dabei ;-)

Martin

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3 Monate 4 Wochen her - 3 Monate 4 Wochen her #14 von Jupp Mac Antoni
Jupp Mac Antoni antwortete auf Verriss!

Explorermag. schrieb: Beladen Überladen und Ladungssicherung sind Themen an denen wir schon dran sind, das ist ja auch nicht pickupspezifisch, jeder hat zu viel Krams dabei ;-)

Martin

Hallo Explorer: Jeder hat zu viel Krams dabei!
Diese Behauptung ist ja wohl etwas pauschal !
Es gibt sehr wohl etliche Kabinenfahrer die auf die Gewichte achten und keinen unnötigen Kram dabei haben ! :ironie:

Gruß Günther & Rosi
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3 Monate 4 Wochen her - 3 Monate 4 Wochen her #15 von Jens Heidrich
Jens Heidrich antwortete auf Verriss!
Zu Martins Ausführungen kann ich folgendes hinzufügen:

Martin hat Mitte 2014 zwei Nordstar Kabinen von uns getestet. Ich hatte Ihn im Nachgang gebeten die Texte bzw. Infoboxen auf die inhaltlich richtige Darstellung der Kabine kurz gegenlesen zu dürfen. Mir ging es darum, die korrekte Heizung, die korrekte Anzahl der Heizkörper, das korrekte Fenstermodell oder die korrekten Maße zu prüfen. Dies wurde mir von Ihm ganz klar verwehrt, da er diese Texte unabhängig erstellte und auch schrieb. Eine Einflussnahme durch mich war nicht gewünscht. Das war und ist ein klares Statement für Neutralität. :top:

Beim Test einer weiteren Kabine in 2018 hat Martin diese nicht nur einfach getestet, er hat mir auch einige kritische Anmerkungen inkl.Lösungen gegenüber dem Produkt gemacht, die uns wertvolle Ideen gegeben haben, uns weiter zu verbessern.

Der Erfahrungsschatz aus diesen vielen Jahren Explorer und den zahlreichen Tests und Vorstellungen ist wertvoll, sowohl für den Leser als auch den Hersteller.


Lieben Gruß,

Jens

"An dem Tag, an dem Du denkst Du kannst nicht mehr besser werden, fängst Du an immer den gleichen Song zu spielen." David Bowie (1947-2016)


Jens Heidrich ist Generalimporteur für Wohnkabinen der Marke Four Wheel Campers und Markeninhaber von Nordstar und Camp-Crown Wohnkabinen.
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3 Monate 4 Wochen her #16 von BiMobil
BiMobil antwortete auf Verriss!
Hallo Martin

Mach dir keinen Kopf zum Video .
Alles richtig gemacht .

Egal welcher Hersteller , egal wo die Kabine hergestellt wird .
Grundlegende Dinge wie Sitzhöhe , Tischhöhe , Ablauf Dusche ,usw.
sowie sicherheitsrelevante Dinge was Gas , Diesel und Elektrik betrifft müßen einfach passen .
Da gibt’s keine Entschuldigung .

Wie es ausschaut sind die zu mindestens lernwillig und wollen was ändern ,
was auch nicht immer selbstverständlich ist .

Gruß Rudi

Gruß Rudi
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seit 1988 Pick up / seit 1989 mit Kabine
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3 Monate 4 Wochen her - 3 Monate 4 Wochen her #17 von NissanHusky
Letzte Änderung: 3 Monate 4 Wochen her von NissanHusky.
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