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Frage Verschiffung Kabine solo?
- Kamplogxanto
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Wir planen eine Reise durch Südamerika und wollen möglichst im Container verschiffen (wegen der Höhe mit Absetzkabine hinter den Pickup gesetzt). Mir ging heute der Gedanke durch den Kopf, ob es eine Alternative wäre, die Kabine alleine zu verschiffen und in Südamerika einen gebrauchten lokalen Pickup zu kaufen (sofern man den ohne Wohnsitz dort irgendwo zulassen darf)?
Hat jemand sowas schon mal in Erwägung gezogen oder gar realisiert?
Vorteile wären: Geringere Verschiffungskosten, keine Umbauten () nötig, Ersatzteile sind einfacher zu bekommen, keine Mühsal, falls Basisfahrzeug Schrott wäre () oder man es aus anderen Gründen () nicht nach Europa zurück verschiffen könnte, keine Probleme mit MFK (analog TÜV in CH), wo nach 4 Jahren ohne HU eine komplette Neuabnahme nötig wäre.
Nachteile, die ich so sehe: Schwierigkeiten bei Kauf oder Zulassung ohne Wohnsitz, evtl. gilt Kabine nicht als Ladung (wie Überbreite) und ist so nicht fahrbar, vielleicht Einfuhrprobleme einer Kabine ohne Fahrzeug?
Unser Reisemodus wird wohl so sein: in den nächsten 3-5 Jahren immer ein knappes halbes Jahr in Südamerika, der Rest zuhause (weil meine Frau als Ausländerin sonst ihren Aufenthaltsstatus in CH verlöre). Der Navara ist von 2014 und hat 175'000 auf der Uhr, ist also auch nicht mehr der jüngste. Die Kabine (eine sehr seltene "Stuker", heute Fa. "Lupus Offroad") ist noch älter (22 Jahre), aber gehegt und gepflegt, ohne die wollen wir nicht reisen.
Ich würde mich über Erfahrungen oder Meinungen zu dieser Variante freuen.
LG
Udo
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- holger4x4
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my 2 ct`s: Einen vernünftigen PU in Südamerika zu kaufen ist schon eine Aufgabe. Wo? In Uruguay? Da sind die Preise auch ziemlich hoch. Was ist dann mit Tragfähigkeit? Brauchst du Luftfedern, oder zus. Federblätter. Das lässt sich bestimmt machen, aber du kaufst eine Katze im Sack und weist nicht, ob die Kiste die nächsten 1000km verreckt. Kabienenhalterungen, Strom, muss alles noch installiert werden.
Mit deinem älteren Navara wärst du da auch nicht schlecht unterwegs, vor allem kennst du das Auto.
Wie geht das mit der Verladung in den Container? Kannst du die Kabne mit einem Stapler von hinten packen und in den Container schieben? Ich kenne deine Kabine nicht. Wenn die hinten einen Überhang mit Tank drunter hat, wirds schwierig.
Die Panam416 haben Pickup und Kabine RoRo verschifft mit entsprechendem Erfolg durch Einbruch.
Das sind nur mal ein Paar Punkte zum Nachdenken.
Gruß, Holger
Iveco Daily / Jeep Renegade 4xe
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- Kamplogxanto
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Kabine reinschieben sollte (hoffentlich) kein Problem sein, hat keinen Überhang hinten, glatter Boden bis zur Tür.
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- Lender
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Per Container hat einige Vorteile, so sind mehr Häfen ansteuerbar und das Fahrzeug ist sicher verstaut. Grösstes Problem ist die Türhöhe von knapp 2.6m beim Highcube.
Wenn ihr Fahrzeug und Kabine mitnehmen wollt und das ganze etwas zu hoch ist, können Containerräder helfen. Wenn die Kombi viel zu hoch ist, würde ich die Kabine auf einer Palette in den Container verladen. Dann füllt ihr aber zu 2/3 einen einen 40 Fuss-Container und könnt den nicht mit jemandem Teilen.
Wenn sie auch rechtlich deine Frau ist und du Schweizer Staatsbürger bist, hat sie eine erleichterte Einbürgerung. Weshalb nicht diesen Weg nutzen? Anstelle euren Urlaub auf 179 Tage zu begrenzen.
In gewissen Ländern ist es kein Problem ein Fahrzeug ohne Wohnsitz zuzulassen. Da ist es manchmal schwieriger eine Haftpflichtversicherung für ein Fahrzeug aus Übersee abzuschliessen.
Wenn ihr die Kombi verschifft, kannst du die Kabine vermutlich über das Carnet des Fahrzeuges ein und wieder ausführen. Ob ein Carnet nur für die Kabine möglich ist, weiss ich nicht. Ggf. müsstet ihr dann die Kabine importieren, inkl. Zöllen etc.
Ich würde entweder die gesamte Kombi mitnehmen oder drüben etwas fertiges besorgen. Mit halben Sachen hat man meiner Erfahrung nach mehr Ärger und es ist am Schluss erst recht noch teurer.
Gruess Leon
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- Kamplogxanto
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Danke für die vielen Hinweise und Tipps. Fahrzeug incl. Kabine ist leider knapp 3m hoch, da helfen keine Containerräder mehr. Die Kabine kann ich aber absetzen und hinter das Fahrzeug schieben lassen. Dann passt halt in einen 40'-Container kein weiteres Fahrzeug rein, denn das Ganze wäre dann ca. 7,50m lang (wenn der Alkoven über der Pickup-Ladefläche ist, falls das machbar ist), so dass dann Container-Sharing nur noch mit ein paar Motorrädern oder allenfalls einem extrem kurzen Auto wie einem Suzuki Jimny machbar wäre. Ich will aber wegen der Sicherheit falls irgend möglich auf jeden Fall im Container verschiffen.
Ja, ich habe inzwischen den CH-Pass, aber erst seit gut einem Jahr und die erleichterte Einbürgerung für einen Ehepartner geht nur, wenn die/der andere zum Zeitpunkt der Hochzeit schon Schweizer:in war. Eine Langzeitreise, wie man sie oft bei den Vanlifern auf YT sieht, ist sicher sehr attraktiv, aber das halbjährlich-wechselnde Leben auf zwei Kontinenten (zumindest die letzten paar Jahre vor dem Rentenalter) hat auch was für sich. Ich muss halt nur schauen, dass ich immer eine Stellvertretung für meine Lektionen finde (bin Lehrer an einer Bezirksschule, also Gym-Niveau 7.-9. Klasse), sonst gibt mir meine Schulleitung keinen (unbezahlten) Urlaub. Mit Stellvertretung ist es easy, den zu kriegen. In meinem Hauptfach Französisch ist es allerdings schwer, Leute zu finden. Und das, obwohl Franz hier 2. Landessprache ist. Aber das (fachlich schwierige) Pflichtfach Franz ist hier ähnlich ungeliebt wie es das Pfichtfach Russisch in der DDR
Falls die Kabine regelrecht importiert werden müsste, wäre das sicher problematisch. Fürs Fahrzeug braucht man in Südamerika kein Carnet, da reicht in allen Ländern ein TIP (temporary imöport permission), das man an der Grenze bekommt.
Die Idee mit dem separaten Mitnehmen der Kabine hat mich am Samstag, als sie mir durch den Kopf schoss, ziemlich begeistert (weil das natürlich gerade das Genial-ideale an einer Absetzkabine wäre), aber bei näherem Nachdenken (dank eures Mitdenkens) rückt diese Idee wieder mehr in die Ferne.
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- Kamplogxanto
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War also ein netter Gedanke, meine Idee, aber das ist definitiv nicht realisierbar.
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- holger4x4
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Gruß, Holger
Iveco Daily / Jeep Renegade 4xe
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- Tobias88
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- Stefan
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- Tobias88
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- Stefan
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Was nicht schnell erreichbar ist, wird nicht gebraucht und kann gleich zuhause bleiben, abgesehen von Dingen wie Ersatzteilen, Bergemittel etc.
Der rest sollte möglichst universell nutzbar sein und sich platzsparend/verschachtelt verstauen lassen. Da lohnt sich der Blick zur Trecking-/Wanderausstattung. Viel Wohnmobilzeugs ist den Preis nicht wert, besser etwas mehr in hochwertiges investieren.
Gruess Leon
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- Kamplogxanto
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- Kamplogxanto
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Tobias88 ist vielleicht (?) eine französischsprache (oder mit franz. Material gefüllte) KI, denn dort wird eine Wohnkabine üblicherweise als "cellule" (direkte Übersetzung: Zelle) bezeichnet.Campingzelle?
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- Stefan
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- holger4x4
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Das mit Palette unter Woka und mit Stapler in den Container schieben wird nur gehen wenn der Pickup zuerst rein kommt. Der Stapler kommt nicht in den Conainer rein, der kann die Kabine mit langer Gabel nur in den Container setzen.
Gruß, Holger
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