Topic-icon Frage Luft-Kompressor 12Volt und Reifen-Flickset - Erfahrungen

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8 Monate 1 Woche her - 8 Monate 1 Woche her #1 von Kabinerl
Servus Gemeinde !

Nachdem mein GS-Kompressor für die LuFe-Unterstützung schon mal komplett ausfiel, der Weg zur Tanke weit war und erst nach weiteren 3000 km (ohne Möglichkeit der schnellen Anpassung der LuFe) zuhause ersetzt werden konnte, die Kabine im Urlaub doch immer öfter ab- und wieder aufgesetzt wird, der Reifen-Luftdruck nach Straßenzustand und Gelände angepasst wird, die nächste Tankstelle nicht immer nahe ist, die Reifen bis dahin wieder heiß sind, dazu die Mess-Toleranzen von Tanke zu Tanke… kurzum:
Oben genanntes soll jetzt endlich mal angeschafft werden.

Der 12Volt-Kompressor soll tragbar sein. Damit kann er auch im Alltags-Fahrzeug für die E-Bikes genutzt werden (Netzstrom-Kompressor in der Garage habe ich).
Ideal wäre ein Kombi-Anschluss aus 12Volt-Steckdose (ausreichend für die E-Bikes) und Zangen für die Batterie-Pole (für die schweren Reifen am PU). Gibt’s aber nach meiner Kenntnis nicht, deshalb Vorzug pro Batterieklemmen.
Reifen-Drücke bis 4,5 bar sollten ihn nicht überfordern, zur Reifen-Reparatur auch von 0 bar bis dahin.
Deshalb auch die Frage zu Euren Erfahrungen/Empfehlungen zu Reifenflick-Sets.

Soweit ich mich bis hierher schlau gelesen habe, scheint ARB on top zu sein, zumeist vertreten im Overlanding-Bereich und „wo’s drauf ankommt“, gefolgt von VIAIR.
SmittyBilt, T-Max, Napa MaxiTrac und andere, meist chinesischer Herkunft, werden in Übersee und Australien ebenfalls hoch bewertet. In den im Netz verbreiteten Reviews und Vergleichs-Berichten stehen zumeist aber die pure Leistung und Geschwindigkeit im Fokus. Liest man dann quer durch User-Berichte, fallen doch hohe Ausfall-Quoten auf.
Um Geschwindigkeit geht’s bei uns ja im Urlaub i. d. R. eher nicht, dagegen doch mehr um Zuverlässigkeit und Standvermögen. In meinem Fall müssen die Reifen regelmäßig von 1,5 bar (Solo im Gelände) auf 3,5 und 4,5 bar (Kabine auf Fernstraßen) aufgepumpt werden. Ich denke, das wird bei vielen anderen hier mit WKA auch nicht viel anders sein. 
Darin unterscheiden sich die Drücke doch nicht unwesentlich von denen aus der reinen Geländewagen-Community, wobei die wiederum häufigere Anwendungen haben werden.
Aber ich denke, der Punkt ist klar.

Was habt Ihr und wie sind Eure Erfahrungen?

 

Grüße
Roland

Tischer 260S auf D40, genannt "Navarine" - seit 2010
Letzte Änderung: 8 Monate 1 Woche her von Kabinerl.

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8 Monate 1 Woche her #2 von campr
Hallo Roland,

ich habe den Makita Akku Kompressor, da ich die Akkus schon von den Akkuschraubern habe. Soll angeblich bis 8 Bar Druck aufbauen, habe ich aber noch nie getestet. Aber Wohnwagen, Auto, Motorrad und Fahrrad wird regelmäßig von mir aufgepumpt. Bin mit der Leistung für meine Anforderungen zufrieden, man kann den gewünschten Druck vorauswählen und der Kompressor stoppt dann bei erreichen des Drucks.
Einziger Nachteil, der Schalter rastet nicht ein, wenn es also mal Lange dauert dann bekommst du schier einen Krampf in die Hand.
Ich habe den 3Ah Akku dran, da ist mir auch noch nie während dem Pumpen der Saft ausgegangen.

Gruß
Michael

Nissan Navara NP300 D231 mit Tischer Trail 230S
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8 Monate 1 Woche her #3 von bb
Ein Reifenflickset kann helfen, aber nur wenn das Loch in der Lauffläche ist, nicht in der Flanke. Man sollte üben.Auch dann klappt die Reparatur nicht immer, straßenverkehrsrechtlich gilt sie nur als temporäre Notreparatur.
Reparaturflüssigkeit aus der Dose versaut den Reifen so sehr, dass er für eine spätere Reparatur unbrauchbar ist. 
Ein Ersatzreifen ist aus meiner Sicht erste Pflicht, wenn man weiter weg will und grundsätzlich anzuraten! Stell dir vor, irgendwo wird ein Reifen irreparabel defekt, einen passenden Ersatzreifen für exotische 4x4 Größen bekommst du bei den meisten Händlern nur auf Bestellung. 
Bordsteckdosen haben oft nur 10, maximal 15 Ampere, das reicht nur für kleine Kompressoren. Aber praktisch sind die schon. Noch praktischer sind Akku Kompressoren, die mit einem sowieso schon vorhandenen Werkzeugakku betrieben werden können. Die reichen allerdings nicht, um Geländewagenreifen von 0 auf 3 bis 4 Bar aufzupumpen, es sei denn, man kauft ein teures Gerät mit Drucktank.

Gibt es eigentlich noch handelsübliche und bezahlbare Kompressoren, die nicht aus China kommen?
Ich habe aus früheren Jahren einen Einzylinder T-Max, mit adaptiertem Stecker für den Wohnkabinenanschluss auf der Pritsche oder direkt an der Wohnkabine und einen handlicheren Viair 88P mit Batterieklemmen. Den Viair habe ich vor ein paar Jahren über Amazon direkt in USA bestellt, der war dort sehr viel günstiger als im deutschen 4x4 Handel. Der liegt immer im PU hinterm Sitz.
Da Offroad Touren für mich selten geworden sind und ich die Reifen meist nur alle paar Monate Nachpumpen muss, nehme ich zu hause aus Bequemlichkeit den Ryobi R18i Akku Kompressor, der schafft bis 10 Bar und hält jetzt schon rund 5 Jahre. Den benutze ich auch, um vor dem Winter die Gartenwasserleitungen durchzublasen, zum Ausblasen von Sieben, für Schubkarrenräder,  usw. 
Für die Luftfederung, Fahrradreifen, usw  habe ich seit ein paar Monaten auch einen Lidl PAK20. Aber der wäre mit einen 4x4 Reifen völlig überfordert. Allerdings nehme ich auf Touren immer auch einen Akkuschrauber und einen Ersatzakku mit und stopfe deshalb den Pak20 griffbereit unter den Sitz. Die Ventile für die LuFe habe ich direkt hinter dem Schalthebel auf dem Kardantunnel.

Einen vorzeitigen Ausfall des Kompressors kannst du vermeiden, wenn du ihn im Dauerlauf nicht überhitzen läßt und wenn du ihn so stellst oder hältst, dass er nicht direkt Feuchtigkeit, Staub oder Sand vom Boden ansaugt. Bessere Kompressoren haben einen Duty Cycle aufgedruckt und die maximale Betriebstemperatur z. B. 25 min. @ 30 PSI; Max. Ambient Temp: +158°F (Werte vom Viair) 

Bernhard

 

Diverse Transporter Eigenausbauten seit 1981, HZJ 79 mit Festkabine 2001 bis 2011; Four Wheel Ranger Popup - Eigenausbau seit 2011, zu verkaufen nach umfassender Renovierung ab Frühsommer 2024
Nissan Navara 2014 SE KC als Kabinentransporter und Lastesel,
zu verkaufen demnächst, möglichst zusammen mit der Wohnkabine.
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8 Monate 1 Woche her #4 von Maddoc
Über 20 Jahre Viair450, viel gebraucht, funzt immernoch.
Flickzeug ist fast egal, nur Ahle und Reibe sollten von guter Qualität sein, sprich durchgehendes Metall und nicht nur Kunststoff.
Mit Draht kann man auch Seitenwände flicken, im Off geht alles....

Gruß
Marc
________________________________
Muli mit Schnarchkapsel
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8 Monate 1 Woche her #5 von Sino
Hey Roland,

Erfahrungswerte habe ich keine nur wo much meine Suche hingeführt hat! 

als Reifen rep Set habe ich dieses gekauft! 

Hatte noch nicht die Gelegenheit es zu testen aber es schaut sehr solide aus! 
und ist auch nicht in einer billigen Plastik packung verpackt die nach paar Tagen auseinander fällt! 

kompressor habe ich fest verbaut den 
Viair 380c 
mit welchem ich nun schon paar mal meine Reifen aufgepumpt habe! 
was an sich geht 
zumindest meine test 2-3,5 bar!

allerdings finde ich das er nach 1 reifen schon sehr sehr heiss wird! 

ob der in der Wüste 4 reifen Schaft ohne Pause… keine Ahnung! 


wenn Geld keine Rolle spielen würde wäre es ein ARB Doppelkolben Kompressor geworden! 

lg,
sino

Bimobil Husky 230 BJ 1999
Ohne Heckklappe und ohne Nasszelle Nissan Navara Bj07 Manuel OME Federn und LuFe (Goldschmitt)
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8 Monate 1 Woche her #6 von Lender
Bei uns verrichtet ein ARB Single seit einigen Jahren tadellos seine Arbeit. 4 Reifen von 1 auf 3 bar ist kein Problem und dauert ca. 15min. Der Twin wäre natürlich schneller, aber macht bei uns keinen grossen Sinn.

Reifenflickzeug sollte aus Metall sein, ansonsten schenken die sich nicht viel.

Gruess Leon

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8 Monate 1 Woche her #7 von Hendrik
Hallo Roland,
das Reifenflickset und mein Ring-Kompressor haben mir in Sizilien regelrecht den A...h gerettet und was soll ich sagen, ich fahre mit dem Stopfen im Reifen nach ca. 10000 km immer noch herum (Winterreifen).
Dieses Equipment ist ein absolutes MUSS.
www.wohnkabinenforum.de/forum/reiseberic...ien-im-winter#312596

Gruß Hendrik

Amarok und Tischer 220
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