Frage Zeitgeschichte neben der Tarvisroute

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1 Monat 1 Tag her #1 von Tangente
Zeitgeschichte neben der Tarvisroute wurde erstellt von Tangente
Geschichts-Trip in der letzten Woche:

Wer über Villach - Tarvis - Udine nach Süden fährt, hat parallel dazu Zeitzeugen aus dem 1. Weltkrieg. Erreichbar sind sie über den Predilpass.
Entweder direkt von Tarvis, dann lohnt sich am Weg auch der Abstecher zu den Lagi di Fusina.
Oder etas weiter südlich von Chiusaforte über den Nevea-Sattel zum Predilpass  in Richtung Slowenien.
 
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Gleich nach dem See und der Anfahrt zum Predilpass steht der erste Zeitzeuge: Batterie Predil. Ab1895 gebaut, um das Tal Richtung Sella Nevea zu schützen. War stark gefährdet, weil im Schussbereich der ital. Artillerie, so wurden ab 1915 die Geschütze in eine andere, geschützte Stellung verlegt. Die eindrucksvollen Reste sind besuchbar.
 
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Eine kurze Strecke später zweigt die eindrucksvolle Straße zum Mangart ab. Hat sehr lange Wintersperre, oft schon im Oktober!
Am Predilpass weiter kommt man zu eindrucksvollen Resten. Zuerst war eine Österr. Feldbefestigung aus Steinen und Bäumen gegen Napoleon. Verteidigt von Hermann von Hermannsdorf bis zum letzten Mann, wurde sie 1809 von den Franzosen zerstört. An dieser Stelle baute Österreich eine neue Befestigung, deren Reste hinter  einem Denkmal für die Verteidiger von 1809zu sehen sind. Später wurde oberhalb am Hang eine neue Festung gebaut. Deren Reste sind noch erhalten.
 
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Weiter am Predill folgt kurz vor Bovec/Flitsch die Festung in der Flitscher Klause, erbaut ab 1881. Sie ist komplett erhalten, weil sie zu Beginn des 1.Welkrieges veraltet, zu schwach war und nicht im Bereich der ital. Artillerie lag (im Sommer besuchbar). Oberhalb wurde deshalb eine neue Festung erbaut - und im Kriegt zerstört.
 
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Bei Bovec zweigt nach Norden in Richtung Österreich der Vrsic-Sattel ab. Eine immer im Winter lange gesperrte, unglaublich eindrucksvolle Straße "hinter dem Triglav". Die Straße wurde 1915 von russ. Kriegsgefangenen als Nachschubverbindung zur Italienfront gebaut. Davon zeugt noch die russ. Kirche, eine schöne Holzkirche, am Nordrand der Straße. Um wenigstens minimalen Nachschub zu ermöglichen, wenn die Straße von Lawinen verlegt war, wurden von Höhe zu Höhe Materialseilbahnen gezogen. 
Von Bovec nach Süden geht die Route nach Kobarid/Karfreit/Caporetto - Schauplatz schrecklicher Zerstörung und Standort der Gedenkstätte für tausende Gefallene. Dort im Tal zwischen Bovec/Flitsch und Tolmin/Tolmein fand auch der Durchbruch in der 12. Isonzoschlacht bis zur Piave statt.
Stumme Zeugen der Jüngeren Geschichte.

Grüße Gerhard 
   
 

1964 Kleines Zelt > großes Zelt > T2 > Pause nach Start in die Selbständigkeit > Zeltanhänger > Nordstar 6L > Nordstar Camp compact > Geo Camper auf D Max 1 1/2 # PU seit 1998, Kabine seit 1999 # 46 Länder - 4 Kontinente (nicht nur mit Kabine)
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