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Frage Sicherung für Nordstar Spannschlösser
- DerEine
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Auf der Rückfahrt vom Ostsee Treffen hatte ich als wir zuhause ankommen waren ein unerfreuliches Erlebnis!
Eins der vorderen Spannschlösser hatte sich trotz Kontermutter komplett gelöst und der untere Haken hing lose neben der Befestigungsöse! :shock:
Bei näherer Betrachtung fiel mir auf das die vorhandene Kontermutter im Grunde wirkungslos ist!

Bei den danach folgenden Ausfahrten hab ich deshalb die Schlösser mit Draht gegen ungewolltes selbsständiges Öffenen gesichert.

Auf Dauer war mir das aber zu umständlich sodas ich heute eine einfachere Sicherungsmethode hergestellt habe.

Ich hab zu diesem Zweck am Ende der Gewindestange ein 4mm Loch gebohrt. Durch dieses Loch kann man dann z.B. eine der beiden abgebildeten Klammern stecken. Die Klammer verhindert wirkungsvoll das Drehen des Spannschlossmittelteils.
:idea: Zum besseren Durchbohren der Gewindestange feilt man am besten mit einer Rundfeile im Bereich der geplanten Bohrung, eine leichten Halbmond in die Gewindestange. Dadurch läßt sich der Bohrer leichter ansetzen.
:!: Die Klammer gibt es übrings fast in jedem Baumarkt!
mfg Andreas
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- Rollixxxxx
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Hatte bis heute damit noch keinerlei Probleme, finde die Idee von Dir
aber sehr gut und werde dies in Zukunft auch so machen.
Aber sag mal, ist es nicht eine umheimliche Fummelei dieses
Loch da unten zu treffen ? Hinten kann ich mir das schon vorstellen,
aber vorne ! Fummelst Du den Federstecker "auf Blind" rein oder
kannst Du das Loch tatsächlich sehen ?
Gruß Forstunternehmen
Defender 130 CC schwarz mit Eriba Touring
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- DerEine
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Kann ich Dir ehrlich gesagt noch garnicht sagen, da ich die Dinger heute erst gebohrt habe! Sollte aber nicht das Problem sein da die Bohrung durch das Spannen im Schraubstock im Winkel von 90 Grad zur oberen Öse sind!
Außerdem schaut die Gewindestange auch wesentlich weiter raus wenn das Spannschloss gespannt ist.
Hab sie gerade mal so dran gehalten! Man kann die Löcher sehen!
cu Andreas
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- Rollixxxxx
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Danke, Deine Aussage beruhigt mich für heute Abend.
Gruß Forstunternehmen
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- Reini
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- Irgendwas is ja immer...
ich verwende seit Jahren solche Federsplinte zum Sichern der Spannschlösser und kann Euch beruhigen: Durch die Klappen in den Sitzbänken kann man die Löcher für die Splinte nicht nur einwandfrei erkennen, sondern bei Dunkelheit zur Not auch problemlos erfühlen.
Grüße aus 'm Wald,
Reini (inzwischen mit weißer Würstchenbude unterwegs)
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- DerEine
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Reini schrieb: ....ich verwende seit Jahren solche Federsplinte zum Sichern der Spannschlösser ........
Jau....... dann mal danke für den Tip!

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- Reini
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- Irgendwas is ja immer...
Reini schrieb:
Das wollte ich lieber erst gar nicht ausprobieren und habe somit lieber gleich bei jeweils einem Gewinde der Spannschlösser zwei Löcher über kreuz reingebohrt, so dass ich beim Anziehen nach jeder viertel Drehung eine Möglichkeit habe, einen Sicherungssplint durchzustecken.Muss man die Spannschlösser und Ösen Schekel noch gegen Losdrehen sichern ? oder rappeln die sich nicht los ??
Grüße aus 'm Wald,
Reini (inzwischen mit weißer Würstchenbude unterwegs)
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- QuestMan
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finde die Idee auch gut.
Obwohl ich auch "noch" kein Lösen der Spannschlösser hatte.
Dann wird aber doch die Kontermutter auf dem Bild überflüssig, oder?
Wäre ja wie doppelt gemoppelt. :lol:
Grüße
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- Reini
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- Irgendwas is ja immer...
Sobald sich eins der Gewinde nicht mehr gegen das Mittelstück verdrehen kann, is Ruhe, also Splint rein und fäddich. Übrigens kann ich die Bohrung über Kreuz nur wärmstens empfehlen. Mit nur einem Loch muss man das Spannschloss bis zu 1/4 Umdrehung fester als nötig anziehen bzw. bis zu 1/4 Umdrehung wieder lockern, um das Loch für den Splint frei zu haben. "Nur" 1/4 Umdrehung klingt zwar nach lächerlich wenig, entscheidet aber bereits über zu fest oder zu locker, was beides zu unnötig hoher Belastung der Kabinenbefestigung führen kann.QuestMan schrieb: Dann wird aber doch die Kontermutter auf dem Bild überflüssig, oder?
Grüße aus 'm Wald,
Reini (inzwischen mit weißer Würstchenbude unterwegs)
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Gruß M@rk Ford Ranger Doka Limited und Tischer Trail 230S
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- QuestMan
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Muttern mit Linksgewinde besorgt
Wäre bei mir ein ziemlich enges Gefummel. Da sind die Splinte für mich zumindest einfacher zu handeln.
Grüße
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- Reini
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- Irgendwas is ja immer...
Löcher in die Gewinde zu bohren, ist sicher zunächst mal erheblich aufwendiger und umständlicher als die Beschaffung von Kontermuttern. Diesen Aufwand hat man aber nur einmal am Anfang und als Entschädigung dann mit den Splinten eine sehr handliche und einfache Bedienung, während man mit Kontermuttern bis ans Ende seiner Tage jedes Mal erneut das Gefummel hat....QuestMan schrieb: ....Gefummel. Da sind die Splinte für mich zumindest einfacher zu handeln.

Grüße aus 'm Wald,
Reini (inzwischen mit weißer Würstchenbude unterwegs)
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Reini schrieb: während man mit Kontermuttern bis ans Ende seiner Tage jedes Mal erneut das Gefummel hat....
Das kann ich so nicht ganz sagen. Entweder ich hab mich dran gewöhnt oder bin einfach nur sehr geschickt

Gruß M@rk Ford Ranger Doka Limited und Tischer Trail 230S
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- Reini
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- Irgendwas is ja immer...
Ein weiterer Vorteil der Splint-Methode: Bei Kabinen wie den Eco- und Compact-Modellen von Nordstar, die keinen Hecküberhang haben, sind die hinteren Spannschlösser von außen frei zugänglich und können somit von jedem zufällig des Wegs kommenden Spinner gelockert oder sogar gleich ganz geklaut werden. Da ich keine Lust habe, nach jeder Fahrtunterbrechung immer erst mal zu kontrollieren, ob die hinteren Spannschlösser überhaupt noch dran und auch noch fest sind, verwende ich hinten statt Splinten kleine Vorhängeschlösser. :idea:
Grüße aus 'm Wald,
Reini (inzwischen mit weißer Würstchenbude unterwegs)
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- Tangente
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Reini schrieb: Ein weiterer Vorteil der Splint-Methode: Bei Kabinen wie den Eco- und Compact-Modellen von Nordstar, die keinen Hecküberhang haben, sind die hinteren Spannschlösser von außen frei zugänglich und können somit von jedem zufällig des Wegs kommenden Spinner gelockert oder sogar gleich ganz geklaut werden.
Hallo Reini!
Die "Spinner"-Bedenken kann ich leider aus Erfahrung nur unterschreiben! Mir hat ja einmal ein solcher "Deppata" - noch bei der 6L - die Halterungen der Stützen gelöst (um sie zu klauen?) und ich habe auf der Autobahn eine Stütze abgeworfen :evil: !
Bohrung + Schloß = Superide! Damit sind die Teile gesichert, die ohne Werkzeug zu öffnen sind.
Gruß Tangente
1964 Kleines Zelt > großes Zelt > T2 > Pause nach Start in die Selbständigkeit > Zeltanhänger > Nordstar 6L > Nordstar Camp compact > Geo Camper auf D Max 1 1/2 # PU seit 1998, Kabine seit 1999 # 46 Länder - 4 Kontinente (nicht nur mit Kabine)
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- Tangente
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Mir kommt gerade noch eine Idee: seit meinem Abwurf sichere ich die Stützen mit Seilschlössern. Die verwende ich dann auch beim Schifahren zur Sicherung, wenn wieder einmal die Sicht in der Hütte besser als im Freien ist.
Genau solche Seilschlösser könnte ich - ohne bohren zu müssen - vom Spannschloß zu einer Bordwandöse ziehen = auch hier Sicherung gegen Lockern und Idioten!
Gruß Tangente
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Hab jetzt auch auf Reini's Bemerkung hin noch eine zweite Bohrung in die Gewindestange gemacht. Funktioniert in der Tat besser da man die Arretierposition feiner justieren kann!
Hab allerdings festgestellt das meine Sicherungsbügel etwas zu stark waren! Ich hab sie durch das Loch fast nicht mehr geöffnet bekommen!
@Mark
Die eine Sicherungsmutter empfand ich schon als lästig! :oops:
Dann noch jeweils eine zweite Mutter dabei... :roll: ....nee lass mal.....so ist schon einfacher!
Festziehen....Sicherungsnadel durch und los geht es!

mfg Andreas
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Da meine Kabine unten deutlich breiter ist (1,25m) ist nix mit Schlössern manipulieren oder klauen.
Da bräuchte man schon Spinnenfinger um noch ran zu kommen.
Grüße
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