Topic-icon Frage Rost nach Rahmenverstärkung D401 (Bj. 11/2015)

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7 Monate 2 Wochen her #1 von thomy
Vor 2 Jahren habe ich beim Nissan Händler meines vertrauens den Rahmen verstärken und mit UB_schutz versiegeln lassen.
Mike Sanders Fett ist angeblich im Rahmen drinnen.
Jetzt beim Service bin ich auf folgende Rostspuren genau an der üblichen Bruchstelle des Rahmens mittig zw. Wanne & Fahrerhaus aufmerksam gemacht worden:

Nun sage er mir, das wäre ganz normal, denn Rost zwischen dem Originalrahmen und der Verstärkungsplatte kommt nun mal zum Vorschein, da man mit möglichst niedriger Temperatur schweisst um nicht die Festigkeit des Originalrahmens zu schwächen.
Der UB Schutz & Rost sollte ca. alle 2 jahre durch vorbeugende Maßnahmen entfernt und wieder konserviert werden.
Stimmt das?
Cheers
thomy

Navara KC mit TischerBox 240

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7 Monate 2 Wochen her #2 von HelmiHH
Wenn ich schweiße schmelze ich Metall, dabei geht jeglicher Korosionsschutz flöten und dann kann man sich auf den Kopf stellen, der Rost kommt immer wieder, es sei denn man verzinnt die Nähte wie früher, aber das macht heutzutage Keiner mehr, also am Besten wäre UB Schutz weg, Rost weg und mit Lack, z.B. Hammerit an pinseln, dann sieht man beginnenden Rost schön früh und die Rostnester sind nicht durch UB Schutz abgedeckt.

RAM 1500 5,7 Hemi CrewCab mit Middlebed, Bj. 2015 und Winnebago Micro Minnie 5th Wheeler Bj.2020
Käfer Cabrio Bj.67
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7 Monate 2 Wochen her #3 von Lender
Viele Konservierungen halten nicht ewig. Es gäbe natürlich Verfahren die ewig halten, aber die kosten Unsummen resp. sind sehr Aufwendig. Da ist es wesentlich günstiger alle paar Jahre mal drüber zu sprühen. Eine vorherige Entfernung wäre zu Aufwendig m.M.n.

Einen Zusammenhang zwischen Schweisstemperatur und Korrosion ist mir nicht bekannt.

Was mir eher sorgen macht sind die Schweissnähte selbst. Ich bin zwar kein Metallbauer, aber wenn Nähte solche Lücken aufweisen und so unregelmässig sind, war da kein Profi dran.
Zudem weisen sie schon Risse auf und durch die Risse kommt Wasser zwischen Verstärkung und Rahmen. Und das Wasser bleibt dann dort.
Ich würde die Zwischenräume schnellstmöglich mit nem passenden Mittel fluten. Den Rest kann man dann ja mit der Sprühpistole grosszügig auftragen.

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7 Monate 2 Wochen her #4 von Udo62
nun um Stahl zu schweißen muss das Material verflüssigt werden (und meisst unter Zuhilfenahme eines Füllstoffes, Schweißdraht, ) miteinander verbunden werden. Dazu ist nunmal eine gewisse Temperatur notwendig (800-1500°C). Alles andere wäre kleben und so sieht mir die Schweißnaht fast aus. Die niedrige Temperatur soll wohl eher die Festigkeit beibehalten und ein ausglühen verhindern, was meines Erachtens aber so auch nicht gelingt.
Dadurch das man solche Nähte nicht mehr mit offener Flamme schweißt ist diese Gefahr auch geringer.
jetzt den Zwischenraum "fluten" wird auch nur bedingt helfen, dicht schweißen wäre die sinnvollere Lösung, dann einen Korrosionsschutz aufbringen und regelmäßig kontrollieren/ nachbehandeln
Gruß Udo

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7 Monate 2 Wochen her #5 von Stefan
...das Schlimmste was man machen kann, ist die Unterbodenschutzpampe aufzutragen! Vor allem kann man da schön weniger fachgerecht getätigte Schweißversuche drunter verbergen...

Gruß Stefan

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7 Monate 2 Wochen her - 7 Monate 2 Wochen her #6 von caddytischer
thommy,
ich empfehle dir, Wachs abtragen und schauen was da los ist.
Mile Sanders IM Rahmen ist nicht aussen am Rahmen.
Wenn Standard Unterbodenschutz genommen wurde, mit Druckluft aufgetragen, dann wird das nicht in die Ritzten/Spalte geflossen, gezogen sein. Das ist meine Vermutung. Ich hätte vor der eigentlichen Behandlung Owatrol eingepinselt. Das ist recht dünnflüssig und kann durch die Kapillarkrafr der Ritzen/Spalte recht gut in diese eindringen. Abtrockenen lassen und dann Unterbodenschutz it dem Pinsel aufbringen. Pinseln ist manchmal beser als spritzen, Spritzschatten. Dauert aber halt länger.
Eine andere Frage ist, wie gut ist das Verstärkungsblech auf den Rahmen vor dem eigentlichen Schweissen aufgelegt worden. Schon mit Spaltmaßen? Hast du das gesehen bevor Unterbodenschutz aufgetragen wurde?
Ärgerlich ist es allemal.
caddyischer, Claus
Letzte Änderung: 7 Monate 2 Wochen her von caddytischer.

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7 Monate 1 Woche her #7 von mingelopa

caddytischer schrieb:
Ich hätte vor der eigentlichen Behandlung Owatrol eingepinselt. Das ist recht dünnflüssig und kann durch die Kapillarkrafr der Ritzen/Spalte recht gut in diese eindringen. Abtrockenen lassen und dann Unterbodenschutz it dem Pinsel aufbringen. Pinseln ist manchmal beser als spritzen, Spritzschatten. Dauert aber halt länger.


Owatrol wäre auch meine Empfehlung gewesen. Das kriecht in die feinsten Ritzen. Ich habe damit den ganzen Rahmen innen ausgesprüht und die Ritzen aussen eingepinselt. Und anschließend mit Hohlraumwachs innen gesprüht. Bei einem schon stark verrosteten Rahmen, wie bei mir, kann das aber die Lebensdauer nur eine gewisse Zeit verlängern. Ich wiederhole die Aktion alle 2 Jahre.

Cheers Michael
[tʃɪəz] [ˈmaɪkəl]

Es ist schwieriger, eine vorgefaßte Meinung zu zertrümmern als ein Atom. (Albert Einstein)

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7 Monate 1 Woche her #8 von Atlantik
Jetzt bin ich mir nicht sicher - Bilder können auch mal täuschen - aber:
Zweites Bild rechte Ecke unten - sieht man hier zwei Schlackerückstände ?
Wurde die Rahmenverstärkung mit Elektroden eingeschweißt ?
Das gesamte Schweißbild - soweit man sehen kann - sieht jetzt nicht wirklich "sauber" aus.
Vielleicht doch mal den ganzen UB-Schutz runter und nachsehen.

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7 Monate 1 Woche her - 7 Monate 1 Woche her #9 von Hendrik
@Atlantis:

Jetzt bin ich mir nicht sicher - Bilder können auch mal täuschen - aber:
Zweites Bild rechte Ecke unten - sieht man hier zwei Schlackerückstände ?
Wurde die Rahmenverstärkung mit Elektroden eingeschweißt ?
Das gesamte Schweißbild - soweit man sehen kann - sieht jetzt nicht wirklich "sauber" aus.
Vielleicht doch mal den ganzen UB-Schutz runter und nachsehen.



Karl Heinz, den Eindruck habe ich auch. Es sieht aus, als wäre die Schlacke auf der Schweißnaht geblieben und man hat nur ´drüber "gefettet".
Das wäre recht einfach zu testen: Mit einem Hammer mal auf die Puckel der Schweißnaht klopfen. Wenn dann der glasartige Belag unter der Konservierung bröckelt, weiß man´s.

Amarok und Tischer 220
Letzte Änderung: 7 Monate 1 Woche her von Hendrik.

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7 Monate 1 Woche her #10 von thomy
Erst mal vielen Dank für die vielen helfenden Hinweise!
Ich war heute bei der Nissan Werkstatt und es wurde entrostet, kriechendes dünnflüssiges Öl eingebracht und versiegelt.
Nun habe ich wohl für die nächsten 2 Jahre ruhe.
(Das braune oberhalb vom Auspuff ist kein Rost, sondern Versiegelung)
Die Bleche sind am Rahmen nur punktweise befestigt -> daher konnte man von oben die Mittel reinlaufen lassen bis es halt unten wieder rauskommt.
Der Leiterrahmen hat innen mit einer Sonde auch eine auffrischung erhalten.
Die Verstärkung wurde vor gut 2 Jahren angeschweisst und die arbeiten heute waren frei haus.
Der grösste Teil der Verstärkung ist oben auf dem Leiterrahmen (Zugbelastung da Kabine).
(Fragt mich bitte nicht nach der Art (autogen oder elektro) -> I don´t know...)
Bin einfacher Kunde und möchte hier keine Schleichwerbung machen.
In Rathenow gibts aber nicht allzu viele Nissan Händler.
Thema kann gerne geschlossen werden
Cheers
thomy

Navara KC mit TischerBox 240

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7 Monate 1 Woche her #11 von mingelopa
Ich habe da mal ein Bild, wie meine neue Hecktraverse angeschweißt wurde.



Ich denke, das hat der Fachmann ordentlich ausgeführt.

Cheers Michael
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7 Monate 1 Woche her - 7 Monate 1 Woche her #12 von Joschek
Mit wenig Temperatur schweißen, um einem Festigkeitsverlust des Rahmens vorzubeugen???
Sei dir selbst so gut und entferne den UB und lass´ die Nähte nochmals von einem Schweißfachmann nachsehen und ggf. nachschweißen. Oft haben LKW-Werkstätten einen entsprechend geprüften Schweißer angestellt oder kennen eine Fachwerkstatt. Das verlängern/verkürzen von LKW-Rahmen ist gängige Praxis.

Zum Rostschutz: es gibt auch transparenten Rostschutz für den Unterbodenbereich, schau mal beim Korrosionsschutzdepot nach.

1986er Chevy K30, 454cui, +3", 37er Räder. Auf Kabine wartend...
Letzte Änderung: 7 Monate 1 Woche her von Joschek. Begründung: Rechtschreibung und Ergänzung

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