Frage Stolzer Neu-Besitzer einer Tischer aus den 90er
- Ritter_Kunibert
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auch ich gehöre jetzt zu denen, die mit einem Schneckenhaus durch die Gegend fahren.
In insgesamt sehr gutem Zustand für eine ca 30 Jahre alte Kabine. Anbei ein paar Eindrücke nach den ersten oberflächlichen Verschönerungsmaßnahmen (Boden, Tisch und Küchenbereich neu beklebt, Vorhänge eingefärbt, Polster neu bezogen, Radio mit Lautsprecher eingebaut, Ventilator, Klapptisch neben Küchenbereich).
Dazu mal eine Frage: der vordere linke obere Bereich ca 30 cm vor dem Alkoven bis 30 cm in den Alkoven hinein fühlt sich feucht an. Von außen habe ich alles neu abgedichtet und vermutlich auch die Ursache gefunden (ein kleiner Spalt zwischen den zwei Alu-Blechen ca 30 cm vor Beginn des Alkovens). Folge: die vorderen beiden großen Schrauben der Träger-Aufnahme ließen sich nicht mehr fest anziehen, und das Balsa-Holz innen auf den 60 cm ist auch weich.
Unter der Annahme, dass ich das Eindringen weiterer Feuchtigkeit gestoppt habe, muss ich innen noch Maßnahmen ergreifen, dass die bereits vorhandene Feuchtigkeit nicht noch mehr Schaden anrichtet, oder kann ich das so lassen? Falls nein, was ist am besten zu tun? Der Bereich, der sich feucht anfühlt, ist insgesamt nicht groß, vielleicht 60 x 10 cm.
Vielen Dank vorab.
Thorsten
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- BiMobil
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Zur Kabine : Man müßte jetzt genau wissen wie der Alkoven aufgebaut ist .
Von außen abgedichtet ist schon mal gut
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Ich bin mir ziemlich sicher das am inneren Sperrholz eine Folie aufgeklebt wurde.
Durch diese Folie dringt kein Wasser in den Innenraum .
Aber unter der Folie hast du irgendwann ein Hochmoor und merkst es gar nicht.
Nächstes Fragezeichen : wurde als Isolierung Styropor verwendet dann saugt sich das mit Wasser voll .
Styrodur / XPS nimmt so gut wie kein Wasser auf .
Wenn es ca. 60x10 cm weich ist dann würde ich das Sperrholz mal mit einem Multitool raus schneiden .
Dann siehst du schon welche Isolierung verbaut wurde .
Oder es meldet sich jemand der der Aufbau kennt .
Vielleicht hilft dir dieses Hochmoor weiter
barfussimsand.de/restauration-die-zweite-aussen/
Gruß Rudi
ISUZU DMax 2,5 l , 163 PS mit BiMobil 220 Selbstausbau
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- Manu u. Andy
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herzlichen Glückwunsch zur Kabine. Unsere Tischer 260 ist Bj 1991.
Wir hatten auch diverse Wassereinbrüche und haben die Kabine 2020 komplett restauriert. Dabei haben wir auch Stellen entdeckt, die wir gar nicht als undicht vermutet hatten. Vermodern kann ja nur alles aus Holz, das Styrodur verrottet nicht und saugt sich ja auch nicht voll. Weich kann daher nur die Verkleidungsplatte und die Querbalken dazwischen werden. (Eine Folie gibt es übrigens nicht, die Verkleidungsplatten gibt es bei Reimo, diese haben, glaube ich, eine Dampfsperre schon integriert). Wenn nur die Verkleidungsplatte vermodert ist, läßt sich das relativ einfach reparieren, sind aber die Querbalken/Holzlatten vermodert wird's etwas aufwändiger. Ich habe Dir mal Fotos von unserer Restaurierung beigefügt, dann siehst Du mal wie es unten drunter aussieht.
Ich schreibe Dir auch noch eine Private Nachricht
Viele Grüße
Manu
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- Mickel
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Eine Vermutung ist hier, glaube ich, nicht die richtige und ausreichende Massnahme. Du wirst schon hinter die Kullissen schauen müssen. Wasser ist in diesem Fall ein ganz übler Kumpel.
Gruß Mickel
Berater für LED Beleuchtung im Ruhestand - Ex-Fa.Lichtbalance. Und jetzt auch noch Pensionär...wow.
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- derBollo
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Dein Beitrag passt, so scheint mit, ins Bild der auch altersbedingt auftauchenden Undichtigkeiten dieser Tischergeneration!
Ich habe nach langem Suchen eine 290 L von 1996 erworben. Wassereinbruch im Heckbereich war schon repariert. Durch meiner Meinung nach unsachgemäße Montage eines Dachträgers war der gesamte Bereich um das vordere Dachfenster von innen verrottet. Da hilft nur die Innenverkleidung zu entfernen und zu erneuern. Vorteil ist die Dämmschicht aus Styrodur, die kein Wasser zieht und nicht verfault.
Weiterer Knackpunkt ist die Verwendung von Kunststoff-formteilen für die Dachecken: Das kann nicht dauerhaft dicht bleiben, die haben da nur, vielleicht aus optischen Gründen, eine "dauerelastische" Dichtung. Da musste ich auch noch ran!
Ansonsten ist das Teil ja noch gut in Schuß.
Isuzu D-Max single cab mit Tischer 290L
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- derBollo
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anbei noch ein paar Bilder
Gruß Dieter
Isuzu D-Max single cab mit Tischer 290L
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- Ritter_Kunibert
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vielen Dank für das schnelle Feedback!
Vor allem die Info zum Styrodur.
So richtig ist meine eigentliche Frage aber leider noch nicht beantwortet. Wird es "schlimmer", also frisst sich die bereits vorhandene Feuchtigkeit weiter durch, wenn ich zwar den Wassereinbruch stoppen konnte und damit keine neue Feuchtigkeit hinzu kommt, aber sonst nichts tue, also "weich" gewordener Holzteile bei der genannten 60 cm Fläche? Wie gesagt, die ist ansonsten noch in einem super Zustand, und dann müsste ich ja alleine wegen der Optik alle Verkleidungen erneuern.
Thorsten
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- BiMobil
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Zitat " (Eine Folie gibt es übrigens nicht, die Verkleidungsplatten gibt es bei Reimo, diese haben, glaube ich, eine Dampfsperre schon integriert) "
Was bedeutet das jetzt für die Tischer Kabine ?
Folie / Dampfsperre integriert oder nicht ??
@ Thorsten
Wenn keine Folie vorhanden ist und das Holz nur feucht aber optisch o.k. ist ,
kannst du das mal trocknen (evtl. mit Heizlüfter ) und dann beobachten .
Gruß Rudi
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- Ritter_Kunibert
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- holger4x4
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Gruß, Holger
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Meine Wohnkabinen sind verkauft, der Pickup auch. Das aktuelle Mobil kann hier besichtigt werden.
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- BiMobil
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Da kann die Feuchtigkeit nie raus
Wie Holger schreibt , öffnen und trocknen ,dann ein Stück Sperrholz ( ohne Folie ) einkleben .
Gruß Rudi
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Noch mal zur Erläuterung: Die Kabine besteht aus einem Sandwich - pulverbeschichtete Aluaußenhaut - Dämmschicht 3 cm Styrodur -
Innenverkleidung 3mm Birkensperrholz mit Kunststofffolierung .
Diese Schichten sind homogen verbunden.
Kommt Feuchtigkeit in das Sperrholz, verrottet dies mit der Zeit immer weiter!
Anzeichen: Die Innenverkleidung wird hinter Folie weich ( Fingerdruckprobe!)
Alles Weiche muss raus.
Gruß Dieter
Isuzu D-Max single cab mit Tischer 290L
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- Ritter_Kunibert
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Ich habe die Innenverkleidung im betroffenen Bereich des Alkovens vorsichtig geöffnet, und das Balsa-Holz war weich (wie sich schon angedeutet hat), aber (mittlerweile?) trocken. Ich werde den Teil jetzt austauschen und mit der Verkleidung wieder notdürftig verkleben, es aber im vorderen Bereich so lassen wie es ist.
Eine Frage zur Herstellung der Winterfestigkeit, bei der ich hoffe, dass ihr mir auch weiterhelfen könnt:
Soweit ich verstanden habe, muss ämtliches Wasser abgelassen werden. Das gilt ja dann auch für die Pumpe. Führt das dann nicht dazu, dass die trocken läuft?
Vielen Dank vorab,
Thorsten
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- BiMobil
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Gerade wenn in der Pumpe ein paar ml Wasser drin sind und gefrieren dann ist die Pump meistens hinüber .
Am besten auspusten oder mit Druckluft ausblasen .
Da machen im Frühjahr die 1 -2 Sekunden Trockenlauf nichts aus .
Gruß Rudi
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