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1 Woche 5 Tage her #1 von KlausT
LiPo-Frage wurde erstellt von KlausT
Liebe LiPo-Profis,

in der e-Bucht werden jede Menge dieser Batterien verkauft:

LG Chem 12V 60Ah 792Wh LiFePO4 Lithium Eisenphosphat Batterie Akku 9y0.915.105
Abgeschlossen

Ein Bekannter hat zugeschlagen und will damit ein Elektroboot betreiben. Laden will er mit einem 25A-CTEK-Ladegerät. IN der Anzeige steht, das ein BMS verbaut ist. Dann sollte das klappen, oder? Was muss er ggf. beachten? Was macht Sinn, um den Akku nicht versehentlich zu weit zu entladen? Reicht eine Spannungsanzeige?

Dank euch schön und VG, Klaus

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1 Woche 5 Tage her #2 von Lender
Lender antwortete auf LiPo-Frage
Hoi Klaus

Wie sieht denn das System aus? Eine Batterie und ein Motor oder werden mehrere Batterien in Serie/Parallel geschaltet und das auch beim laden?

Beim integrierten BMS ist die Frage wann es abschaltet. Ich denke das BMS wird eher spät abschalten, was dann zu einer kürzeren Lebenszeit führt. Mit einer externen Spannungsanzeige könnte man ggf. etwas vorher abstellen. Allerdings halten Lithiumbatterien die Spannung lange hoch und dann am Ende fällt sie schnell.
Am besten wäre ein Shunt wo man sagen könnte nach XX Ah wird gewechselt/geladen. Ob das BMS ebenfalls eine Strommessung macht kann ich nicht sagen.

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1 Woche 5 Tage her #3 von KlausT
KlausT antwortete auf LiPo-Frage
Hallo Lender,

das System wird ganz unspektakulär: Festbodenschlauchboot, Elektromotor mit maximal 25A Stromfluss und eben die eine LiPo-Batterie. Aufgeladen wird dann wieder zu Hause. Wenn der Akku leer ist, bevor angelandet wurde, muss gerudert werden :-)

Okay, wenn die Spannung lange mehr oder weniger konstant bleibt, wäre ein Ah-Messung vermutlich sinnvoll. Sonst muss man ggf. lange rudern...

Dank dir schön!
Klaus

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1 Woche 5 Tage her #4 von Lender
Lender antwortete auf LiPo-Frage
Ja dann würde ich auch zu einem Shunt greifen.

Bei uns ist der im Einsatz:
www.votronic.de/index.php/de/produkte/me...ter#technische-daten

Musst mal nach dem Einschaltstrom schauen, der kann um einiges höher sein. Falls es dazu keine Daten gibt, würde ich den 200A nehmen. Das ganze mit der Batterie in ne kleine Box und es passt.
Was man beachten sollte ist, dass der Shunt auch ein Laden erwartet. Sprich der muss immer "mitgeladen" werden, sonst zählt der immer nur runter.

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1 Woche 5 Tage her #5 von africa.by.car
africa.by.car antwortete auf LiPo-Frage
Je nachdem, mit welcher Spannung der Motor betrieben werden soll, muss beachtet werden, ob sich die LiFePo4 in Reihe oder Parallel schalten lassen.
Es gibt einige Modelle, die sich Parallel schalten lassen, in Reihe aber nicht so viele. Da dann ggf. direkt zu einem 24V Modell greifen oder eben einen entsprechenden Spannungswandler --> Abhängig von der Motorspannung.

VG,
Sebastian

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1 Woche 5 Tage her #6 von holger4x4
holger4x4 antwortete auf LiPo-Frage
Die Angaben sind in der anzeige leider etwas ungenau, keine Ahnung was das BMS kann. Angeblich macht es ja Unterspannungsabschaltung. Reichen dir die 60Ah? Wäre dann für ca 2h Fahrt.

Gruß, Holger
Nissan Navara SE
Bilder meiner alten Kabine: Bilder hier , und die Ausbaudokumentation der aktuellen Kabine hier

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1 Woche 4 Tage her #7 von bb
bb antwortete auf LiPo-Frage
@Sebastian
welche Probleme gibt es bei der Reihenschaltung von LiFePo4 ganz konkret?
Treten sie beim Laden auf oder bei der Stromentnahme?
In jedem dieser Akkus sind doch mehrere Zellen in Reihe geschaltet und durch ein eigenes BMS verschaltet, die sich nach außen wie ein 12V Akku verhalten.

Bernhard

2001 bis 2011: Toyota HZJ79 mit Innovation Campers Kabine - Eigenausbau
Alltagsauto seit 2009: VW Caddy mit 1,4l 16V BUD Ottomotor und Vialle LPG Anlage
Wohnkabine seit 2011: Four Wheel Ranger Popup - Eigenausbau
2011 bis 2014: Ford Ranger 2AW 1,5 Cab;
Seit 2014: Nissan Navara SE KC als Kabinentransporter und Lastesel
2017: Umzug aus dem Ruhrgebiet mit +4Mio EW in das kleinste Dorf von Nordhessen mit 200 EW
Mein Traumauto für 2021: Hybrid Hilux mit HSD, für 2031: Hydrogenium Hilux

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1 Woche 4 Tage her #8 von holger4x4
holger4x4 antwortete auf LiPo-Frage
Ja, aber wenn man 2 12V Batterien in Reihe schaltet, dann gibts 2 4xBMS, und die wissen nichts voneinander. Bei einer 24V Batterie ist ein 8x BMS drin, und das regelt die Zellen alle auf die gleiche Spannung. Das geht bei getrennten Batterien nicht, außer die haben eine Kommunikationsleitung, oder Bluetooth. Das sollte man so also nicht machen.

Gruß, Holger
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1 Woche 4 Tage her #9 von Lender
Lender antwortete auf LiPo-Frage
Wenn man sie in Serie hängt ergibt sich ein 24V-System, darauf müssen dann alle Komponenten ausgelegt sein. Die grosse Frage ist, welche Spannung hat der Motor und wie Viele Batterien stehen zur verfügung?
Bei einem 24V-Motor muss man zwei Batterien in Serie schalten. Hier würde ich zu einem Balance raten. Dieser ermöglicht der zweiten Batterie weiterhin zu laden auch wenn die erste bereits voll ist und umgekehrt.
Ansonsten Batterie 1 voll laden und dann Batterie 2 voll laden und erst dann in Serie schalten.
Wenn der Motor 12V hat kann man die Batterien parallel schalten, dann hat man "eine" Batterie mit 120Ah.

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1 Woche 4 Tage her - 1 Woche 4 Tage her #10 von bb
bb antwortete auf LiPo-Frage
"Ansonsten Batterie 1 voll laden und dann Batterie 2 voll laden und erst dann in Serie schalten."

Genau so würde ich vorgehen.
So machen das nach meinem Eindruck auch die Werkzeughersteller, die ihre Rasenmäher usw mit 2 in Serie geschalteten Li Io Werkzeugakkus auf 36V betreiben und bei denen es keine Kommunikation zwischen Akku und Motor gibt. Ein älteres 36V Pedelec mit defektem Originalakku fährt jedenfalls auf die Art mit 2 Stück 4Ah 18V Akkus von Ryobi, fast als wäre es neu, nur nicht so weit wie mit dem originalen 36V 10Ah Akku.

Vorsicht: Bei Parallelschaltung zweier oder mehr Akkus kann es bei unterschiedlichem Lade- oder Alterungszustand zu erheblichem Stromfluss zwischen den einzelnen Akkus kommen. Ob das den maximalen Ladestrom übersteigt und wie das jeweilige BMS damit umgeht, ist eine andere Frage.

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Letzte Änderung: 1 Woche 4 Tage her von bb. Begründung: Korrektur der Autokorrektur :(

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1 Woche 4 Tage her #11 von KlausT
KlausT antwortete auf LiPo-Frage
Dank euch schön für die interessanten Aspekte.

Im geplanten Szenario aber alles ganz easy: Ich bin ziemlich sicher, dass es ein kleiner 12V-Motor ist und es soll nur die eine Batterie genutzt werden - 2h Fahrtzeit reichen aus.

Den Tipp mit dem Batteriemonitor gebe ich weiter.

VG, Klaus

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6 Tage 18 Stunden her #12 von manfred65
manfred65 antwortete auf LiPo-Frage
Bei der Serienschaltung von LiFePo-Akkus wäre ich sehr vorsichtig. Ich habe schon bei einigen Herstellern gelesen das wäre bei ihren Produkten nicht zulässig. Die bieten dann meist auch 24V Akkus an.
Ob das nun reine Verkaufsförderung sein soll oder ob hier die fehlende Abstimmung der BMS-Systeme oder etwas Anderes ursächlich sein kann ist eine Frage für die Elektriker Fraktion. Mir sind Lithium-Akkus zu heiß um gegen Herstelleranweisungen zu installieren.

LG
Viola und Manfred

Importeur für Wohnkabinen der Marken BundutecUSA und TravelLite.

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