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Frage wollte mich kurz vorstellen
- flybywire
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mein Name ist Gerhard und ich wohne mit meiner Familie in der Nähe von Mainz. Seit einer Woche sind wir nun Besitzer eines Wohnmobils von 1989 mit Bimobil-Aufbau.
Eure Alkoven-Restaurationstipps haben mich vor dem Kauf noch nicht ausreichend abgeschreckt ! - mal wieder hat mein Optimismus den Ausschlag für die Anschaffung gegeben. Noch bin ich nicht sicher ob das so geschickt war - aber ich suchte prinzipiell für meine 4-köpfige Familie etwas solides, altes, mit viel Platz und guter Stehhöhe- und da war die Bimobil Annonce schon auffallend.
Nachdem ich jetzt schon einige Schadstellen vor allem im Bereich des Alkovens vom gammeligen Holz befreit habe versuche ich mir aus den umfangreichen Tipps im Forum - meine Taktik zur Reparatur des Sandwichs zurechtzubiegen.
Sind bei Euch ausschliesslich Kabinen gemeldet, oder gibts vielleicht noch weitere WoMofahrer- letztendlich ist die Kabine (Typ 420) einfach fest auf dem Fahrgestell verschraubt.
Also ich bin gespannt ob mir letztendlich die Restauration gelingt - damit ich ruhigen Gewissens im nächsten Frühjahr auf Tour gehen kann.
viele Grüße
Gerhard
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flybywire schrieb: Sind bei Euch ausschliesslich Kabinen gemeldet,
:welcome: hier
zu 99 Prozent , Ja
da meine Bimobil auch Bj 89 ist und ich auch schon 2 Wasserschäden hatte kann ich dir vielleicht etwas helfen. Bauweise ist ja die gleiche.
also her mit den Fragen ,am besten mit Bilder
Gruß Rudi
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und viel Erfolg bei der Restaurierung. Wenn man so einen Fast-Oldtimer kauft,muss man wohl damit rechnen.
Und :pics: :mrgreen: Danke!
Gruß, Holger
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Holger4x4 schrieb: Fast-Oldtimer kauft
:hammer: :Teufel: meinst ich bekomm bald das H Kennzeichen :haumichweg: :lloll:
Gruß Rudi
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Gruß, Holger
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Ich bin auch für Bilder :pics:
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Viel Grüße- und Danke für die freundliche Aufnahme
Gerhard :cab:
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Grüßle Gerd+Anne
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Gruß,
Jens
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Gerhard
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trotz leichtem Regen riecht es jetzt schon nicht mehr muffig, das alte Holz ist ja schon raus..
die Bilder:
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die beiden Fenster scheinen der Hauptgrund für den Wassereinbruch zu sein, bei Regen waren an beiden Fenstern Tropfen dran, nach Ausbau der Fenser ist mir die recht harte Dichtleiste aufgefallen, die lediglich 1 - 2 mm Unebenheit überbrücken kann. Reinigung der "schlechten" Dichtleiste und festes Anziehen des Halterahmens scheinen das erst einmal dicht gemacht zu haben. die Fenster will ich aber neu mit Dichtmasse einsetzen. (was für eine Masse brauche ich dafür ?)
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hier sieht man das freigelegte Vierkantrohr - über das von der vertikalen Fläche das Sperrholz und die Folie nach unten gezogen waren, als Reparatur würde ich jetzt waagrecht Styodur einsetzen (und mit PU-Schaum ?) einkleben, dann nach das Holz waagrecht und dann senkrecht aufbringen (klebe ich das auch mit dem PU-Schaum fest ? da ich ja einiges an grünem Schaum herausgelöst habe).
Was mich besonders interessiert, wie kann eigentlich Wasser über die äußeren Eckleisten in die KAbine kommen -wie gesagt Optimist bin ich, ich hoffe, dass das Wasser nur über die nachträglich eingebauten FEnster eingedrungen ist???? die Aluaüßenlage des Sandwichs ist scheinbar mit einer Dichtmasse auf das Vierkantrohr geklebt-sieht man nach entfernen des Schaumes weißlich zwischen ALublech und Aluvierkantrohr herausquellen, das sollte doch eigentlich dicht bleiben, auch wenn die Außen-Kanten-Leiste selbst kaum auf der ganzen Länge werksmäßig dicht bleiben kann (Schrauben und fehlender Formschluss an Ecken)
Vielen Dank für Eure Rückmeldungen !
Gruß
Gerhard :cab:
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So weit o.k.
das Wasser ist ja irgendwo reingekommen.
Schwitzwasser wars wohl nicht.
Hast du schon die Kantenleisten außen entfernt und neu abgedichtet ?
Dann innen noch einen geraden Schnitt und neues Sperrholz 3 mm einkleben.
Das Orginal-Design bekommst du aber nicht mehr.
Nimm ja keinen Sprühkleber ,der frißt Dir den PU Schaum weg.
EDIT
zum Eindichten der Fenster nimmst du z.B. Dekalin.
nach deinen Bildern mit dem offenen Aluvierkantrahmen habe ich eine böse Ahnung.
muß aber nochmal drüber schlafen , melde mich morgen nochmal.
Gruß Rudi
ISUZU DMax 2,5 l , 163 PS mit BiMobil 220 Selbstausbau
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an die Dichtleisten traue ich mich nicht so wirklich, mache ich da nicht mehr kaputt als ich gut machen kann?
Ein Teil der SChrauben ist ganz schön verrostet, wenn da ein paar abreißen wirds wahrscheinlich lustig ???
oder kann ich die Dichtleiste nicht auch zur Not von außen mit weißem Sikaflex abdichten?
Und vielleicht war der Wassereintritt hauptsächlich von den weißen Fenstern verursacht worden...
Achtung: habe das Bild nicht richtig beschrieben, das Vierkantrohr sitzt komplett unter dem grünen Schaum und ist nicht offen!! rechts neben dem Vierkantrohr habe ich lediglich den waagrechten Sandwich ca. 2 cm herausgetrennt, um die vermoderte Sperrholzplatte (vertikal)restlos bis zum waagrechten Alublech der (unteren) Außenhaut zu entfernen..
Gruß
Gerhard :cab:
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Nach Gerhard´s ( flybywire ) hatte ich eine böse Ahnung warum
gerade an den Kanten bei den Bimobilen das Holz weggammelt.
Ich hab mal die Eckverbindungen eingescannt die für dieses Bj. verwendet wurden
(ist aber bei den Neuen nicht viel anders).
Demnach liegt das blanke Sperrholz direkt am Aluvierkantrahmen an.
Kann es sein das durch Verdunstungskälte Kondenswasser oder Schwitzwasser
langsam aber sicher ins Holz eindringt ?
Je mehr die Kabine in den kalten Monaten benutzt wird desto mehr Kondenswasser gibt es.
Ich bin jetzt zu wenig Fachmann um das beweisen zu können.
Ist nur so eine Vermutung, wer hat Ahnung davon.?
Wenn es ein undichtes Fenster oder eine kaputte Dichtung ist,
dann wäre nicht die gesamte Länge vergammelt sondern nur ein Stück.
Die vergammelten Schrauben haben erst mal wegen der Dichtheit nichts zu sagen.
Wenn die Wegrosten so geht das Wasser erstmal ins Alurohr und fliest unten ab.
Der Abstand Schraube zum Holz innen beträgt ca. 15 mm.
Wenn hier die Dichtung defekt oder mangelhaft abgedichtet wurde,
dann kann da schon mal Wasser eindringen.
Die Kantenleisten entfernen hab ich auch noch nicht gewagt.
Hab die Arbeit Bimobil machen lasssen (nur am Alkoven)
Die Leisten kann man wohl nur noch bedingt wiederverwenden.
Mir wurden komplett Neu verrechnet und verbaut.
Auf die weißen Fenster als Ursache tippe ich eher nicht.
Sonst wäre ja die Alkovenfront auch mit vergammelt
(dort ist eben kein Alurohr verbaut ,was meine oben genannte Ahnung verstärkt)
Zur Reparatur des PU Schaums kann ich Dir nichts sagen.
Es gibt doch im Baumarkt PU Montageschaum , evtl. damit die Löcher füllen. ???
Das Sperrholz mit dem Schaum verbindet der Hersteller mit einem
2 Komponenten wasserfesten Holz-Leim.
Ich habs damals mit Sikaflex verklebt , war grad rumgelegen und es hält bis jetzt.
Weiter viel Vergnügen bei der Renovierung, das wird schon ,bist auf dem besten Weg.
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Bei meiner Adventurer (Ami-Kabine) sind genau diese Leisten mit so`nem grauen Kotflügelband eingesetzt und lassen sich sehr gut ablösen! Ich hab das Zeugs alles rausgekratz und setze die Leisten in Dekalin wieder ein! Das rausquillende Material lässt sich mit Kreppband hervorragend entfernen, sodas ich dann von aussen noch "wie Gummi" von Lugato für Wintergärten ausspritze!
Dann kann ich hinterher beim reinigen der Kabine sofort sehen wenn irgendwo was auf gegangen ist und habe einen schicken Abschluß!
Und wenn dir beim abschrauben mal ne Schraube abreisst ist das ja kein Beinbruch! Oft bekommt man den Rest dann mit einer guten Zange rausgedreht, oder man bohrt genau daneben ein neues Loch :Meinung:
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Das die Leute bei Bimobil die Leisten neu machen ist schon klar!BiMobil schrieb: Die Kantenleisten entfernen hab ich auch noch nicht gewagt.
Hab die Arbeit Bimobil machen lasssen (nur am Alkoven)
Die Leisten kann man wohl nur noch bedingt wiederverwenden.
Mir wurden komplett Neu verrechnet und verbaut.
Das Reinigen und wieder eindichten der gebrauchten Leisten würde sich wegen dem Zeitaufwand auch nicht rechnen lassen! Aber gehen würde das schon, wenn man es selbst macht und die Zeit nicht rechnet


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folgende Einschätzung zum Thema gammeliges Holz auf Aluleisten:
bei erfolgtem Wassereintritt sammelt sich dieses irgendwo im verzweigten "unterirdischen Kanalnetz" der waagrechten Sandwichplatten -die Wasserleitungen entstehen durch nicht sauber auf Stoß verlegte bzw. verklebten Schaustoffplatten (bei mir sind in der Fläche Ritzen von 2 - 3 mm !! und die waren voll bis oben mit Wasser). Ist kein HOlz in der Nähe wird vermutlich auch nichts passieren, aber früher oder später kommt das Wasser auch zu den direkt auf die Aluleisten verklebten vertikalen Sperrholzplatten (wie in der Zeichnung von Rudi für die Oberkante dargestellt), dann wird es vermutlich regelrecht nach oben "gesaugt" und wenn immer Wasser nachkommt (z.B. schlecht abgedichtetes Fenster) erreicht es über die ganze Breitseite eine gewisse Höhe (vielleicht wie in meinen Fotos), die Folie, die vermutlich verhindern soll, dass Kondenswasser flächig ins Holz eindringt schottet dann das durchnässte Holz wirksam von der Belüftung und Trocknung in den Innenraum ab. Folge: hoffnungsloses Gammeln. Daher werde ich bei der Reparatur auf keinen Fall das Holz bis ganz nach unten in den Sandwich ziehen, sondern besser oberhalb des Sandwichs enden lassen.Vielleicht sogar regelrechte Inspektionsluken im SChaumstoff vorsehen, um das "Kanalystem" ab und zu auf Feuchtigkeit zu prüfen
Na dann versuch ich mein Glück und verklebe das Holz mit dem Bauschaum auf dem SChaumstoff,
noch ist mir nicht klar, ob ich nach Austausch des Sperrholzes die entstehende Stoßkante auf der Fläche verstärken muss, denn wenn sich quer über die Fläche der Stoß zieht-könnte das vielleicht ein bischen wackelig werden ? GGf. klebe ich einfach einen weitere Sperrholzstreifen über den Stoß ???- mal sehen ob das optisch vertretbar ist
Viele Grüße und Danke für die Unterstützung schon mal.
Gerhard :cab:
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