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Frage Der Ranger mit seiner EU Übereintimmungsbescheinigung - und die wahren Gewichte
- ZZTom
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6 Stunden 46 Minuten her #331296
von ZZTom
Der Ranger mit seiner EU Übereintimmungsbescheinigung - und die wahren Gewichte wurde erstellt von ZZTom
Liebe Leute, da ich absolut neu hier bin, möchte ich mich kurz vorstellen:
Mein Name ist Thomas, vom Alter nicht mehr ganz neu 63 J, komme aus dem nördlichen Oberfranken und hatte schon einige Pickups vom Navara über Hilux, zum F 250 Lariat und nun seit 10 Jahren einen 3.2 l Ranger Wildtrak 1,5 Kabiner. Es war schon immer ein Plan gewesen einmal eine Wohnkabine hinten drauf zu machen. Beruflich habe ich mit großen Baumaschinen , auch LKW´s zu tun.
Da wir früher auch schon Erfahrung mit Wohnwagen und Wohnmobil machen durften, erschien die Kombi aus Pickup und Kabine am sinnvollsten.
Da ich, vermutlich namensbedingt, nicht alles glaube, was mir weiß gemacht werden soll, habe ich einmal diese Übereinstimmungsbescheinigung, die dem Fahrzeug beiligt überprüft, dabei ist mir aufgefallen , dass hier ganz schön heftig geschummelt wurde, bei den Gewichten.
Laut dieser Bescheinigung hat der Ranger eine Leermasse von 2249 kg, gewogen 2400, mit halbvollen Tank, Mountaintoprollo und Standheizung, ansonsten leer.
Statt 1276 kg vorne, hat er 1300 gewogen, statt 973 kg hinten, wiegt er 1100, somit egibt sich nur eine Zuladung von 870 kg, statt deren 1021, die er eigentlich haben sollte.
Probeweise habe ich dann einen gefüllten 1m³ Wassercontainer auf die Ladefläche, bis ganz vor zum Rollo, (das muss natürlich entfernt werden (aber das taugt eh nix)), hier war die Hinterachse und auch das ganze Fahrzeug natürlich total überladen: VA 1240, HA 2320, GES 3560kg.
Also ist das Thema Kabine, ohne Auflastung, ja erstmal vom Tisch.
Deshalb wollte ich mal gerne von den anderen Rangeristen wissen, wie ihr das gelöst habt?
Habe ja schon manches gelesen wegen Auflastung, Luftfederung und andere Felgen usw. aber was stimmt denn da wirklich?
Die Radkombination aus der Bescheinigung hat einen Traglastindex von 110, das entspricht ja einer Last von 1060 kg. pro Rad, das wären ja 2120 kg für die Hinterachse, das sollte doch eigentlich eine Auflastung mit der Originalfelge funktionieren? Die Reifen hätten sogar 113.
Was mir noch einen heißen Kopf macht, sind die Zurrpunkte auf der Ladefläche, um eine Kabine zu befestigen, diese sind zertifiziert für je 500 dN, also je 500 kg, damit kann man eine Ladung, selbst ohne Anti-Rutschmatte und Formschluss nach vorne, von 2000 kg festzurren.
Der Wildtrak-Bügel und vermutlich auch die Heckklappe müssen ja für eine Kabine sowiso runter, das Reserverad würde ich doch lieber dabei haben, auch wenn es Gewicht kostet.
Dann zuletzt habe ich noch eine Frage: Wird die Kabine an die Steckdose der Anhängerkupplung angestöpselt, oder brauch die einen Extra Anschluss?
Das war jetzt ganz schön viel für den Anfang, trotzdem freue ich mich, dass es dieses Forum gibt wünsche allen eine gute Zeit.
Liebe Grüße
Thomas
Mein Name ist Thomas, vom Alter nicht mehr ganz neu 63 J, komme aus dem nördlichen Oberfranken und hatte schon einige Pickups vom Navara über Hilux, zum F 250 Lariat und nun seit 10 Jahren einen 3.2 l Ranger Wildtrak 1,5 Kabiner. Es war schon immer ein Plan gewesen einmal eine Wohnkabine hinten drauf zu machen. Beruflich habe ich mit großen Baumaschinen , auch LKW´s zu tun.
Da wir früher auch schon Erfahrung mit Wohnwagen und Wohnmobil machen durften, erschien die Kombi aus Pickup und Kabine am sinnvollsten.
Da ich, vermutlich namensbedingt, nicht alles glaube, was mir weiß gemacht werden soll, habe ich einmal diese Übereinstimmungsbescheinigung, die dem Fahrzeug beiligt überprüft, dabei ist mir aufgefallen , dass hier ganz schön heftig geschummelt wurde, bei den Gewichten.
Laut dieser Bescheinigung hat der Ranger eine Leermasse von 2249 kg, gewogen 2400, mit halbvollen Tank, Mountaintoprollo und Standheizung, ansonsten leer.
Statt 1276 kg vorne, hat er 1300 gewogen, statt 973 kg hinten, wiegt er 1100, somit egibt sich nur eine Zuladung von 870 kg, statt deren 1021, die er eigentlich haben sollte.
Probeweise habe ich dann einen gefüllten 1m³ Wassercontainer auf die Ladefläche, bis ganz vor zum Rollo, (das muss natürlich entfernt werden (aber das taugt eh nix)), hier war die Hinterachse und auch das ganze Fahrzeug natürlich total überladen: VA 1240, HA 2320, GES 3560kg.
Also ist das Thema Kabine, ohne Auflastung, ja erstmal vom Tisch.
Deshalb wollte ich mal gerne von den anderen Rangeristen wissen, wie ihr das gelöst habt?
Habe ja schon manches gelesen wegen Auflastung, Luftfederung und andere Felgen usw. aber was stimmt denn da wirklich?
Die Radkombination aus der Bescheinigung hat einen Traglastindex von 110, das entspricht ja einer Last von 1060 kg. pro Rad, das wären ja 2120 kg für die Hinterachse, das sollte doch eigentlich eine Auflastung mit der Originalfelge funktionieren? Die Reifen hätten sogar 113.
Was mir noch einen heißen Kopf macht, sind die Zurrpunkte auf der Ladefläche, um eine Kabine zu befestigen, diese sind zertifiziert für je 500 dN, also je 500 kg, damit kann man eine Ladung, selbst ohne Anti-Rutschmatte und Formschluss nach vorne, von 2000 kg festzurren.
Der Wildtrak-Bügel und vermutlich auch die Heckklappe müssen ja für eine Kabine sowiso runter, das Reserverad würde ich doch lieber dabei haben, auch wenn es Gewicht kostet.
Dann zuletzt habe ich noch eine Frage: Wird die Kabine an die Steckdose der Anhängerkupplung angestöpselt, oder brauch die einen Extra Anschluss?
Das war jetzt ganz schön viel für den Anfang, trotzdem freue ich mich, dass es dieses Forum gibt wünsche allen eine gute Zeit.
Liebe Grüße
Thomas
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4 Minuten her #331299
von BiMobil
Gruß Rudi
ISUZU DMax 2,5 l , 163 PS mit BiMobil 220 Selbstausbau
seit 1988 Pick up / seit 1989 mit Kabine
BiMobil antwortete auf Der Ranger mit seiner EU Übereintimmungsbescheinigung - und die wahren Gewichte
Servus Thomas
Erstmal Willkommen im Forum
Glückwunsch , du bist einer der wenigen die sich vorher wirkich Gedanken machen .
Das was du schreibst bzw. gewogen hast ist seit Jahren bekannt .
Ohne Auflastung ist eine einigermaßen große Kabine nicht mehr zulassungsfähig .
Und selbst dann bist du reisefertig am Limit .
Auflastung : Wird überwiegend mittels Luftfeder gemacht . Es gibt auch andere Möglichkeiten.
Da die Auflastungsgutachten eine HA Last von 2,2 -2,3 t haben sind andere Felgen und entsprechende Reifen notwendig .
Die Zurrpunkte sind nicht dauerhaft für eine Kabine geeignet . Es gibt Haltepunte die bis zum Rahmen runter reichen.
Je nach Kabine befindet sich eine neue Steckdose auf der Ladefläche vorne.
Für die Ladung der Aufbaubatterie in der Kabine sollte eine Hochstromsteckdose montiert werden .
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Glückwunsch , du bist einer der wenigen die sich vorher wirkich Gedanken machen .
Das was du schreibst bzw. gewogen hast ist seit Jahren bekannt .
Ohne Auflastung ist eine einigermaßen große Kabine nicht mehr zulassungsfähig .
Und selbst dann bist du reisefertig am Limit .
Auflastung : Wird überwiegend mittels Luftfeder gemacht . Es gibt auch andere Möglichkeiten.
Da die Auflastungsgutachten eine HA Last von 2,2 -2,3 t haben sind andere Felgen und entsprechende Reifen notwendig .
Die Zurrpunkte sind nicht dauerhaft für eine Kabine geeignet . Es gibt Haltepunte die bis zum Rahmen runter reichen.
Je nach Kabine befindet sich eine neue Steckdose auf der Ladefläche vorne.
Für die Ladung der Aufbaubatterie in der Kabine sollte eine Hochstromsteckdose montiert werden .
Gruß Rudi
ISUZU DMax 2,5 l , 163 PS mit BiMobil 220 Selbstausbau
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